| Der Sinn des Lebens |
|
Nun sind wir als Menschen geboren worden. Nach der Geburt verbringen wir einige Zeit ohne jedes Wissen. Dann gehen wir zur Schule. Dort lernen wir etwas. Danach heiraten wir und vielleicht haben wir Kinder. Wir beschützen sie und geben ihnen zu Essen und Bildung. Dann werden wir alt und gehen weg. Der Tod wird zu uns kommen. Was ist der ewige Nutzen? Welchen spirituellen Nutzen konnten wir in diesem Leben erlangen – das ist die Frage. Wozu wird ein Mensch geboren, wächst heran, verdient Geld und gibt es wieder aus, baut so viele Häuser, Gebäude mit 15 oder 20 Stockwerken? Schließlich kommt das Alter und er verläßt diese Welt. Er versteht nicht, „Aus welchem Grund bin ich in diese Welt gekommen? Was habe ich getan in dieser Welt und was nehme ich mit mir?“ Äußerlich betrachtet nimmt er nichts mit. Mit leeren Händen ist er gekommen und mit leeren Händen geht er. Nur um sich zu erhalten, muß er hier mit anderen streiten und mit großen Schwierigkeiten und Leid kämpfen. Was ist das Ergebnis? Welchen Nutzen habe ich davon? Gemäß unserer Schriften wird ein Mensch die Reaktionen für alles, was er in seinem Leben getan hat, beim Tod mit sich nehmen. Das wird dann vergangenes Leben genannt. In diesem Leben nun wird er gemäß seiner vergangenen Aktivitäten genießen oder leiden. Und immer und immer wieder wird er Geburt nehmen und sterben. Das ist alles, was er hier macht. Manchmal reich, manchmal arm, manchmal Meister, manchmal Diener. Verschiedene Arten des Lebens muß er durchwandern. Und er kennt nicht den wahren Wert des Lebens.
aham hi sarva-yajñānām bhoktā ca prabhur eva ca
— Bg 9.24 "Nichts ist größer als Ich oder über Mir. Ich bin der überlegene Höchste Herr. Ich bin der Schöpfer von allem, der Sterne, der Sonne, der verschiedenen Planeten. Alle bewegen sich gemäß Meines Willens." Wenn wir uns den Füßen des Höchsten Herrn ergeben und mit Glauben folgen, mit Dienst oder Hingabe folgen, dann werden wir sehr glücklich darüber sein, was die Weisen sagen. harer nāma harer nāma harer namaiva kevalam Im kali-yuga nur harināma, nur harināma, nur harināma. Hari, Govinda, Mukunda, Madhava, Madhusudana, es gibt Hunderte, Tausende von Namen – sahasra nāma. Diese Namen müssen wir wiederholen. Wir können Sie wiederholen in Begleitung von Trommeln, karatālas, Singen und Tanzen. Oder man kann sitzen und den Namen aussprechen. Dieser Name ist kein weltlicher Name, es ist ein transzendentaler Name. Und transzendentale Dinge können nur durch das Wiederholen dieses Namens erlangt werden. hare krishna hare krishna krishna krishna hare hare
Wenn wir das in die Tat umsetzen und uns mit vollem Vertrauen an einen Heiligen wenden, dann beginnt sādhana, Praxis. Schritt für Schritt folgen dann die anderen Stufen bhajana-kriyā, anārtha-nivritti, nishtha, ruci, āsakti, bhāva, prema. Dann werden wir die letzte, die neunte Stufe, prema, erreichen. Nur durch das Wiederholen des Namens, das ist der einzige sādhana. Nicht yoga, nicht karma oder jñāna. Wenn du den Heiligen Namen wiederholst, wirst du Verwirklichung erlangen. Diese Verwirklichung ist Glück, wahres Glück. Du wirst niemals Angst haben, niemals traurig sein. Du wirst immer freudvoll sein. Was immer du machst, du wirst voller Freude sein.
das gegenwärtige Zeitalter des Streites und der Heuchelei, das vor etwa 5000 Jahren begann (siehe yuga)
(1) Liebe zu Krishna, die äußerst konzentriert ist, das Herz völlig dahinschmelzen läßt und die ein tiefes Gefühl von mamata (Besitzergreifen) bezüglich des Herrn entstehen läßt (das ist die allgemeine Definition von prema, wie sie im Bhakti-rasamrta-sindhu 1.4.1 gegeben wird). bedeutet wörtlich soviel wie "Mein-heit"; Anhaftung, Besitzgier. Manata für materielle Objekte ist die Ursache für Bindung, aber manata für gur, Vaishnavasund spirituelle Objekte ist die Ursache für Befreiung. Mamata in der spirituellen Welt ist ein Merkmal von prema.
besteht aus den bhavas(wie z.B. Srimati Radhikas eifersüchtigem Zorn), die verhindern, daß sich nayaka (Held) und nayika (Heldin) frei treffen können, obwohl diese zusammen sind und zueinander hingezogen sind.
Anfangszustand der vollkommenen Hingabe; eine Stufe von bhakti, auf der suddha-sattvabzw. die Essenz von Krishnas innerer Kraft aus spirituellem Wissen und Glückseligkeit in das Herz des bhaktasvom Herz eines Seiner ewigen Gefährten übertragen wird und das Herz durch verschiedene Wohlgeschmäcker erweicht. Es ist dies der erste Sproß von prema, reiner Liebe zu Gott. Bhava-bhakti ist die siebte von acht Stufen der Entwicklung der bhakti-lata, der Pflanze der Hingabe.
Das Wort bhakti leitet sich ab von der Wurzel bhaj, welche "dienen" bedeutet (siehe auch bhajana). Die erste Bedeutung von bhakti ist daher "Dienst darbringen". Rupa Goswami hat die wesentlichen Bedeutungen von bhakti in seinem Sri Bhakti-rasamrita-sindhu (1.1.11) wie folgt beschrieben: anyabhilasita-sunyam jnana-karmady-anavritam anukulyena krishnanu-silanam bhaktir uttama "Uttama-bhakti, reiner hingebungsvoller Dienst, ist das Kultivieren von Tätigkeiten, die ausschließlich für das Wohl Sri Krishnas bestimmt sind, mit anderen Worten, ein ununterbrochener Fluß von Dienst zu Sri Krishna, der durch Einsatz von sowohl Körper, Geist als auch Sprache ausgeführt wird sowie durch den Ausdruck verschiedenster spiritueller Gefühle (bhavas). Er ist nicht bedeckt von jnana (Wissen über das nirvisesha-brahman, das auf die unpersönliche Befreiung gerichtet ist) und karma (fruchtbringende Tätigkeiten), yoga oder Entsagung. Auch ist er völlig frei von jedem Wunsch, der nicht die Freude Sri Krishnas zum Ziel hat." 1) das Wort bhajana leitet sich von der Wurzel bhaj ab, die im Garuda Purana (Purva-kandha 231.3) folgendermaßen definiert wird: bhaj ity esa vai dhatu sevayam parikrirtitah tasmat seva budhaih prokta bhakti sadhana bhuyasi "Der Wortstamm bhaj wird insbesondere im Sinne von seva, Dienst, verwendet. Wenn sadhana daher im Bewußtsein ausgeführt wird, man sei ein Diener, nennt man dies bhakti." Gemäß diesem sloka wird krsna-seva, liebevoller Dienst zu Krishna, bhakti genannt. Solcher Dienst ist das innere Wesen von bhakti oder bhajana. Daher ist alles Dienen, das in diesem Bewußtsein ausgeführt wird, dem Begriff bhajana zuzuordnen. 2) in einem allgemeineren Sinn bezieht sich bhajana auf spirituelle Praktiken,besonders auf die Vorgänge Hören, Chanten, Meditieren über den Heiligen Namen, die Form, Eigenschaften und Spiele Sri Krishnas.
Der Ursprüngliche Höchste Herr, Svayam Bhagavan. Er ist avatari, der Ursprung aller anderen avataras. Seine Teilerweiterung ist der Paramatma, Seine körperliche Austrahlung das alldurchdringende Brahman. Sein Körper besteht aus sac-cid-ananda- Ewigkeit, Wissen und Glückseligkeit. Er ist die Personifizierung der Gesamtheit aller spirituellen Lieblichkeit und Süße, raso vai sa. Sein Vater ist Nanda Maharaja, Seine Mutter Yasoda, Sein Bruder ist Balarama, und Seine ewige Gefährtin ist Srimati Radhika. Er ist ein reizender junger Kuhhirte mit der Körpertönung einer frischen Monsunwolke. Er trägt einen leuchtend gelben dhoti, eine Pfauenfeder auf Seiner Krone und eine Girlande aus frischen Waldblumen. Er besitzt 64 vorrangige transzendentale Eigenschaften, von denen vier einzig bei Ihm vorkommen: venu-madhurya: Er zieht die ganze Welt und ganz besonders die gopis mit dem melodiösen Klang seiner Flöte an. Rupa-madhurya: Er besitzt außerordentliche Schönheit, die den Geist aller Lebewesen einnimmt. Prema-madhurya: Er ist umgeben von innig liebenden Gefährten, deren Liebe völlig frei ist von jeder Förmlichkeit. Lila-madhurya: Er vollführt wunderschöne und hinreißende Spiele, die im rasa-lila gipfeln. Die spirituelle Ausstrahlung, die vom transzendentalen Körper des Herrn ausgeht - jenes alldurchdringende, undifferenzierbare Merkmal des Absoluten. Je nach Zusammenhang bezieht sich das manchmal auf das Höchste brahman, Sri Krishna, Der die Quelle des brahman ist. spirituelle Wonne, Ekstase, Freude, Glückseligkeit; das, was Sri Bhagavan durch Seine hladini-sakti genießt. Die ewige Gefährtin Sri Krishnas und die Verkörperung der hladini-Kraft. Sie ist bekannt als mahabhava-svarupini, die Personifizierung der höchsten Ekstase göttlicher Liebe. Sie ist die Quelle aller gopis, der Königinnen von Dvarakaund der Laksmis von Vaikuntha.
Ihr Vater ist Vrishabhanu Maharaja, Ihre Mutter ist Kirtida, Ihr Bruder ist Sridama, und Ihre jüngere Schwester ist Ananga Manjari. Sie hat eine strahlende goldene Körperfarbe und trägt blaue Gewänder. Sie ist geschmückt mit zahllosen glücksverheißenden Eigenschaften, und ist die von Sri Krishnaam meisten Geliebte. Das etwa 168 Quadratmeilen große Gebiet, in dem Sri Krishna Seine irdischen Spiele offenbarte. der am weitesten fortgeschrittene Praktizierende von bhakti.
Es gibt viele Arten von yoga, wie z.B. karma-yoga, jnana-yoga oder bhakti-yoga. Wenn nicht näher bestimmt, versteht man unter yoga gewöhnlich das astanga-yoga-System von Patanjali.
|
Juli 2010
* Fasten brechen am nächsten Tag von ... bis ... (Änderungen vorbehalten) |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Heute: | 4 |
| Diese Woche: | 68 |
| Total: | 6734 |
| 32.8% | | AUSTRIA |
| 21% | | CZECH REPUBLIC |
| 12.2% | | SLOVENIA |
| 9.2% | | GERMANY |
| 4.9% | | UNITED STATES |
| 2.1% | | UNITED KINGDOM |
| 1.8% | | SWITZERLAND |
| 1.7% | | AUSTRALIA |
| 1.5% | | SPAIN |
| 1.4% | | CROATIA |