Lecture of the day

×

Hinweis

SlideshowFx Plugin: HTTP error 400 - Bad Request
  • Gibt es für das Lebewesen keine andere Pflicht als Krishna zu dienen?

    Die Lebewesen sind Krishnas ewige Diener. Sie haben keine andere Pflicht als Ihm zu dienen. Diese Wahrheit offenbart sich aber nur in den Herzen derjenigen, die unerschütterliches Vertrauen zur Höchsten Persönlichkeit Gottes und zum spirituellen Meister besitzen.

  • Folgen die Vaishnavas dem aufsteigenden oder dem herabsteigenden Pfad?
    Obwohl es unzählige Arten philosophischer Ansichten gibt, kann man sie in zwei Kategorien einteilen. Die eine ist der Pfad der Schülernachfolge (der herabsteigende Pfad), und die andere ist der Pfad der mentalen Spekulation (mentale Erfahrung oder der aufsteigende Pfad).
  • Ist alles, was der Herr tut, segensreich?
    Alles im Zusammenhang mit dem Herrn ist voller Gnade. In keiner Arrangierung des Herrn ist etwas Unheilvolles. Was immer Er tut – es ist zum Wohle aller Lebewesen.
  • Wem sollten wir nachfolgen?
    Niemandem, der Hindernisse auf den Pfad Krishnas Sinnenbefriedigung legt, ist es erlaubt Krishnas Reich zu betreten. Deshalb sollten wir solchen Leuten nicht nachfolgen.
  • Wie werden wir aus dem materiellen Dasein befreit werden?

    Srila Prabhupad Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Ohne die Gnade des Höchsten Herrn, kann niemand aus dem materiellen Dasein befreit werden. In dem Moment, in dem wir vergessen, dass wir Seine ewigen Diener sind, beginnen wir der materiellen Illusion, māyā, zu dienen. Der einzige Weg, aus dieser schrecklichen materiellen Existenz befreit zu werden, ist es, den spirituellen Meister und die Vaishnavas aufzusuchen, demütig Fragen zu stellen und in einer dienenden Haltung hari-kathā von Ihnen zu hören. Durch das Hören von hari-kathā mit Hingabe werden die Neigungen, Materie zu genießen zerstört werden.

  • Bestraft der Herr uns auch?

    Die transzendentale Persönlichkeit Gottes, Śrī Govinda, ist unser ewiger Meister. Das Wort prabhu bezieht sich auf jemanden, der in der Lage ist, sowohl zu bestrafen als auch Gnade zu erweisen.

  • Wenn wir sündhafte Handlungen begehen, kann man dies ebenfalls als eine Form der Barmherzigkeit des Herrn ansehen?

    Nein, das kann man nicht. Den Wunsch sündhaft zu handeln erfahren wir, weil wir geprüft werden. So wie die Eltern Reis, Geld und das Srimad Bhagavatam vor ein Kind legen, das gerade begonnen hat zu krabbeln, um dessen Neigungen zu prüfen, macht das der Höchste Herr, der ein Ozean von Barmherzigkeit ist, auch mit uns. 

  • Spekulieren bhaktas?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thakura Prabhupāda

    Als Diener unseres spirituellen Meisters sprechen wir nur von Dingen, die uns gelehrt worden sind, und verkünden keine neuen Ansichten. Gleichzeitig aber lassen wir keine Gelegenheit aus, zum Nutzen der Menschen über die Wahrheit zu sprechen. Das heißt, dass alles, was ich euch bisher erklärt habe, nicht mein Verdienst ist. Ich selbst besitze keine Qualifikation. Als Schüler wiederhole ich einfach nur die Worte meines Meisters. Ich predige die Absolute Wahrheit, wie sie von meinem spirituellen Meister über die Schülernachfolge zu mir herabgekommen ist. Ich rede nur von Dingen, die mir barmherziger Weise offenbart wurden oder mich zum Sprechen inspirieren. Darüber hinaus habe ich keinerlei Qualifikationen.

  • Warum erscheinen Bhaktas für gewöhnlich in niedrigeren Familien?

    Bhaktas sind nie gezwungen, die Früchte ihres Karmas zu erleiden. All ihre Spiele wie Geburt usw. vollziehen sich nur durch den Willen des Herrn. Aber man sieht oft, dass Bhaktas in niedrigen Familien erscheinen und gewöhnlichen Augen wie Narren vorkommen oder von Krankheiten geplagt werden. 

  • Fragen und Antworten (2)

    Om Vishnupada Srila BV Puri Gosvami Maharaja

    Frage: Was ist das Ergebnis von guter oder schlechter Gemeinschaft?

    Antwort: Ein Lebewesen erlangt Liebe zu Krishna durch die Gemeinschaft mit Heiligen, aber durch Gemeinschaft mit gottlosen Personen werden Menschen zu Tieren und verlieren die Fähigkeit, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Gemeinschaft mit gottlosen Personen lässt den Geist vom Dienst des Herrn, der wahren Pflicht der Lebewesen, abweichen.

  • Ist es unsere Aufgabe, eine matha zu errichten und dort zu leben?

    Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Prabhupad

    Intelligenter ist es, eine lebendige matha zu bilden, als ein Kloster für ein komfortables Leben. Eine lebendige matha zu bilden bedeutet, gewissenhafte Personen zu finden, die sich den Lotusfüßen des spirituellen Meisters hingeben. Die höchststehende Wohlfahrtstätigkeit ist es, Lebewesen zu inspirieren, den Lotusfüßen des spirituellen Meisters zu dienen, indem man ihnen die Herrlichkeiten des spirituellen Meisters und den Dienst zu ihm erläutert. Dafür geben wir unser spirituelles Blut literweise. Solche Art des Predigens erfreut sowohl Krishna als auch den spirituellen Meister. Deshalb ist es die Vollkommenheit des Lebens, seinen Körper, Geist und seine Sprache solchen philanthropischen Tätigkeiten zu weihen.

  • Wer ist geeignet, die Gnade des Herrn zu empfangen?

    Der Höchste Herr erweist Seine Gnade nur jenen aufrichtigen Seelen, die sich Ihm völlig ergeben. Es ist nicht möglich, Ihn zu erlangen, solange man eingebildet ist durch die Vorstellung von „Ich“ und „Mein“.

  • Was ist der Unterschied zwischen Seele, Geist und Körper?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhakura Prabhupāda

    Die Schriften haben den Unterschied zwischen Seele, Geist und Körper analysiert – zwischen dem spirituellen Funken, der Reflexion dieses Funkens und der Materie. Die spirituelle Seele ist der Besitzer sowohl des Körpers als auch des Geistes; Körper und Geist sind das Eigentum der Überseele.
    Die spirituelle Seele besitzt zwei Körper bzw. Bezeichnungen. Einmal in der subtilen Form des Geistes und einmal in der groben Form des Körpers. Der äußere Körper besteht aus den fünf groben materiellen Elementen, die ihrerseits aus Atomen zusammengesetzt sind, und der innere oder feinstoffliche Körper dirigiert den äußeren Körper. Im bedingten Zustand ist die Seele vertieft in ihr fremde Angelegenheiten durch ihre Identifikation mit dem Geist. Weil sich die spirituelle Seele zu dieser Zeit in einem Schlafzustand befindet, erinnert sie sich nicht daran, dass sie eigentlich dazu gedacht ist, der Überseele zu dienen. Wenn sie erkennen, dass ihr Meister schläft, suchen ihre untergeordneten Diener, nämlich Körper und Geist, nach ihren eigenen Interessen, anstatt sich um die Interessen ihres Meisters zu kümmern.
    Der Geist ist veränderbar, aber die Seele ist unveränderlich und ewig. Die Tätigkeiten des Geistes bestehen darin, Materie zu genießen oder ihr zu entsagen. Die Tätigkeit der Seele ist es, dem Höchsten Herrn zu dienen. Der Geist ist in der Lage, Dinge bis zur dritten Dimension zu verstehen, er hat aber keine Möglichkeit, Dinge der vierten Dimension (transzendentale Dinge) zu verstehen. Es ist unmöglich, die Absolute Wahrheit, die transzendente Persönlichkeit Gottes, zu begreifen – weder durch materielle Erfahrungen noch durch Wissen.

  • Theorie & Praxis

    Sripad BS Muni Maharaj

     

    Spirituelles Leben sollte in Übereinstimmung mit den vorangegangenen acaryas praktiziert bzw. entwickelt werden. Wir sollten nicht nur über die Philosophie reden, sondern es ist weit wichtiger, daß wir auch dementsprechend praktizieren. 

  • Srila Bhaktivinoda Thakura

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati 

    Einer der spirituellen Meister, die von Sri Gaurangadeva zum Wohle der jivas in diese Welt gesandt wurden, ist Jagad-guru Srila Bhaktivinoda Thakura. Er ist jene große Persönlichkeit, die jedem die Möglichkeit eröffnet hat, etwas über reinen hingebungsvollen Dienst und die Schülernachfolge zu erfahren. Er ist Gauranga sehr lieb, und er ist unsere einzige Zuflucht.

  • Wie sollen wir uns von anarthas befreien?

    Wenn die Lebewesen nicht Hari verehren, werden sie zu karmis, jñanis oder Sinnengenießern. Deshalb sollten wir stets laut den heiligen Namen des Herrn chanten. Indem wir täglich eine bestimmte Rundenanzahl chanten, werden unsere ungewollten Eigenschaften, anarthas, verschwinden und unsere Faulheit wird beseitigt. Chanten wir den heiligen Namen darüberhinaus ohne Vergehen, wird die Vollkommenheit ganz von selbst erlangt.
     

  • Die Kunst des Chantens

    Śrīla Bhakti Vaibhava Purī Gosvāmī

    Wir müssen den Namen wiederholen und hören. Wenn wir „Hare Kŗşņa“ chanten, dann muss man „Hare Kŗşņa“ aussprechen und „Hare Kŗşņa“ hören. Wir müssen es auch hören. Während du den Namen wiederholst, sprichst du ihn mit deinem Mund, dein Mund ist aktiv, um den Namen zu wiederholen. Aber damit endet die Sache noch nicht. Du musst den Namen auch hören! Wiederhole „Hare Kŗşņa Hare Kŗşņa“ und höre den Namen. Hast du auch wirklich 16 Namen, 32 Silben ausgesprochen, oder nicht? Oder spielt dein Geist irgendwo herum? Wandert er umher? Die Finger zählen die Perlen der Gebetskette, aber der Geist ist nicht dabei, der Geist zählt nicht mit, der Geist ist wo anders. Er spricht, er denkt etwas anderes.

  • Was ist das Wesen von Liebe?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhakura Prabhupāda

    Liebe und Hass sind unterschiedlich. Es ist das Wesen der spirituellen Seele, Gott zu lieben, und es ist das Wesen eines mentalen Spekulanten, Ihn zu hassen. Auf der Ebene der Liebe – der Ebene des hingebungsvollen Dienens, der höchsten religiösen Grundsätze und des Dienstes zum Herrn, – gibt es keine Interessenskonflikte. Dort existiert nur vollkommene Harmonie. Sobald wir von der Ebene des Kultivierens von Liebe zu Gott herabfallen, beginnen wir, uns gegenseitig als Objekt des Genusses zu sehen. Die menschliche Rasse ist da, um Kŗşņa zu dienen. Sobald die Menschen das erkennen, haben sie keine Probleme mehr. Sie werden sich als Vaişņavas verstehen und es wird einen ganz natürlichen, liebevollen Austausch zwischen ihnen und anderen Vaişņavas geben. In der materiellen Welt gibt es keine Liebe, denn hier gibt es überall nur Interessenskonflikte.

  • Sind wir Diener des heiligen Namens?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Als spirituelle Seelen sind wir Diener Krishnas. Sobald wir das erkennen, erkennen wir auch, dass wir keine andere Aufgabe haben, als Ihm zu dienen. Krishnas heiliger Name ist Krishna Selbst. Dem heiligen Namen zu dienen ist dasselbe, wie Krishna zu dienen.

  • Materialisten & Transzendentalisten
    Spirituelle Themen mögen unangenehm klingen, während Gespräche über Sinnesbefriedigung immer angenehm zu hören sind.
  • Ist das Chanten von Krishnas heiligen Namen der einzige sādhana?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Die Menschen können nicht verstehen, dass sie keine andere Pflicht haben als Hari zu verehren. Ob wir Kinder sind oder alt oder jung, Mann oder Frau, reich oder arm, gebildet oder dumm, sündhaft oder fromm - es gibt keinen anderen sādhana als das Chanten der heiligen Namen Krishnas.
     

  • Wer ist Gott?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Der Herr ist sat-cit-ānanda – voller Ewigkeit, Wissen und Glückseligkeit. Er ist nicht formlos, auch wenn Er keinen materiellen Körper wie wir besitzt. Zwischen Seinem Selbst, Seinem Namen, Seiner Form, Seinen Eigenschaften und Seinem Körper besteht kein Unterschied.
    Der Herr ist vollkommen unabhängig und unbegrenzt. Er benötigt von keinem Lebewesen irgendwelche Hilfe. Er kann in jede Situation einsteigen, wie es Ihm gefällt, und ist dabei auf keinerlei Hilfe angewiesen. Er ist unparteiisch und selbstmanifestiert. Seine Augen, Ohren und anderen Sinne sind nicht materiell, sondern völlig transzendental.
     

  • Sollte das Chanten ununterbrochen erfolgen?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Hari zu verehren ist die beste Art der Entspannung. Durch diese Methode verschwinden Müdigkeit und jeglicher Kummer. Nur ein Moment der Ablenkung von der Verehrung Haris lässt uns wieder zurückfallen in unsere Abneigung zum Herrn.

  • Argumente sind nutzlos

    Om Visnupada 108 Sri Srimad Bhakti Vaibhava Puri Gosvami Maharaja

    nāyam ātmā pravacanena labhyo
    na medhayā na bahunā śrutena
    yam evaisa vrnute tena labhyas

    tasyaisa ātmā vivrnute tanūm svām

    Der Höchste Herr kann weder durch wissenschaftliche Erklärungen noch durch große Intelligenz oder gar durch viel Hören erlangt werden. Nur jemand, den Er auserwählt, kann Ihn erlangen. Solch einer Person offenbart Er Sich. (Mundaka Upanisad 3.2.3)

  • Können wir Gott mit unseren gegenwärtigen Augen sehen?

    Das Universum und der Herr des Universums sind eins. Jemand kann den Herrn des Universums nicht sehen, bis er transzendentales Wissen oder spirituelle Sicht erlangt. Jetzt gerade kann ich mit meinen bloßen Augen kaum etwas sehen, aber mit meinen Brillen kann ich gut sehen. 

 Regelmäßige Tempelprogramme 

 

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam
 

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam
 

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam