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Nächster Ekadasi: 05.09.2010
Texte von BR Sridhar Maharaj
Auf der Suche nach der Lösung

Srila BR Sridhara Gosvami

Das innewohnende Prinzip des Lebens ist es, unsterblich zu werden, der Unwissenheit zu entkommen und glücklich zu werden. Hier ist unsere Existenz in jedem Augenblick in Gefahr. Unwissenheit droht unser Wissen zu bedecken, und wir sind immer davon bedroht, von Leid verschlungen zu werden. Das sind unsere Widersacher, unsere angeborenen Feinde, die uns ständig bedrohen. Wir müssen sie auf wissenschaftliche Weise bekämpfen und herausfinden, wie wir sie los werden können. Sie bedrohen unsere Existenz, unser Wissen und unseren Sinn für Glück.

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Die Süße des Namens

Srila BR Sridhara Gosvami

Der folgende Text ist eine Erläuterung BR Sridhar Maharajas zu einem Lied Bhakti Vinod Thakurs.

Genau wie eine Wüste ist mein Herz, heiß von den Strahlen der Sonne. So sieht es in meinem Inneren aus. Der Wunsch nach vergänglichen Dingen kann mich nicht zufrieden stellen, denn diese führen von Natur aus zum Tod.

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Die Herkunft des Heiligen Namens

Srila BR Sridhara Gosvami

Srila BR Sridhara Maharaja saß am Dach seiner Unterkunft in Navadvipa, West Bengalen. Der nun schon sehr alte sadhu war in einer nachdenklichen Stimmung, und sich ihm in diesem Zustand anzunäheren hat mich ein wenig beunruhigt. Er deutete mir an, daß ich mich vor ihn hinsetzen sollte. Schüchtern setzte ich mich auf eine Grasmatte zu seinen Füßen. Im Umkreis von Meilen war niemand sonst zu sehen. „Von hier oben kann man viele Dinge sehen, durch die wir uns an Sri Chaitanya erinnern können,“ sagte Maharaj. „Wir haben diese Ganga, diesen Wald, die Tempel, Seinen Lieblingsbaum, Banane. Warum bist du hier hergekommen? Was möchtest du fragen?“

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Jenseits des Verstandes

Srila BR Sridhara Gosvami

Hier in der irdischen – gottlosen – Welt ist jeder egoistisch, und deshalb gibt es Streit und Reaktionen. Aber im höheren Reich der Harmonie gibt es keinen Streit. Auf dieser Ebene dient jeder scheinbare Streit nur dazu, den Reichtum zu vermehren. In dieser irdischen Ebene gibt es äußere Freundschaft, aber innere Feindschaft. Auf der Ebene, wo Gott im Mittelpunkt steht, gibt es dagegen scheinbare Konkurrenz, aber innere Freundschaft, weil der Fluss des Dienstes zu Gott alle miteinander verbindet.
Es ist unbegreiflich, acintyāh khalu ye bhāvā na tāms tarkena yojayet. Die Upanishaden sagen: „Wage es nicht, diese Ebene mit deinem Verstand zu messen. Sie ist jenseits deines Denkvermögens, dort herrschen andere Gesetze. So versuch nicht, mit deinen Berechnungen dort hin zu gelangen.“ 

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Das Parampara-Teleskop

Hege keine Mißgunst gegenüber dem sādhu, indem du denkst, „Oh, er ist nur ein gewöhnlicher Mensch. Warum sollten wir ihm Dienst darbringen? Wozu sollten wir vaisnava-seva verrichten? Warum wird es in den Schriften so eindringlich empfohlen? Immer wird betont: ‚Du mußt unter der Obhut eines sādhus sein.‘ Aber ich möchte Gott Selbst. 

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