Lecture of the day

Sri Gaura Purnima

am Donnerstag den 1. März

 

Das transzendentale Erscheinen von Caitanya Mahaprabhu

Im Atharva Veda (Purusha-bodini Upanishad) heißt es:

saptame gaura-varna-vishnor ity anena sva-shaktya
caikyam etya prante pratar avatirya saha svaih sva-manum shikshayati

Im siebten manvantara wird der Höchste Herr in Begleitung Seiner eigenen Gefährten in einer goldenen Form herabsteigen. Er wird das Singen Seiner eigenen heiligen Namen lehren.

Weiter heißt es im the Atharva Veda:

itotham krta sannyaso'vatarisyami sa-guno nirvedo
niskamo bhu-girvanas tira-atho' lakanandayah kalau
catuh-sahasrabdhopari panca-sahasrabhyantare
gaura-varno dirghangah sarva-laksana-yukta isvara-
prarthito nija-rasasvado bhakta-rupo misrakhyo vidita-yogah syam

Der Höchste Herr Selbst sagt: "Wenn vier bis fünftausend Jahre des Kaliyugas vergangen sind, werde ich zur Erde an einen Ort nahe dem Ufer des Ganges hinabsteigen. Ich werde ein großer, heiliger Devotee des Herrn sein und eine goldene Hauttönung haben. Ich werde losgelöst und frei von jedem Wunsch sein. Ich werde den Lebensstand der Entsagung annehmen (sannyasa). Ich werde ein im Bhaktiyoga fortgeschrittener Geweihter sein. Ich werde die heiligen Namen des Herrn singen und den süßen Geschmack des hingebungsvollen Dienstes zu Mir Selbst kosten. Nur große Devotees werden mich verstehen."

Im elften Kanto des Srimad Bhagavatams ist folgender Vers zu finden:

krishna-varnam tvishakrishnam
sangopangastra-parshadam
yajnaih sankirtana-prayair
yajanti hi su-medhasah

Im Zeitalter des Kali chanten und verehren intelligente Personen jeneInkarnation Gottes , die ununterbrochen die Namen Krishnas singt. Obwohl seine Hauttänung nicht schwärzlich ist, ist diese Krishna Selbst. er wird begleitet von Seinen Gefährten, Dienern, Waffen und Vertrauten.

Im Garuda Purana heißt es:

kaleh prathama-sandhyayam
lakshmi-kanto bhavishyati
daru-brahma-samipa-sthah
sannyasi gaura-vigrahah

Im ersten Abschnitt des Kaliyugas wird der Herr eine goldene Form annehmen. Er wird der Gemahl Lakshmis sein und später ein sannyasi, der sich in der Nähe von Lord Jagannatha in Puri aufhält.

Das Nrisimha Purana erwähnt:

satye daitya-kuladhi-nasha-samaye simhordhva-martyakritis
tretayam dasa-kandharam paribhavan rameti namakritih
gopalan paripalayan vraja-pure bharam haran dvapare
gaurangah priya-kirtanah kali-yuge caitanya-nama prabhuh

Der Höchste Herr, der im Satyayuga als Halb-Mensch-halb-Löwe erschien, um die schreckliche Krankheit zu heilen, welche die Daityas verwüstet hat, und der im Tretayuga als Rama erschien, die Persönlichkeit, die den 10-köpfigen Ravana besiegte, der im Dvaparayuga die Last der Erde hinwegnahm und die Kuhhirten von Vraja beschützte, wird im Kaliyuga wiederum erscheinen. Seine Gestalt wird golden sein, er wird beglückt die heiligen Namen des Herrn singen, und Sein Name wird Chaitanya sein.

Programm:

16:00 Sankirtan und Gaura-katha - transzendentale Lieder und Erzählungen über Śrī Kṛṣṇa Caitanya Mahāprabhu

17:30 Tanzvorführung zur Freude Lord Caitanyas

18.00 Abhiśeka - Badezeremonie

18:30 Bhoga - Darbringen von Speisen

19:00 Śrī Gaura Arati, anschl. großes Festmahl

Gaurapremanande Hari Haribol!

  • Wer ist Gott?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Der Herr ist sat-cit-ānanda – voller Ewigkeit, Wissen und Glückseligkeit. Er ist nicht formlos, auch wenn Er keinen materiellen Körper wie wir besitzt. Zwischen Seinem Selbst, Seinem Namen, Seiner Form, Seinen Eigenschaften und Seinem Körper besteht kein Unterschied.
    Der Herr ist vollkommen unabhängig und unbegrenzt. Er benötigt von keinem Lebewesen irgendwelche Hilfe. Er kann in jede Situation einsteigen, wie es Ihm gefällt, und ist dabei auf keinerlei Hilfe angewiesen. Er ist unparteiisch und selbstmanifestiert. Seine Augen, Ohren und anderen Sinne sind nicht materiell, sondern völlig transzendental.
     

  • Ich bin kein Geschäftsmann

    Om Vishnupada Srila BV Puri Gosvami Maharaj

     

    Unsere sāstra, die offenbarten Schriften, geben uns die Warnung, nur solche spirituellen Themen zu hören, die von großen verwirklichten Bhaktas erzählt, verfaßt oder anerkannt werden. Alt oder modern – kein Schriftwerk, auch wenn es von Gott handelt, das der Feder von weltlich gesinnten Menschen entspringt, wird uns das gewünschte Ergebnis bringen. 

  • Frei von Wünschen

    Śrīpad Bhakti Sādhaka Muni Mahārāj
       Derzeit können wir uns nicht vorstellen, wie wunderbar es ist, frei von Wünschen zu sein – uns frei in dieser Welt zu bewegen und nichts zu kennen, das uns irgendwie schaden könnte.


       Sobald wir einen sinnlichen Gegenstand sehen, wollen wir ihn für unseren Genuss besitzen. Frauen beispielsweise sind eine vollkommene Form von māyā. Aber alles in dieser Welt ist für Kŗşņas Genuss gedacht. Wir müssen lernen, alles, das in unser Blickfeld kommt, zu Kŗşņa zu opfern. Sobald etwas daherkommt, opfere es unmittelbar zu Kŗşņa. Sobald wir auch nur den kleinsten Teil von irgendetwas für unseren eigenen Genuss beanspruchen, kann uns das schon große Probleme bereiten. Das ist sehr gefährlich. Opfere alles zu hundert Prozent zu Kŗşņa und nicht weniger!

  • Was ist der Unterschied zwischen Seele, Geist und Körper?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhakura Prabhupāda

    Die Schriften haben den Unterschied zwischen Seele, Geist und Körper analysiert – zwischen dem spirituellen Funken, der Reflexion dieses Funkens und der Materie. Die spirituelle Seele ist der Besitzer sowohl des Körpers als auch des Geistes; Körper und Geist sind das Eigentum der Überseele.
    Die spirituelle Seele besitzt zwei Körper bzw. Bezeichnungen. Einmal in der subtilen Form des Geistes und einmal in der groben Form des Körpers. Der äußere Körper besteht aus den fünf groben materiellen Elementen, die ihrerseits aus Atomen zusammengesetzt sind, und der innere oder feinstoffliche Körper dirigiert den äußeren Körper. Im bedingten Zustand ist die Seele vertieft in ihr fremde Angelegenheiten durch ihre Identifikation mit dem Geist. Weil sich die spirituelle Seele zu dieser Zeit in einem Schlafzustand befindet, erinnert sie sich nicht daran, dass sie eigentlich dazu gedacht ist, der Überseele zu dienen. Wenn sie erkennen, dass ihr Meister schläft, suchen ihre untergeordneten Diener, nämlich Körper und Geist, nach ihren eigenen Interessen, anstatt sich um die Interessen ihres Meisters zu kümmern.
    Der Geist ist veränderbar, aber die Seele ist unveränderlich und ewig. Die Tätigkeiten des Geistes bestehen darin, Materie zu genießen oder ihr zu entsagen. Die Tätigkeit der Seele ist es, dem Höchsten Herrn zu dienen. Der Geist ist in der Lage, Dinge bis zur dritten Dimension zu verstehen, er hat aber keine Möglichkeit, Dinge der vierten Dimension (transzendentale Dinge) zu verstehen. Es ist unmöglich, die Absolute Wahrheit, die transzendente Persönlichkeit Gottes, zu begreifen – weder durch materielle Erfahrungen noch durch Wissen.

  • Warum kommen bhaktas in diese Welt?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thakura Prabhupāda

    Die bhaktas des Herrn kommen in diese Welt, um den Lebewesen eine Gunst zu erweisen. Sie haben nicht die Pflicht, hierher zu kommen, und bestimmt besteht für sie keine persönliche Notwendigkeit dazu. Ihre einzige mitfühlende Aufgabe ist es, die ablehnende Haltung der Lebewesen zum hingebungsvollen Dienst zum Positiven hin zu wenden. Sie möchten das Interesse der Menschen dieser Welt für Bhakti entfachen. Wenn wir ihren Anstoß verpassen und dem Herrn gegenüber ablehnend und dem sankīrtana, dem yuga-dharma dieses Zeitalters gegenüber gleichgültig bleiben, dann ist das Ausführen egal welcher wohltätiger Aktivitäten, wie etwa das Versorgen der Armen mit Nahrungsmitteln oder das Unterrichten Ungebildeter, eine völlige Verschwendung von Zeit und Energie.

  • Fragen und Antworten (2)

    Om Vishnupada Srila BV Puri Gosvami Maharaja

    Frage: Was ist das Ergebnis von guter oder schlechter Gemeinschaft?

    Antwort: Ein Lebewesen erlangt Liebe zu Krishna durch die Gemeinschaft mit Heiligen, aber durch Gemeinschaft mit gottlosen Personen werden Menschen zu Tieren und verlieren die Fähigkeit, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Gemeinschaft mit gottlosen Personen lässt den Geist vom Dienst des Herrn, der wahren Pflicht der Lebewesen, abweichen.

  • Wie können wir einen Bhakta erkennen?
    Oft versuchen wir Bhaktas zu messen. Weil wir ihre hingebungsvollen Tätigkeiten nicht begreifen, lehnen wir sie ab, als ob wir ihre Prüfer wären. Mit welchem Meßgerät versuchen wir die Bhaktas zu untersuchen?
  • Ist unser Glück sichergestellt, wenn wir uns dem Höchsten Herrn völlig hingeben?
    Der spirituelle Meister weiß ganz genau, wie dumm, ahnungslos, schlecht und unstet wir sind. Deshalb richtet er es so ein, daß wir von all unseren materiellen Krankheiten geheilt werden.
  • Wen zieht der Höchste Herr an?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Krishna, der Sohn Nanda Mahārājas, ist die Höchste Persönlichkeit Gottes. Dieser Krishna zieht alle drei Welten an. Der spirituelle Meister, der Krishna sehr lieb ist, verkörpert die anziehende Kraft Krishnas. Die Absolute Wahrheit ist allanziehend. Wen also zieht er an? Wie ein Magnet Eisen anzieht, nicht aber Holz, zieht der verehrungswürdige Herr jene an, die die Neigung haben, Ihm zu dienen. Durch Seine unbegreifliche Kraft der Zuneigung, Gnade und Lieblichkeit zieht der Herr gleichermaßen Seine eigenen Diener an und jene, die die Neigung verspüren, solche Diener werden zu wollen.

     

  • Wie sollten wir den Namen des Herrn chanten?

    Reine Bhaktas chanten den Namen des Herrn nicht, um Reaktionen auf Sünden abzuwehren, fromme Verdienste zu sammeln, himmlische Freuden zu erlangen, Hunger zu lindern, Epidemien, soziale Unzufriedenheit oder innere Unruhen zu beseitigen oder Reichtum oder ein irdisches Königreich zu erhalten.

  • Welches ist die wichtigste Tätigkeit für ein Lebewesen?

    Das Wünschenswerteste ist es, sich an Hari zu erinnern. Unsere Fähigkeit, uns an Hari zu erinnern, hängt von unserem Hören und unserem Chanten ab. Wenn wir hören, können wir chanten. Die Erinnerung wird von selbst kommen.

  • Die Kunst des Chantens

    Śrīla Bhakti Vaibhava Purī Gosvāmī

    Wir müssen den Namen wiederholen und hören. Wenn wir „Hare Kŗşņa“ chanten, dann muss man „Hare Kŗşņa“ aussprechen und „Hare Kŗşņa“ hören. Wir müssen es auch hören. Während du den Namen wiederholst, sprichst du ihn mit deinem Mund, dein Mund ist aktiv, um den Namen zu wiederholen. Aber damit endet die Sache noch nicht. Du musst den Namen auch hören! Wiederhole „Hare Kŗşņa Hare Kŗşņa“ und höre den Namen. Hast du auch wirklich 16 Namen, 32 Silben ausgesprochen, oder nicht? Oder spielt dein Geist irgendwo herum? Wandert er umher? Die Finger zählen die Perlen der Gebetskette, aber der Geist ist nicht dabei, der Geist zählt nicht mit, der Geist ist wo anders. Er spricht, er denkt etwas anderes.

  • Welcher Pfad führt zum Glück?

    Srila Prabhupad Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Sich dem Höchsten Herrn in Glück und Leid zu ergeben ist der einzige glückverheißende Pfad. Krishna wird uns mit Sicherheit beschützen. Wenn wir diese Sicherheit aufgeben und versuchen, uns selbst zu beschützen, sind wir verloren. Unser Glück liegt darin, uns vollständig von Ihm abhängig zu machen. Sonst müssen wir Leben für Leben leiden. Der liebevolle Herr übernimmt alle Verantwortung für Seine hingegebenen Verehrer.

  • Amrita Vani 11-2013

    Sollen wir ein beispielhaftes Leben führen?

    Wir sollten immer aufpassen, dass andere Menschen von unserem vorbildlichen Charakter keinen falschen Eindruck bekommen. Neulinge sind auf Schritt und Tritt Gefahren ausgesetzt, weil sie kaum in sich gehen. Sie ziehen gern aufgrund von Äußerlichkeiten voreilige Schlüsse.

    Was sind die Pflichten eines Vaishnavas?

    Es ist die Pflicht eines Vaishnavas, die sündhaften Neigungen der bedingten Seele zu zerstören. Ein Vaishnava steht mit dem Hackmesser der scharfen Anweisungen in der Hand vor dem Holzgerüst, das zur Tieropferung verwendet wird. Damit tötet er die materiellen tiergleichen Wünsche der bedingten Seele. Ein Vaishnava schmeichelt niemandem. Wenn mir ein Vaishnava schmeichelt, ist er mein Feind.
    Die Vaishnavas gesellen sich nicht zu Nichtgottgeweihten, aber um ihnen von Nutzen zu sein, zerstören sie deren sündvolle Neigungen mit der Waffe ihrer Anweisungen und gewähren ihnen auf diese Weise die Gelegenheit, mit Vaishnavas Gemeinschaft zu haben. Wenn wir aufrichtig bei den Lotusfüßen unseres Gurus Zuflucht nehmen, werden wir den Höchsten Herrn innerhalb einer Lebensspanne sehen.

    Wer ist der vorteilhafteste Freund?

    Es gibt keine echten Freunde oder Gönner in dieser Welt mit Ausnahme derer, die die Lebewesen zum Chanten der heiligen Namen Krishnas hinziehen. Die Wohltätigkeit von Millionen von großzügigen Spendern ist unbedeutend im Vergleich zur edlen Natur eines Predigers der heiligen Namen.

  • Warum können wir uns nicht von Gott abhängig machen?
    Solange wir uns auf unsere eigene Stärke, auf unseren Stolz und unsere Erfahrung verlassen, können wir uns den Lotusfüßen des Höchsten Herrn nicht ergeben.
  • Theorie & Praxis

    Sripad BS Muni Maharaj

     

    Spirituelles Leben sollte in Übereinstimmung mit den vorangegangenen acaryas praktiziert bzw. entwickelt werden. Wir sollten nicht nur über die Philosophie reden, sondern es ist weit wichtiger, daß wir auch dementsprechend praktizieren. 

  • Worin besteht Sri Gaurangas Barmherzigkeit?

    Sri Gaurasundara sagte, sankirtana sei die einzige Pflicht der Menschheit. Das ist der Beweis für Sein großmütiges Wesen. Menschliche Wesen können erreichen, was es selbst für die Besten der Halbgötter nicht zu erreichen gibt.

  • Ist es möglich Glück zu erlangen, ohne dem Pfad der Hingabe zu folgen?
    Ohne vollkommene Hingabe zu Krishna, erlangen die Lebewesen kein vollkommenes Glück. Wenn Krishna nicht bei jedem Schritt, in jedem Moment und während jeder Tätigkeit in unserer Erinnerung weilt, dann werden wir mit Sicherheit irregeführt werden.
  • Ist transzendentale Klangschwingung ewig?

    Mit Sicherheit ist transzendentaler Klang ewig. In dieser Welt, in der Angst regiert, gibt es einen Unterschied zwischen dem Klang und dessen Quelle. Jeder Klang in dieser Welt ist zeitweilig. In Vaikuntha aber sind der Name und dessen Träger nicht verschieden voneinander. In der spirituellen Welt gibt es keinen Unterschied zwischen dem Klang und dessen Ursprung.

     

  • Ist Zorn gegen jene, die neidisch sind auf die Bhaktas, auch ein Teil von Bhakti?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Wir sollten zornig auf diejenigen sein, die neidisch auf die Bhaktas sind. Auch das ist ein Teil von hingebungsvollem Dienst. Keinen Zorn gegen solche Lästerer zu zeigen, wäre ungerechtfertigt. Doch sollte man verstehen, wer wirklich neidisch auf die Bhaktas ist. Wer nicht dem Höchsten Herrn, der Überseele und dem höchst glückseligen Freund aller Lebewesen, dient, tut sich keinen Gefallen. Vielmehr lädt er durch seinen Neid auf Krishna und die Vaishnavas nur Probleme auf sich. Solche Leute sind als Neider gebrandmarkt, und ihnen gegenüber sollte man keine Gnade zeigen. Sie sind berauscht von ihrer Bewunderung für Materialisten. Wir sollten sie ignorieren und ihnen unseren Zorn zeigen.

  • Was wird uns von Nutzen sein?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Ich vertraue darauf, dass ihr einfach dadurch, dass ihr die Namen des Herrn mit voller Aufmerksamkeit ausruft, alle glücklichen Umstände erreichen werdet. Nur der Höchste Herr ist in der Lage, euch materiellen Fortschritt, Wohlstand oder Schicksalsschläge zuzuteilen. Wir sind dazu bestimmt, von Ihm erhalten zu werden. Es ist unsere Pflicht, Seine Vorkehrungen für uns ohne Vorbehalt anzunehmen.
     

  • Warum sind wir nicht in der Lage, den Höchsten Herrn zu erkennen?

    Wie sollten die Lebewesen, die Krishnas Diener sind, den Herrn erkennen, solange sie nicht ohne Unterlass dienen und mit Guru und den Vaishnavas Gemeinschaft pflegen? Wenn wir mit weltlichen oder familiären Angelegenheiten beschäftigt sind, wie sollten wir dann den Herrn des Universums erkennen? Im Banne sündhafter Wünsche besitzen wir gegenwärtig schlechte Angewohnheiten. Wir denken, wir hätten große Verpflichtungen in dieser Welt zu erfüllen. Der Grund dafür liegt in unserer Abwendung von der Urquelle.

  • Die Lösung für alle Probleme

    Srila Bhakti Vaibhava Puri Gosvami Maharaja

    „Mahāprabhu hat alle angewiesen, den heiligen Namen zu wiederholen. Wir sollten keine Zweifel an diesem Vorgang haben. Fragen werden auftauchen und es wird keine Lösungen geben. Die Zweifel werden sich vermehren. Je mehr Fragen du stellst, umso mehr Zweifel wirst du haben. Aber alle Zweifel werden beseitigt werden, wenn dein Interesse darin besteht, den heiligen Namen zu chanten. Wenn du den heiligen Namen chantest, so wie es von Mahāprabhbu angeordnet wurde, dann wirst du glücklich sein. Du wirst alle Verwirklichung haben und deine Zweifel werden geklärt sein. Aber wir chanten den Namen nicht richtig – doch müssen wir den Namen auf korrekte Weise chanten. Man sollte nichts anderes als den Namen sprechen.“

  • Warum halten manche Leute Gott für formlos?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Das ist deren Problem. Die Absolute Wahrheit ist nicht unpersönlich, sondern voller spiritueller Vielfalt. Sie besitzt transzendentale Formen, Eigenschaften und Spiele. Sie hat die Fähigkeit, die Initiative zu ergreifen. Sie ist vollkommen unabhängig. Sie ist die Höchste Persönlichkeit Gottes und die Meisterin Ihrer drei grundlegenden Energien.

  • Vertrauen in Kŗşņas Spiele

    Śrīpad Bhakti Sādhaka Muni Mahārāja

    Einmal während eines Vortrages von Śrīpad Muni Mahārāja hat ein Mobiltelefon eines Zuhörers wiederholt geläutet. Jene Person ist aufgestanden und hat den Saal verlassen.
    Wir verlieren eine Menge, wenn wir von diesen Dingen abgelenkt werden. Wenn ihr zu einem spirituellen Vortrag oder Programm geht, dann dreht diese Geräte bitte ab.
    Ich sage diese Dinge einfach, ich spreche niemanden persönlich an – das ist die jetzt Zeit dafür. Es ist erstaunlich, wie wichtig uns diese Dinge geworden sind. Wir springen sofort auf und verlassen hari-kathā um einen Anruf anzunehmen, weil wir nicht den Wert von hari-kathā erkennen.

 Regelmäßige Tempelprogramme 

 

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam
 

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam
 

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam