Lecture of the day

Vraja Vijaya Mahotsava

Verscheidungstag unseres göttlichen Meisters

Nitya-lila-pravista Om Vishnupada 108 Sri Srimad Bhakti Vaibhava Puri Gosvami Maharaja,

am Donnerstag den 22. Februar 2018

Programmablauf:
5.00 Mangal Arati
5.30 Bhajan
6.30 Japa
8.15 Sringar Arati

11.00 Abishek, Gurupuja und Puspanjali, Verehrung Gurudevs durch seine Schüler, anschließend Prasadam

19.00 Sandhya Arati, Sankirtan, Hari-katha, Prasadam

oṁ ajñāna-timirāndhasya
jñānāñjana-śalākayā
cakṣur unmīlitaṁ yena
tasmai śrī-gurave namaḥ

Der Herr ist der höchste spirituelle Meister und Sein echter Repräsentant ist ebenso ein spiritueller Meister.
Der Herr erleuchtet die Devotees von Innen mit dem Glanz der Nägel Seiner Lotusfüße, und sein Repräsentant erleuchtet sie von außen.

namah om vishnupadaya
krsnapresthaya bhutale
srimate bhakti-vaibhava
puri goswamiti namine
gauravani pracaraya
dridha sankalpa murtaye
krsna shakti swarupaya
sri bhakti pradaine namah

Ich bringe den Lotosfüßen von Om Vishnupada Sri Srimad Bhakti Vaibhav Puri Goswami meine achtungsvollen Ehrerbietungen dar. 
Er ist der beste Geweihte des Herrn, Sri Krishna, und ein entschiedener Prediger der nektargleichen Botschaft Sri Caitanya Mahaprabhus
und gleicht hinsichtlich des Verbreitens von Bhakti der Energie des Herrn.

 

 

Sri Gaura Purnima

am Donnerstag den 1. März

 

Das transzendentale Erscheinen von Caitanya Mahaprabhu

Im Atharva Veda (Purusha-bodini Upanishad) heißt es:

saptame gaura-varna-vishnor ity anena sva-shaktya
caikyam etya prante pratar avatirya saha svaih sva-manum shikshayati

Im siebten manvantara wird der Höchste Herr in Begleitung Seiner eigenen Gefährten in einer goldenen Form herabsteigen. Er wird das Singen Seiner eigenen heiligen Namen lehren.

Weiter heißt es im the Atharva Veda:

itotham krta sannyaso'vatarisyami sa-guno nirvedo
niskamo bhu-girvanas tira-atho' lakanandayah kalau
catuh-sahasrabdhopari panca-sahasrabhyantare
gaura-varno dirghangah sarva-laksana-yukta isvara-
prarthito nija-rasasvado bhakta-rupo misrakhyo vidita-yogah syam

Der Höchste Herr Selbst sagt: "Wenn vier bis fünftausend Jahre des Kaliyugas vergangen sind, werde ich zur Erde an einen Ort nahe dem Ufer des Ganges hinabsteigen. Ich werde ein großer, heiliger Devotee des Herrn sein und eine goldene Hauttönung haben. Ich werde losgelöst und frei von jedem Wunsch sein. Ich werde den Lebensstand der Entsagung annehmen (sannyasa). Ich werde ein im Bhaktiyoga fortgeschrittener Geweihter sein. Ich werde die heiligen Namen des Herrn singen und den süßen Geschmack des hingebungsvollen Dienstes zu Mir Selbst kosten. Nur große Devotees werden mich verstehen."

Im elften Kanto des Srimad Bhagavatams ist folgender Vers zu finden:

krishna-varnam tvishakrishnam
sangopangastra-parshadam
yajnaih sankirtana-prayair
yajanti hi su-medhasah

Im Zeitalter des Kali chanten und verehren intelligente Personen jeneInkarnation Gottes , die ununterbrochen die Namen Krishnas singt. Obwohl seine Hauttänung nicht schwärzlich ist, ist diese Krishna Selbst. er wird begleitet von Seinen Gefährten, Dienern, Waffen und Vertrauten.

Im Garuda Purana heißt es:

kaleh prathama-sandhyayam
lakshmi-kanto bhavishyati
daru-brahma-samipa-sthah
sannyasi gaura-vigrahah

Im ersten Abschnitt des Kaliyugas wird der Herr eine goldene Form annehmen. Er wird der Gemahl Lakshmis sein und später ein sannyasi, der sich in der Nähe von Lord Jagannatha in Puri aufhält.

Das Nrisimha Purana erwähnt:

satye daitya-kuladhi-nasha-samaye simhordhva-martyakritis
tretayam dasa-kandharam paribhavan rameti namakritih
gopalan paripalayan vraja-pure bharam haran dvapare
gaurangah priya-kirtanah kali-yuge caitanya-nama prabhuh

Der Höchste Herr, der im Satyayuga als Halb-Mensch-halb-Löwe erschien, um die schreckliche Krankheit zu heilen, welche die Daityas verwüstet hat, und der im Tretayuga als Rama erschien, die Persönlichkeit, die den 10-köpfigen Ravana besiegte, der im Dvaparayuga die Last der Erde hinwegnahm und die Kuhhirten von Vraja beschützte, wird im Kaliyuga wiederum erscheinen. Seine Gestalt wird golden sein, er wird beglückt die heiligen Namen des Herrn singen, und Sein Name wird Chaitanya sein.

Programm:

16:00 Sankirtan und Gaura-katha - transzendentale Lieder und Erzählungen über Śrī Kṛṣṇa Caitanya Mahāprabhu

17:30 Tanzvorführung zur Freude Lord Caitanyas

18.00 Abhiśeka - Badezeremonie

18:30 Bhoga - Darbringen von Speisen

19:00 Śrī Gaura Arati, anschl. großes Festmahl

Gaurapremanande Hari Haribol!

  • Wer ist geeignet, die Gnade des Herrn zu empfangen?

    Der Höchste Herr erweist Seine Gnade nur jenen aufrichtigen Seelen, die sich Ihm völlig ergeben. Es ist nicht möglich, Ihn zu erlangen, solange man eingebildet ist durch die Vorstellung von „Ich“ und „Mein“.

  • Bestraft der Herr uns auch?

    Die transzendentale Persönlichkeit Gottes, Śrī Govinda, ist unser ewiger Meister. Das Wort prabhu bezieht sich auf jemanden, der in der Lage ist, sowohl zu bestrafen als auch Gnade zu erweisen.

  • Was ist das Wesen von Liebe?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhakura Prabhupāda

    Liebe und Hass sind unterschiedlich. Es ist das Wesen der spirituellen Seele, Gott zu lieben, und es ist das Wesen eines mentalen Spekulanten, Ihn zu hassen. Auf der Ebene der Liebe – der Ebene des hingebungsvollen Dienens, der höchsten religiösen Grundsätze und des Dienstes zum Herrn, – gibt es keine Interessenskonflikte. Dort existiert nur vollkommene Harmonie. Sobald wir von der Ebene des Kultivierens von Liebe zu Gott herabfallen, beginnen wir, uns gegenseitig als Objekt des Genusses zu sehen. Die menschliche Rasse ist da, um Kŗşņa zu dienen. Sobald die Menschen das erkennen, haben sie keine Probleme mehr. Sie werden sich als Vaişņavas verstehen und es wird einen ganz natürlichen, liebevollen Austausch zwischen ihnen und anderen Vaişņavas geben. In der materiellen Welt gibt es keine Liebe, denn hier gibt es überall nur Interessenskonflikte.

  • Folgen die Vaishnavas dem aufsteigenden oder dem herabsteigenden Pfad?
    Obwohl es unzählige Arten philosophischer Ansichten gibt, kann man sie in zwei Kategorien einteilen. Die eine ist der Pfad der Schülernachfolge (der herabsteigende Pfad), und die andere ist der Pfad der mentalen Spekulation (mentale Erfahrung oder der aufsteigende Pfad).
  • Warum kommen bhaktas in diese Welt?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thakura Prabhupāda

    Die bhaktas des Herrn kommen in diese Welt, um den Lebewesen eine Gunst zu erweisen. Sie haben nicht die Pflicht, hierher zu kommen, und bestimmt besteht für sie keine persönliche Notwendigkeit dazu. Ihre einzige mitfühlende Aufgabe ist es, die ablehnende Haltung der Lebewesen zum hingebungsvollen Dienst zum Positiven hin zu wenden. Sie möchten das Interesse der Menschen dieser Welt für Bhakti entfachen. Wenn wir ihren Anstoß verpassen und dem Herrn gegenüber ablehnend und dem sankīrtana, dem yuga-dharma dieses Zeitalters gegenüber gleichgültig bleiben, dann ist das Ausführen egal welcher wohltätiger Aktivitäten, wie etwa das Versorgen der Armen mit Nahrungsmitteln oder das Unterrichten Ungebildeter, eine völlige Verschwendung von Zeit und Energie.

  • Materialisten & Transzendentalisten
    Spirituelle Themen mögen unangenehm klingen, während Gespräche über Sinnesbefriedigung immer angenehm zu hören sind.
  • Sollte das Chanten ununterbrochen erfolgen?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Hari zu verehren ist die beste Art der Entspannung. Durch diese Methode verschwinden Müdigkeit und jeglicher Kummer. Nur ein Moment der Ablenkung von der Verehrung Haris lässt uns wieder zurückfallen in unsere Abneigung zum Herrn.

  • Warum machen wir auf dem Pfad der Verehrung des Herrn keinen Fortschritt?

    Wie sollten wir Fortschritt machen? Wir sind mit äußerlichen Dingen beschäftigt und vertieft in der materiellen Lebensauffassung. Wenn wir Fortschritt machen möchten, dann müssen wir äußerliche Auffassungen aufgeben und uns nach innen wenden.

  • Sind karmische Früchte eine Gnade des Herrn?

    Betrachtet man die Früchte seines eigenen Karmas als Gnade des Herrn, so wird eine solcherart intelligente Person diese Früchte genießen und gleichzeitig Körper, Geist und Sprache den Lotusfüßen des Herrn hingeben. Wie bedrohlich die Umstände auch sein mögen, Bhaktas akzeptieren diese als karmische Reaktionen. Deshalb geben sie dem Herrn auch keinerlei Schuld dafür. Indem sie vielmehr die Reaktionen als Seine Gnade sehen, werden sie noch mehr zu Ihm hingezogen. Genau diese Haltung wird im Bhagavatam gelehrt.

     

  • Wem zeigt Sich der Höchste Herr nie?

    Der Herr ist in höchstem Maße bewusst, während die Lebewesen nur zu einem winzigen Ausmaß bewusst sind. Wenn unter den nur wenig bewussten Lebewesen eines versucht, den Herrn zu betrügen, indem es etwas vor Ihm zu verstecken versucht, dann behält Sich der in höchstem Maße bewusste Herr das Recht vor, Sich einem solchen Betrüger nicht zu zeigen.

  • Vertrauen in Kŗşņas Spiele

    Śrīpad Bhakti Sādhaka Muni Mahārāja

    Einmal während eines Vortrages von Śrīpad Muni Mahārāja hat ein Mobiltelefon eines Zuhörers wiederholt geläutet. Jene Person ist aufgestanden und hat den Saal verlassen.
    Wir verlieren eine Menge, wenn wir von diesen Dingen abgelenkt werden. Wenn ihr zu einem spirituellen Vortrag oder Programm geht, dann dreht diese Geräte bitte ab.
    Ich sage diese Dinge einfach, ich spreche niemanden persönlich an – das ist die jetzt Zeit dafür. Es ist erstaunlich, wie wichtig uns diese Dinge geworden sind. Wir springen sofort auf und verlassen hari-kathā um einen Anruf anzunehmen, weil wir nicht den Wert von hari-kathā erkennen.

  • Ist ein Weltverneiner von Weltlichkeit bedingt?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhakura Prabhupāda

    Sowohl bhogīs (Sinnengenießer) wie auch tyāgīs (Asketen) sind bedingt. Nur die bhaktas (Gottesverehrer) sind ewig im Dienst Kŗşņas beschäftigt. Die bhaktas sind weder bhogīs noch tyāgīs. Sie haben keine persönlichen Wünsche nach Sinnengenuss. Vielmehr sind sie stets damit beschäftigt, den Höchsten Herrn zufrieden zu stellen. Aber sowohl bhogīs wie auch tyāgīs wünschen sich materiellen Genuss und erleiden deshalb materielles Elend. Bhaktas haben keine materiellen Wünsche, sie sind völlig frei von solchen Begierden und somit wirklich zufrieden.
    Die wesensgemäße Pflicht des Lebewesens ist es, dem Höchsten Herrn zu dienen. Sobald ein Lebewesen dem Dienst zum Herrn gegenüber gleichgültig wird, kommt in ihm der Wunsch hoch, die materielle Welt zu beherrschen. Wenn wir achtsam sind, werden sich uns weder in dieser Welt noch in der nächsten Schwierigkeiten entgegenstellen, weil wir uns in Kŗşņas Dienst betätigen.

  • Der Sinn des Lebens

    Om Vishnupada Srila BV Puri Gosvami Maharaj

    Nun sind wir als Menschen geboren worden. Nach der Geburt verbringen wir einige Zeit ohne jedes Wissen. Dann gehen wir zur Schule. Dort lernen wir etwas. Danach heiraten wir und vielleicht haben wir Kinder. Wir beschützen sie und geben ihnen zu Essen und Bildung. Dann werden wir alt und gehen weg. Der Tod wird zu uns kommen. Was ist der ewige Nutzen? Welchen spirituellen Nutzen konnten wir in diesem Leben erlangen – das ist die Frage. Wozu wird ein Mensch geboren, wächst heran, verdient Geld und gibt es wieder aus, baut so viele Häuser, Gebäude mit 15 oder 20 Stockwerken? Schließlich kommt das Alter und er verläßt diese Welt. Er versteht nicht, „Aus welchem Grund bin ich in diese Welt gekommen? Was habe ich getan in dieser Welt und was nehme ich mit mir?“ 

  • Sind die Prüfungen, die der Herr den Lebewesen auferlegt, ein Zeichen Seiner Barmherzigkeit?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thākur Prabhupād

    Ein Lehrer bereitet Prüfungen für seine Schüler aus der gütigen Absicht heraus vor, sie auf eine höhere Stufe zu bringen. Deshalb sind Prüfungen für den aufmerksamen und intelligenten Studenten ein Anlaß zur Freude. Nur nachlässige Schüler fürchten sich vor Prüfungen oder haben Mißfallen daran.

    Wer materiellen Genuß verherrlicht und seiner Zuhörerschaft nach dem Mund spricht, sieht sich keiner Gefahr, keiner Ablehnung und keinen Hindernissen gegenüber, doch diejenigen, die über hingegebenes Dienen und ewige Neigungen der Seele sprechen, begegnen vielen Gefahren. Solche Unannehmlichkeiten kommen und versuchen einen zu entmutigen. Wer aber Zuflucht genommen hat beim hingebungsvollen Dienst, sollte ganz klar verstehen, daß diese Hindernisse nur kommen, um unsere Liebe und Entschlossenheit für den Dienst des Herrn zu prüfen. In Wirklichkeit helfen sie uns dabei, auf dem Pfad der Hingabe schnell voranzuschreiten.

  • Fragen und Antworten

    Srila BV Puri Gosvami

    Frage: Warum ist die menschliche Lebensform die wertvollste aller Lebensformen?
    Antwort: Die menschliche Lebensform ist die wertvollste Lebensform, weil man sie erlangt, nachdem man für viele Geburten die Ergebnisse frommer Aktivitäten angesammelt hat. Sie wird nach 84 lakhs (8,400.000) Geburten erlangt. Dies wird im Srimad Bhagavatam 11.2.29 bestätigt. Aufgrund ihrer geringen Intelligenz können Tiere und Vögel kein Wissen erlangen, um dem Herrn zu dienen. Sie besitzen nicht die Mentalität, sich hinzugeben. Doch diese menschliche Lebensform ist geeignet, um dem Herrn zu dienen, deshalb ist sie die wertvollste aller Lebensformen.

  • Was bedeutet ‚Rama‘ im Hare-Krishna-Mantra?

    Hinsichtlich aiśvārya-rasa bezieht sich Rama auf Ramacandra, den Sohn Dasarathas. Hinsichtlich madhurya-rasa bezieht sich Rama auf Krishna, der die Gemeinschaft Radharanis genießt.

  • Worin besteht die Barmherzigkeit der Überseele?

    Die Überseele gewährt uns die Kraft, die Anweisungen sowohl des einweihenden als auch des anweisenden spirituellen Meisters anzunehmen. Ohne Ihre Gnade wäre es nicht möglich, deren Worte zu begreifen, denn ohne diese Gnade bleibt das Herz verunreinigt und die Lehren des spirituellen Meisters können nicht Fuß fassen.

  • Kann man dem empirischen Pfad vollständig entsagen?
    So lange wir dazu neigen, auf unsere eigene Stärke, Stolz und Erfahrungen zu vertrauen, können wir uns den Lotusfüßen des Höchsten Herrn nicht vollständig ergeben. So lange wir nicht den Vorgang der Hingabe aufgreifen, preisen wir den aufsteigenden oder empirischen Pfad, um zu Gott zu gelangen.
  • Wann werden wir verstehen, dass Krishna von Seinem heiligen Namen nicht verschieden ist?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Die heiligen Namen des Herrn und der Herr Selbst sind nicht verschieden voneinander. Sobald unsere anarthas zerstört sind, werden wir das klar erkennen. Wenn wir Krishnas Namen ohne Vergehen chanten, werden wir zum Verständnis kommen, dass wir durch dieses Chanten der heiligen Namen die Vollkommenheit erlangen können.

     

  • Was bedeutet „Hare“?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Manche Leute denken, „Hare“ im hare-krsna-mahā-mantra ist eine Anrede für Hari. Diejenigen, die sich mehr zum āśraya-tattva als zum vişāya-tattva hingezogen fühlen – d.h. deren Neigung zum Dienen mehr erwacht ist – verstehen „Hare“ als einen Anruf an Hara, Radha. Weil Radha Krishnas Geist mit Ihrer Liebe anzieht, ist Sie als Hara bekannt.

  • Welcher Pfad führt zurück zu Gott?

    Srila Prabhupad Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Einfach von Krishnas Willen abhängig zu sein, während man sich Seinem Dienst unter der Führung des spirituellen Meisters zuwendet, ist der Pfad zurück zu Gott. Der Vers aus dem Srimad Bhagavatam (10.14.6), beginnend mit den Worten „tat te ’nukampām“, belegt dies. Man erreicht den Pfad zurück zu Gott, indem man dem transparenten spirituellen Meister dient. Der Pfad des reinen hingebungsvollen Dienstes ist der Pfad zurück zu Gott. 

  • Mahāprabhu und transzendentaler Klang

    Om Vishnupad Sri Srimad BV Puri Gosvami

    Noch nie hat man von jemandem gehört, der Tiger umarmt. Gibt es irgendeine Aufzeichnung von einem Menschen, der all die wilden Tiere dieser Welt beherrschen kann? Mahāprabhu kann es. Er umarmt und tät­schelt sie. Er führt sie alle zusammen und sie folgen ihm. Er bespritzt die Elefanten mit Wasser und sie tanzen. Ihr könnt es euch nicht vorstellen. Niemand kann sich das vorstellen! Die jñānīs können es sich nicht vorstellen, von gewöhnlichen Leuten ganz zu schweigen. In der Philosophie des Westens gibt es keine Aufzeichnungen darüber, was Mahāprabhu tat. In der Tat, diese Tiere umrundeten Mahāprabhu, und sobald Er „Krishna!“ sagte, wiederholten sie alle „Krishna!“ Das war kein Zirkus mit gezähmten Tieren, Er trainierte sie nicht, Er gab ihnen einfach den heilgen Namen. Diese Kraft, diese Macht, diese Energie drang ein in ihre Herzen und sie verstanden das, denn sie sind ātmā.

  • Ist das Chanten von Krishnas heiligen Namen der einzige sādhana?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Die Menschen können nicht verstehen, dass sie keine andere Pflicht haben als Hari zu verehren. Ob wir Kinder sind oder alt oder jung, Mann oder Frau, reich oder arm, gebildet oder dumm, sündhaft oder fromm - es gibt keinen anderen sādhana als das Chanten der heiligen Namen Krishnas.
     

  • Kann es möglich sein, eine Beziehung zu Krishna herzustellen?

    Wie kann es möglich sein, eine Beziehung zu Krishna herzustellen, wenn Dieser transzendental zu den drei Erscheinungsweisen der Natur ist?

  • Sind die Barmherzigkeit des spirituellen Meisters und die Barmherzigkeit des Höchsten Herrn ein- und dasselbe?

    Die Barmherzigkeit des spirituellen Meisters und die des Höchsten Herrn lassen sich nicht voneinander trennen. Der spirituelle Meister kennt keine andere Beschäftigung als die Verehrung Krishnas. Auch nimmt Krishna keinen Dienst als den Seiner vertrautesten Bhaktas an. Der spirituelle Meister und Krishna sind sich in Liebe zugetan - beide schätzen den jeweils anderen mehr als ihr eigenes Leben. Sie sind eins. Der spirituelle Meister ist die Verkörperung hingebungsvollen Dienstes zu Krishna, und Krishna ist die Verkörperung hingebungsvollen Dienstes zum Bhakta.

 Regelmäßige Tempelprogramme 

 

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam
 

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam
 

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam