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Radha-Govinda-Manir Project

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Next Ekadasi: August 6, 2010
Erinnerungen an Srila A.C. Bhaktivedanta Swami Maharaja
Das erste Mal traf ich Srila Swami Maharaj in Calcutta. Er lebte im Haus seiner Familie in Sita-Kanta Banarjee Lane. Das war Anfang der 40er Jahre, um 1943, als er eine Apotheke führte, und Medizin verkaufte, die er entwickelte. Ich ging manchmal zu dieser Adresse zusammen mit Sridhara Maharaj, Keshava Maharaja und unserem Ashrama Maharaja. Wir gingen dorthin, um für Navadvipa und andere Projekte zu sammeln. Dabei habe ich ihn kennengelernt.
Schon damals erzählte er mir von seinen zukünftigen Plänen, nach Amerika zu reisen. Er zeigte uns die Bücher, die er über das Bhagavatam verfaßt hat, und sein Magazin "Back to Godhead". Wir sprachen über viele Themen und pflegten so den Umgang miteinander bis zum Jahre 1946 oder so.
Er hat mich oft gefragt, ob ich mit ihm nach Amerika kommen würde. Er wollte, daß ich die Institution verlasse und Redakteur seiner Zeitschrift werde. Ich antwortete ihm, daß ich Teil der Institution sei und außerdem noch so jung, und deshalb nicht ins Ausland verreisen wollte. Im Jahre 1948 wurde ich von Srila Tirtha Maharaj (Kunja Babu) in die Ramananda Gaudiya Math am Ufer der Godavari als Tempelpräsident berufen. Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur Prabhupada hatte dort 1932 die Fußabdrücke von Mahaprabhu installiert. Einige Jahre später nahm er Sannyas von Keshava Maharaj in Mathura. 1965 verließ er Indien vom Radha Damodara Tempel aus und ich traf ihn nicht wieder, bis er aus dem Westen zurückkehrte.
1971 kam er zu unserem Rajmundry Tempel. Ich wollte, daß er kommt und den Tempel eröffnet, deshalb schrieb ich ihm mit der Bitte zu kommen. Er schrieb mir einen Brief zurück, den ich immer noch besitze, in dem er zusagte. Er schrieb auch, daß ich einer der wenigen von all seinen Gottbrüdern war, der sein Predigen schätzte. Dann kam er zu unserem Festival mit einigen Schülern, einige Sannyasis und Brahmacaris. Er blieb für eine Woche. Sie kamen auch nach Vishakapatnam und er eröffnete unseren Tempel. Zwanzig Tage blieb er mit vielen seiner älteren Schüler, aber ich kann mich nicht mehr an alle Namen erinnern.
Danach bat uns Srila Swami Maharaj mit ihm nach Mayapur zurückzukehren, um der Zeremonie der Grundsteinlegung beizuwohnen, bei der ich ihm bei der Ausführung zur Seite stand. Er lud all seine Gottbrüder in Mayapur ein und ich unterstützte ihn dabei. Viele kamen und sahen die Zeremonie und nahmen am Festmahl teil. Er empfing sie alle. Dann aber beanstandeten einige von ihnen, daß er Prabhupadas Titel angenommen hatte. Er erklärte ihnen, daß er seinen Schülern irgendwie die Erlaubnis gegeben hätte, ihn so zu nennen, doch diese Angelegenheit sei lange her und was solle er jetzt tun. Wir haben diesen Punkt nachher noch besprochen, und ich sagte unseren Gottbrüdern, sie sollten seinen Namen akzeptieren angesichts der Verdienste, die er für die Welt getan hatte. Auch andere in unserer Linie hatten diesen Namen angenommen, wo ist der Unterschied? Als sie alle weggingen wurde Prasadam ausgeteilt, zusammen mit einem Buch, einem Kleidungsstück und fünf Rupees. Krishnadas Babaji war auch dabei. Ich blieb dort für sieben Tage.
Er opferte so viel Zeit und Energie um seiner Institution zu dienen. Niemand hat so viel geleistet um unsere Mission auf der ganzen Welt voranzutreiben. Er empfing Sri Guru und Gaurangas Segnungen. Einmal sagte er: „Alles ist die Segnung von meinem Prabhupada. Ich hab meine Pflicht ausgeführt. Nun liegt es am Herrn.“ Er arbeitete schwer. Niemand konnte das tun, was er in den fremden Ländern tat. Er lehrte alles, wie man kocht, reinigt, wie man alles vorbereitet, schmückt und wie man Bücher mit Bildern veröffentlicht und verbreitet. Er legte so großen Wert auf Bücher, so wie es unser Prabhupada sagte. Große Bände mit Titelbildern hat er eingeführt. Er besaß alle hingebungsvollen Eigenschaften. Durch sein Predigen, in nicht einmal zehn Jahren – es gibt keinen zweiten, der das vollbrachte – indem er hari-nama in jeder Stadt und in jedem Dorf bekanntmachte, hat er wirklich die Vorhersage von Sri Chaitanya Mahaprabhu erfüllt.