| Ein wunderschöner Trost |
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Srila B.R. Sridhara Gosvami
Während meiner Zeit als Student am College ging ich einmal zu einem Vortrag eines Gosvamis. Dort sagte er, „Weil Krishna ein Dieb ist, haben wir noch Hoffnung! Wir haben eine solch starke Einfriedung um uns herum errichtet, so daß nichts Gutes eintreten kann. Wir haben eine Mauer gemacht, und es gibt so viele Schlösser, so viel Widerstand, daß nichts herein kommen kann. Aber Krishna ist ein Dieb. Heimlich wird dieser Dieb in unserem Interesse kommen!“ Wir haben unser Bestes gegeben, eine Mauer um unser Herz zu bauen, so daß ja kein Gottesbewußtsein herein kommen kann. Aber als Dieb wird Krishna eindringen, und das ist unsere Hoffnung. Eines Tages mag er heimlich als Dieb in unser Herz eindringen und es gefangen nehmen. Das ist unsere einzige Hoffnung. Bewußt werden wir Ihn nicht in unser Herz einladen, deswegen ist ‚Gott der Dieb‘ unsere einzige Hoffnung. Soll Gott ein Dieb sein! Wenn Gutes auf diese Weise kommt – heimlich – dann ist solche Barmherzigkeit außerhalb des Gültigkeitsbereiches von Gerechtigkeit. Wahre Wohlfahrtsarbeit Es gab einen mohammedanischen Gentleman, der im Bezirk Hooghly in Calcutta lebte. Sein Name war Haji Mohammed Mahasim. Er war Anwalt und besaß ein großes Vermögen, ein reicher Mann, aber von sehr gütigem und großzügigem Wesen. In Hooghly gibt es eine große Moschee in Gedenken an seinen Namen. Er pflegte Spenden heimlich zu geben. In der Nacht ging er durch die ärmsten Viertel der Stadt, verkleidet in sehr schlichter Kleidung, und unerkannt warf er Beutel mit Münzen in die Häuser. Der Fühlende und der Gefühlte Zuerst müssen wir unsere gegenwärtige unerwünschte Stellung als Ausbeuter verstehen. Die bedingte Seele ist der Ausbeuter der Natur, tatsächlich aber wird sie von der Materie ausgebeutet. Wir müssen fähig sein, klar den Gewinn oder Verlust dieser Interaktion zu sehen. Zu allererst müssen wir fähig sein, richtig zwischen materiell und spirituell zu unterscheiden. Da gibt es die Handlung, und dahinter steht das Bewußtsein. kārya-kārana-kartritve hetuh prakritir ucyate „Man sagt, die materielle Natur sei die Ursache aller bedingten Aktivitäten der weltlichen Sinne und ihrer Auswirkungen, während das Lebewesen die Ursache seines eigenen Leids und seiner eigenen Freude in dieser Welt ist.“ Die Welt der Überseele Sogar jene, die ātmārāma sind, die diesen Standard erreicht haben, finden mehr Freude, wenn sie in Kontakt mit dem Paramatma, der Höchsten Seele kommen. Im Srimad Bhagavatam wird die Existenz dieser höheren Seele, der Überseele, prinzipiell festgelegt: ātmārāmās ca munayo
nigranthā apy urukrame „All die ātmārāmas, diejenigen, die Zufriedenheit im Selbst finden, und besonders diejenigen, die den Pfad der spirituellen Verwirklichung beschreiten, die bereits frei sind von der Versklavung der Materie, verspüren den Wunsch, der Höchsten Person in reiner Hingabe zu dienen. Der Herr, der Besitzer aller transzendentalen Eigenschaften, ist in der Lage, alle Lebewesen anzuziehen, sogar diejenigen, die befreit sind.“
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Juli 2010
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