Lecture of the day

  • Welcher ist der einfachste Weg, um den Geist zu beherrschen?

    Der Geist kann nur durch das Chanten der heiligen Namen Krishnas beherrscht werden. Durch karma, jnana and yoga kann man den Geist zwar für eine gewisse Zeit kontrollieren, aber diese Dinge können uns auch in ein Meer weiterer Rastlosigkeit stürzen.
     

  • Wie sollten wir den Höchsten Herrn anrufen?

    Śrīla Prabhupāda Bhakisiddhānta

    Śrī Gaurasundara lehrte uns, dass wir niedriger werden müssen als das Stroh in der Gasse, um die heiligen Namen des Herrn zu chanten. Solange wir uns nicht für unbedeutend halten, können wir keinen anderen um Hilfe rufen. Nur wenn wir um die Hilfe eines anderen beten, betrachten wir uns als hilflos. In einer solchen Verfassung verstehen wir, dass wir ohne die Hilfe eines anderen gar nichts machen können. Wir werden fühlen, wie unmöglich es ist, etwas alleine zu tun, wofür man fünf Leute braucht.

    Śrī Gaurasundara hat uns unterwiesen, die Namen des Herrn zu chanten. Diese Information bekommen wir von unserem spirituellen Meister. Die Namen des Herrn zu chanten bedeutet, Seine Hilfe anzunehmen. Wenn wir während des Chantens Ihn aber als unseren Diener betrachten oder erwarten, dass Er unsere Arbeit erledigt, dann kann keine Rede davon sein, dass wir nach dem Grundsatz „Ich bin niedriger als das Stroh in der Gasse“ leben.

  • Was bedeutet ‚Rama‘ im Hare-Krishna-Mantra?

    Hinsichtlich aiśvārya-rasa bezieht sich Rama auf Ramacandra, den Sohn Dasarathas. Hinsichtlich madhurya-rasa bezieht sich Rama auf Krishna, der die Gemeinschaft Radharanis genießt.

  • Warum wurden die mathas errichtet?

     

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thakura Prabhupāda

    Die mathas wurden nicht errichtet, um gewöhnlichen Menschen eine Gunst zu erweisen, sondern um reinen bhaktas ein spirituelles Leben zu ermöglichen. Wir dienen Gaurāṅga einfach, indem wir śrī-kṛṣṇa-sankīrtana ausführen. Der Bhāgavatam Vers yajñaih sankīrtana prāyair yajanti hi sumedhasaḥ unterstützt diese Idee. Das Beispiel, das Gaura Krishna durch Seine Spiele gegeben hat, ist der einzig glückverheißende Weg, der die jīvas zur Vollkommenheit führen kann.

  • Sind die Barmherzigkeit des spirituellen Meisters und die Barmherzigkeit des Höchsten Herrn ein- und dasselbe?

    Die Barmherzigkeit des spirituellen Meisters und die des Höchsten Herrn lassen sich nicht voneinander trennen. Der spirituelle Meister kennt keine andere Beschäftigung als die Verehrung Krishnas. Auch nimmt Krishna keinen Dienst als den Seiner vertrautesten Bhaktas an. Der spirituelle Meister und Krishna sind sich in Liebe zugetan - beide schätzen den jeweils anderen mehr als ihr eigenes Leben. Sie sind eins. Der spirituelle Meister ist die Verkörperung hingebungsvollen Dienstes zu Krishna, und Krishna ist die Verkörperung hingebungsvollen Dienstes zum Bhakta.

  • Argumente sind nutzlos

    Om Visnupada 108 Sri Srimad Bhakti Vaibhava Puri Gosvami Maharaja

    nāyam ātmā pravacanena labhyo
    na medhayā na bahunā śrutena
    yam evaisa vrnute tena labhyas

    tasyaisa ātmā vivrnute tanūm svām

    Der Höchste Herr kann weder durch wissenschaftliche Erklärungen noch durch große Intelligenz oder gar durch viel Hören erlangt werden. Nur jemand, den Er auserwählt, kann Ihn erlangen. Solch einer Person offenbart Er Sich. (Mundaka Upanisad 3.2.3)

  • Wo in den Veden wird der Hare Krsna-maha-mantra erwähnt?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Haris Name ist Hari Selbst. Der mahā-mantra existierte bereits, bevor die Schriften erschienen. Die catuh-śloki-Verse des Bhagavatams, die mit „aham evāsam evāgre“ beginnen, bezeugen dies.

  • Wer ist Guru?
    Wer mich vor dem Tod bzw. diesem materiellen Leben beschützen kann, ist Guru. Wer mich vor der Angst vor dem Tod beschützen kann, ist Guru.
  • Kann man dem empirischen Pfad vollständig entsagen?
    So lange wir dazu neigen, auf unsere eigene Stärke, Stolz und Erfahrungen zu vertrauen, können wir uns den Lotusfüßen des Höchsten Herrn nicht vollständig ergeben. So lange wir nicht den Vorgang der Hingabe aufgreifen, preisen wir den aufsteigenden oder empirischen Pfad, um zu Gott zu gelangen.
  • Die Lösung für alle Probleme

    Srila Bhakti Vaibhava Puri Gosvami Maharaja

    „Mahāprabhu hat alle angewiesen, den heiligen Namen zu wiederholen. Wir sollten keine Zweifel an diesem Vorgang haben. Fragen werden auftauchen und es wird keine Lösungen geben. Die Zweifel werden sich vermehren. Je mehr Fragen du stellst, umso mehr Zweifel wirst du haben. Aber alle Zweifel werden beseitigt werden, wenn dein Interesse darin besteht, den heiligen Namen zu chanten. Wenn du den heiligen Namen chantest, so wie es von Mahāprabhbu angeordnet wurde, dann wirst du glücklich sein. Du wirst alle Verwirklichung haben und deine Zweifel werden geklärt sein. Aber wir chanten den Namen nicht richtig – doch müssen wir den Namen auf korrekte Weise chanten. Man sollte nichts anderes als den Namen sprechen.“

  • Ist alles, was der Herr tut, segensreich?
    Alles im Zusammenhang mit dem Herrn ist voller Gnade. In keiner Arrangierung des Herrn ist etwas Unheilvolles. Was immer Er tut – es ist zum Wohle aller Lebewesen.
  • Fragen und Antworten (2)

    Om Vishnupada Srila BV Puri Gosvami Maharaja

    Frage: Was ist das Ergebnis von guter oder schlechter Gemeinschaft?

    Antwort: Ein Lebewesen erlangt Liebe zu Krishna durch die Gemeinschaft mit Heiligen, aber durch Gemeinschaft mit gottlosen Personen werden Menschen zu Tieren und verlieren die Fähigkeit, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Gemeinschaft mit gottlosen Personen lässt den Geist vom Dienst des Herrn, der wahren Pflicht der Lebewesen, abweichen.

  • Geist, Hingabe und der Heilige Name

    Om Vishnupāda Śrīla Bhakti Vaibhava Purī Gosvāmī

    man-mana bhāva mad-bhakto mad-yājī mām namaskuru
    
mām evaishyasi satyam te pratijāne priyo ‘si me
    — BG 18.65

    Mad-bhakto – sei Mein Geweihter. Mad-yājī bhāva – verehre Mich. Mam namaskuru – diene Mir. Namaskuru bedeutet namaskāram und die wahre Bedeutung von namaskāram ist, sich hinzugeben. „Ich falle ausgestreckt vor Dir auf den Boden und ergebe mich Dir. Bitte segne mich. Ich gebe mein Ego auf und weihe diesen Körper Dir. Mein Geist gehört Dir, alles gehört Dir. Ich bin Dein. Alle Universen sind Dein. Du bist der Höchste Meister.“ Wenn wir das tun, dann wird unsere Ergebenheit vollkommen sein.
    Die Lehren der Bhagavad-gītā sagen, dass sich der Geist stets an den Herrn erinnern soll. Dass wir immer über Hingabe zum Herrn sprechen sollen, über Seine Namen, Seine Spiele und Seine Eigenschaften. Wir sollten immer wieder die Herrlichkeiten des Höchsten verkünden. Dann beginnt dein bhajan bzw. deine Verehrung. Dienst bedeutet nicht nur, etwas mit seinen Händen zu tun, sondern auch mit dem Geist. Der Geist muss Ihm hingegeben sein, muss Seinen Füßen dargebracht werden. Das ist Dienst, Dann wird Er uns segnen.

  • Ist transzendentale Klangschwingung ewig?

    Mit Sicherheit ist transzendentaler Klang ewig. In dieser Welt, in der Angst regiert, gibt es einen Unterschied zwischen dem Klang und dessen Quelle. Jeder Klang in dieser Welt ist zeitweilig. In Vaikuntha aber sind der Name und dessen Träger nicht verschieden voneinander. In der spirituellen Welt gibt es keinen Unterschied zwischen dem Klang und dessen Ursprung.

     

  • Ist unser Glück sichergestellt, wenn wir uns dem Höchsten Herrn völlig hingeben?
    Der spirituelle Meister weiß ganz genau, wie dumm, ahnungslos, schlecht und unstet wir sind. Deshalb richtet er es so ein, daß wir von all unseren materiellen Krankheiten geheilt werden.
  • Können wir Gott mit unseren gegenwärtigen Augen sehen?

    Das Universum und der Herr des Universums sind eins. Jemand kann den Herrn des Universums nicht sehen, bis er transzendentales Wissen oder spirituelle Sicht erlangt. Jetzt gerade kann ich mit meinen bloßen Augen kaum etwas sehen, aber mit meinen Brillen kann ich gut sehen. 

  • Sri Vraja Vijay Mahotsava

    von Nitya-lila-pravista Om Vishnupada 108 Sri Srimad Bhakti Vaibhava Puri Gosvami Maharaja

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    Die Finsternis des Kaliyuga ist noch ein wenig größer geworden. Ein großer strahlender Stern ist vom Gaudiya Himmel verschwunden. Am 3. März um 20:05 Ortszeit hat Srila Gurudeva in Vishakapatnam, Indien, sein irdisches Spiel beendet und ist während des Abend-Kirtans in das ewige Spiel Sri Sri Radha Govindas zurückgekehrt. Diese Nachricht hat sich in wenigen Augenblicken in der ganzen Vaishnava Welt verbreitet.

  • Ich bin kein Geschäftsmann

    Om Vishnupada Srila BV Puri Gosvami Maharaj

     

    Unsere sāstra, die offenbarten Schriften, geben uns die Warnung, nur solche spirituellen Themen zu hören, die von großen verwirklichten Bhaktas erzählt, verfaßt oder anerkannt werden. Alt oder modern – kein Schriftwerk, auch wenn es von Gott handelt, das der Feder von weltlich gesinnten Menschen entspringt, wird uns das gewünschte Ergebnis bringen. 

  • Sind Hingabe und Entschlossenheit wesentlich?
    Man braucht völliges Vertrauen in den Herrn. Um dem Herrn zu dienen, braucht man auch feste Entschlossenheit: "Ich muß Seine Gnade erlangen. Ich darf nicht vom Weg abkommen.
  • Wem sollten wir nachfolgen?
    Niemandem, der Hindernisse auf den Pfad Krishnas Sinnenbefriedigung legt, ist es erlaubt Krishnas Reich zu betreten. Deshalb sollten wir solchen Leuten nicht nachfolgen.
  • Sādhu-sanga


    Srila Bhakti Vaibhava Puri Gosvami Maharaja

    Frage: Einige Leute sagen, man braucht bloß Prabhupādas [Śrīla A.C. Bhaktivedānta Swāmī] Bücher zu lesen und das ist der Weg, um seine Gemeinschaft zu haben. Aber auf der anderen Seite sagt er in vielen seiner Kommentare, dass die Gemeinschaft mit heiligen Personen wichtig ist. Wie können wir das vollkommen verstehen?
    Śrīla BV Purī Gosvāmī: Wenn keine sādhus vorhanden sind, dann gibt es śāstra, die heiligen Schriften und du musst sie lesen. Aber wenn sādhus vorhanden sind, nahe oder fern, dann musst du zu ihnen kommen und mit ihnen sprechen. Die Schriften mögen uns helfen, aber praktisch gesehen sollte man einen praktizierenden sādhu finden, ihn aufsuchen und Anweisungen direkt von ihm empfangen. Die Schriften können dich nicht segnen. Sie mögen unsere Zweifel beseitigen, aber die Segnungen kommen von den sādhus. Du musst zu einem lebenden sādhu kommen. Es gibt keine Alternative. Er muss uns segnen. Aber wenn du zu einem sādhu gehst, der kein echter sādhu ist, dann wird er dich betrügen.

  • Was ist die Beschäftigung eines Gottesverehrers?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thākur Prabhupād

    Es ist die Beschäftigung eines Bhaktas mit der Absoluten Wahrheit 24 Stunden am Tag in Verbindung zu stehen. Wenn wir Gemeinschaft mit einer lebenden Quelle, einem Vaishnava, haben und von ihm hari-kathā hören, werden wir mit Sicherheit Vertrauen in den Höchsten Herrn entwickeln und unsere Neigung Ihm zu dienen erwecken. Wenn wir den Wunsch haben, ein Gottesverehrer zu werden, müssen wir Gemeinschaft mit Vaishnavas nehmen. Gemeinschaft mit und vollkommene Hingabe zu den Vaishnavas beseitigt unsere Hindernisse. Die Aufgabe eines Vaishnavas ist es, seine Gefährten und Untergebenen von Angst und Sorgen zu befreien und glücklich zu machen, und alle bedingten Seelen aus den Klauen der Illusion zu retten. Es ist die Aufgabe eines Vaishnavas, alle materialistischen Lebewesen dazu zu bewegen, Zuneigung zum Höchsten Herrn zu entwickeln. Das ist wahres Mitleid. Unser spiritueller Erfolg ist garantiert, wenn wir ehrlich im Umgang mit den Vaishnavas sind, aufmerksam von ihnen hören und unser Leben gemäß ihren Anweisungen führen. Nur dann kann man sagen, daß wir aus ihrer Gemeinschaft Nutzen ziehen.

  • Wie kann man die Barmherzigkeit des Herrn erlangen?

    Wenn wir uns nicht gegen die echten Diener Haris versündigen, die stets in Seinem Dienst beschäftigt sind, sondern ihren Fußspuren folgen, dann können wir die Barmherzigkeit des Herrn erlangen. Nur durch die Gnade der Vaishnavas kann man die Gnade Haris erlangen. Sind die Vaishnavas verärgert, kommt niemand zu Glück. Ganz besonders gilt das beim spirituellen Meister. Ohne den spirituellen Meister zu erfreuen, erlangt niemand die Barmherzigkeit des Herrn.

  • Wie werden wir Geschmack am Chanten der heiligen Namen entwickeln?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Wem sein eigenes Glück am Herzen liegt, der sollte sich den Lotusfüßen von Nama Prabhu hingeben. Er sollte fest davon überzeugt sein, dass das gemeinsame Chanten von Krishnas Namen der unfehlbare Weg zur Vollkommenheit ist. An dem Tag, an dem wir die Vollkommenheit beim Chanten des maha mantra erlangen werden, wird Haris Name ununterbrochen auf unserer Zungenspitze tanzen.

  • Echte Hingabe

    Sripad BS Muni Maharaja

    Srila Sridhara Maharaja ist ein erstklassiger bhakta, ein bhakta der höchsten Klasse. Von Prabhupada bekam er den Namen “Srila Bhakti Raksaka Sridhara“ mit der Anmerkung: „Nun bin ich mit meinem Leben zufrieden, denn ich weiß, dass ich einen Schüler habe, der bhakti beschützen wird, der verstanden hat, was bhakti ist.“ Nach Prabhupada war er in der ganzen Gaudiya Vaishnava Bewegung eine der wichtigsten Autoritäten, und alle kamen zu ihm – selbst Swami Maharaja sagte oft: „Er ist mein siksha-guru.“ Manchmal führten sie sehr vertrauliche Gespräche. Wir haben also keinen Zweifel, dass Srila Bhakti Raksaka Sridhara Maharaja ein nitya-siddha ist, ein ewiger Gefährte des Herrn. Wenn er über hochklassige Vaishnavas spricht, spricht er sehr vorsichtig – wenn er von solchen Vaishnavas spricht, bittet er Nityananda um Vergebung: „Bitte vergib mir, wenn ich einen Fehler begangen habe, vergib mir meine Kühnheit, über solche erstklassige Vaishnavas zu sprechen.“

Regelmäßige Tempelprogramme

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam