Lecture of the day

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  • Sollten wir Hari ununterbrochen verherrlichen?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thākura Prabhupāda

    Mahāprabhu lehrte uns kīrtanīya sadā harih – wir sollen den Namen Haris ununterbrochen chanten. Sadā lässt keinen Platz für eine Unterbrechung. Menschen haben keine andere Pflicht oder Aufgabe, als Hari zu verherrlichen. Selbst vor Tieren sollten wir Hari verehren. Wir kümmern uns nicht darum, wenn uns die Unwissenden als Verrückte und Narren beschimpfen. Wir werden stets hari-kathā unter der Führung des spirituellen Lehrers und Gaurāngas weiter verbreiten.

  • Ist transzendentale Klangschwingung ewig?

    Mit Sicherheit ist transzendentaler Klang ewig. In dieser Welt, in der Angst regiert, gibt es einen Unterschied zwischen dem Klang und dessen Quelle. Jeder Klang in dieser Welt ist zeitweilig. In Vaikuntha aber sind der Name und dessen Träger nicht verschieden voneinander. In der spirituellen Welt gibt es keinen Unterschied zwischen dem Klang und dessen Ursprung.

     

  • Können wir Gott mit unseren gegenwärtigen Augen sehen?

    Das Universum und der Herr des Universums sind eins. Jemand kann den Herrn des Universums nicht sehen, bis er transzendentales Wissen oder spirituelle Sicht erlangt. Jetzt gerade kann ich mit meinen bloßen Augen kaum etwas sehen, aber mit meinen Brillen kann ich gut sehen. 

  • Sind Prüfungen ein Zeichen der Barmherzigkeit des Herrn?

    Sind die Prüfungen, die der Herr den Lebewesen auferlegt, ein Zeichen Seiner Barmherzigkeit?

    Ein Lehrer bereitet Prüfungen für seine Schüler aus der gütigen Absicht heraus vor, sie auf eine höhere Stufe zu bringen. Deshalb sind Prüfungen für den aufmerksamen und intelligenten Studenten ein Anlaß zur Freude.

  • Materialisten & Transzendentalisten
    Spirituelle Themen mögen unangenehm klingen, während Gespräche über Sinnesbefriedigung immer angenehm zu hören sind.
  • Warum können wir uns nicht von Gott abhängig machen?
    Solange wir uns auf unsere eigene Stärke, auf unseren Stolz und unsere Erfahrung verlassen, können wir uns den Lotusfüßen des Höchsten Herrn nicht ergeben.
  • Sollten wir alle Arrangierungen des Herrn fröhlich entgegennehmen?
    Alles passiert durch den Willen des Höchsten Herrn. Wenn wir also einmal unter Unannehmlichkeiten leiden, sollten wir einfach nur geduldig auf die Barmherzigkeit des Herrn warten.
  • Ist der Höchste Herr unbegreiflich?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Krishna ist wahrhaftig unbegreiflich; Er ist nicht nur unbegreiflich, sondern für die Seinem Dienst zugeneigten Herzen auch begreiflich. Er ist das Reservoir aller transzendentalen Eigenschaften und zur gleichen Zeit frei von allen Eigenschaften. Alle Eigenschaften können in Ihm gefunden werden. Er ist die Ursache des Universums. Die Welt ist nicht Seine Form, aber Er ist in jedem Universum gegenwärtig.
    Alles, was durch die materiellen Sinne erkannt werden kann, ist ein Gegenstand der Sinnesbefriedigung. Wenn ich mein falsches Ego nicht aufgebe, kann ich mich Ihm nicht annähern. Hari, der Herr, ist das Höchste Brahman, die Höchste Persönlichkeit Gottes. Er ist durch nichts begrenzt. Es ist nicht möglich, Ihn zu ermessen oder Ihn zu genießen.

  • Wie ist die gegenwärtige Lage der Lebewesen?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhākura Prabhupāda

    Wir verbringen unsere wenigen Tage des Lebens geschäftig damit, uns um den Körper zu kümmern, aber nie denken wir daran, was nach dem Tod kommt oder was unsere Pflicht ist. Die verschiedenen Religionen, denen ein gewöhnlicher Mensch begegnet und die sein gegenwärtiges materielles Denken bestimmen, sind verführerische Religionen. Es heißt in den śāstra:

  • Sind die Prüfungen, die der Herr den Lebewesen auferlegt, ein Zeichen Seiner Barmherzigkeit?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thākur Prabhupād

    Ein Lehrer bereitet Prüfungen für seine Schüler aus der gütigen Absicht heraus vor, sie auf eine höhere Stufe zu bringen. Deshalb sind Prüfungen für den aufmerksamen und intelligenten Studenten ein Anlaß zur Freude. Nur nachlässige Schüler fürchten sich vor Prüfungen oder haben Mißfallen daran.

    Wer materiellen Genuß verherrlicht und seiner Zuhörerschaft nach dem Mund spricht, sieht sich keiner Gefahr, keiner Ablehnung und keinen Hindernissen gegenüber, doch diejenigen, die über hingegebenes Dienen und ewige Neigungen der Seele sprechen, begegnen vielen Gefahren. Solche Unannehmlichkeiten kommen und versuchen einen zu entmutigen. Wer aber Zuflucht genommen hat beim hingebungsvollen Dienst, sollte ganz klar verstehen, daß diese Hindernisse nur kommen, um unsere Liebe und Entschlossenheit für den Dienst des Herrn zu prüfen. In Wirklichkeit helfen sie uns dabei, auf dem Pfad der Hingabe schnell voranzuschreiten.

  • Wen zieht der Höchste Herr an?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Krishna, der Sohn Nanda Mahārājas, ist die Höchste Persönlichkeit Gottes. Dieser Krishna zieht alle drei Welten an. Der spirituelle Meister, der Krishna sehr lieb ist, verkörpert die anziehende Kraft Krishnas. Die Absolute Wahrheit ist allanziehend. Wen also zieht er an? Wie ein Magnet Eisen anzieht, nicht aber Holz, zieht der verehrungswürdige Herr jene an, die die Neigung haben, Ihm zu dienen. Durch Seine unbegreifliche Kraft der Zuneigung, Gnade und Lieblichkeit zieht der Herr gleichermaßen Seine eigenen Diener an und jene, die die Neigung verspüren, solche Diener werden zu wollen.

     

  • Ist es einer hingegebenen Seele sicher, die Vollkommenheit zu erreichen?
    In dem Moment, wo wir uns dem Höchsten Herrn ergeben, kommt uns die Vollkommenheit des Lebens zum Greifen nahe. Indem wir uns vom Herrn, dem Eigentümer von allem was existiert, abhängig machen, können wir sehr leicht wahres Glück erlangen.
  • Amrita Vani 11-2013

    Sollen wir ein beispielhaftes Leben führen?

    Wir sollten immer aufpassen, dass andere Menschen von unserem vorbildlichen Charakter keinen falschen Eindruck bekommen. Neulinge sind auf Schritt und Tritt Gefahren ausgesetzt, weil sie kaum in sich gehen. Sie ziehen gern aufgrund von Äußerlichkeiten voreilige Schlüsse.

    Was sind die Pflichten eines Vaishnavas?

    Es ist die Pflicht eines Vaishnavas, die sündhaften Neigungen der bedingten Seele zu zerstören. Ein Vaishnava steht mit dem Hackmesser der scharfen Anweisungen in der Hand vor dem Holzgerüst, das zur Tieropferung verwendet wird. Damit tötet er die materiellen tiergleichen Wünsche der bedingten Seele. Ein Vaishnava schmeichelt niemandem. Wenn mir ein Vaishnava schmeichelt, ist er mein Feind.
    Die Vaishnavas gesellen sich nicht zu Nichtgottgeweihten, aber um ihnen von Nutzen zu sein, zerstören sie deren sündvolle Neigungen mit der Waffe ihrer Anweisungen und gewähren ihnen auf diese Weise die Gelegenheit, mit Vaishnavas Gemeinschaft zu haben. Wenn wir aufrichtig bei den Lotusfüßen unseres Gurus Zuflucht nehmen, werden wir den Höchsten Herrn innerhalb einer Lebensspanne sehen.

    Wer ist der vorteilhafteste Freund?

    Es gibt keine echten Freunde oder Gönner in dieser Welt mit Ausnahme derer, die die Lebewesen zum Chanten der heiligen Namen Krishnas hinziehen. Die Wohltätigkeit von Millionen von großzügigen Spendern ist unbedeutend im Vergleich zur edlen Natur eines Predigers der heiligen Namen.

  • Wem zeigt Sich der Höchste Herr nie?

    Der Herr ist in höchstem Maße bewusst, während die Lebewesen nur zu einem winzigen Ausmaß bewusst sind. Wenn unter den nur wenig bewussten Lebewesen eines versucht, den Herrn zu betrügen, indem es etwas vor Ihm zu verstecken versucht, dann behält Sich der in höchstem Maße bewusste Herr das Recht vor, Sich einem solchen Betrüger nicht zu zeigen.

  • Sind die Schriften nicht vom Herrn verschieden?

    Die offenbarten Schriften, śāstra, sind unmittelbar Krishna selbst. Sie sind Seine Inkarnation. Krishna hat sich in dieser Welt persönlich manifestiert in Form der śāstra, um uns mit dem, was wichtig ist, zu versorgen. Gaurāngadeva sagt:

    śāstra-guru-ātma‘-rūpe āpanāre jānāna
    krishna mora prabhu, trātā‘ jīvera haya jñāna

    Die vergessliche bedingte Seele wird von Krishna durch die vedische Literatur gelehrt, durch den verwirklichten spirituellen Meister und durch die Überseele. Durch diese kann sie die Höchste Persönlichkeit Gottes so verstehen, wie Sie ist, und sie kann erkennen, dass Krishna ihr ewiger Meister und ihr Retter aus den Klauen Mayas ist. Auf diese Weise kann man wirkliches Wissen vom bedingten Leben ansammeln und zu dem Verständnis kommen, wie man Befreiung erlangt. (CC Madhya 20.123)

  • Sādhu-sanga


    Srila Bhakti Vaibhava Puri Gosvami Maharaja

    Frage: Einige Leute sagen, man braucht bloß Prabhupādas [Śrīla A.C. Bhaktivedānta Swāmī] Bücher zu lesen und das ist der Weg, um seine Gemeinschaft zu haben. Aber auf der anderen Seite sagt er in vielen seiner Kommentare, dass die Gemeinschaft mit heiligen Personen wichtig ist. Wie können wir das vollkommen verstehen?
    Śrīla BV Purī Gosvāmī: Wenn keine sādhus vorhanden sind, dann gibt es śāstra, die heiligen Schriften und du musst sie lesen. Aber wenn sādhus vorhanden sind, nahe oder fern, dann musst du zu ihnen kommen und mit ihnen sprechen. Die Schriften mögen uns helfen, aber praktisch gesehen sollte man einen praktizierenden sādhu finden, ihn aufsuchen und Anweisungen direkt von ihm empfangen. Die Schriften können dich nicht segnen. Sie mögen unsere Zweifel beseitigen, aber die Segnungen kommen von den sādhus. Du musst zu einem lebenden sādhu kommen. Es gibt keine Alternative. Er muss uns segnen. Aber wenn du zu einem sādhu gehst, der kein echter sādhu ist, dann wird er dich betrügen.

  • Warum machen wir auf dem Pfad der Verehrung des Herrn keinen Fortschritt?

    Wie sollten wir Fortschritt machen? Wir sind mit äußerlichen Dingen beschäftigt und vertieft in der materiellen Lebensauffassung. Wenn wir Fortschritt machen möchten, dann müssen wir äußerliche Auffassungen aufgeben und uns nach innen wenden.

  • Was ist das Wesen von Liebe?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhakura Prabhupāda

    Liebe und Hass sind unterschiedlich. Es ist das Wesen der spirituellen Seele, Gott zu lieben, und es ist das Wesen eines mentalen Spekulanten, Ihn zu hassen. Auf der Ebene der Liebe – der Ebene des hingebungsvollen Dienens, der höchsten religiösen Grundsätze und des Dienstes zum Herrn, – gibt es keine Interessenskonflikte. Dort existiert nur vollkommene Harmonie. Sobald wir von der Ebene des Kultivierens von Liebe zu Gott herabfallen, beginnen wir, uns gegenseitig als Objekt des Genusses zu sehen. Die menschliche Rasse ist da, um Kŗşņa zu dienen. Sobald die Menschen das erkennen, haben sie keine Probleme mehr. Sie werden sich als Vaişņavas verstehen und es wird einen ganz natürlichen, liebevollen Austausch zwischen ihnen und anderen Vaişņavas geben. In der materiellen Welt gibt es keine Liebe, denn hier gibt es überall nur Interessenskonflikte.

  • Ist es möglich Glück zu erlangen, ohne dem Pfad der Hingabe zu folgen?
    Ohne vollkommene Hingabe zu Krishna, erlangen die Lebewesen kein vollkommenes Glück. Wenn Krishna nicht bei jedem Schritt, in jedem Moment und während jeder Tätigkeit in unserer Erinnerung weilt, dann werden wir mit Sicherheit irregeführt werden.
  • Was ist das Merkmal einer hingegeben Seele?
    Der Mentalität „Ich bin der Handelnde“ zu entsagen und Krishna als seinen einzigen Erhalter zu akzeptieren sind die Merkmale einer hingegebenen Seele.
  • Kann ein gewöhnlicher Mensch über die spirituelle Welt sprechen?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thākur Prabhupād

       Nur diejenigen, die herabgekommen sind aus der spirituellen Welt, können über die spirituelle Welt sprechen. Niemand aus dieser Welt kann über die spirituelle Welt sprechen. Wenn die Lebewesen genügend vom Glück begünstigt sind, um über die spirituelle Welt von denjenigen zu hören, die aus der spirituellen Welt kommen, dann erlangen sie die Gelegenheit, Vaikuntha kennenzulernen. Wir können transzendentale Themen nicht durch weltliche Überlegungen verstehen. Es ist nicht richtig, einen Kompromiss zwischen dem Transzendentalen und dem Phänomenalen zu machen. Wenn wir Glück haben, treffen wir einen Gesandten aus Vaikuntha. Deswegen sagt Sri Chaitanyadeva:


    kŗşņa yadi kŗpā kona bhāgyavāne
    guru-antaryāmi-rūpe śikhāye āpane


       „Krishna weilt im Herzen eines jeden als caitya-guru, als der spirituelle Meister im Inneren. Wenn Er gütig zu einer vom Glück begünstigten bedingten Seele ist, gibt Er ihr persönlich Unterweisungen, sodass sie im hingebungsvollem Dienst fortschreiten kann – als die Überseele von innen und als spiritueller Meister von außen.“ (Caitanya-caritāmŗta Madhya 22.47) 

  • Unabhängigkeit ist unser schlimmster Feind

    Sripad BS Muni Maharaja

    Alle Probleme sind gelöst, wenn wir verstehen, dass wir immer beschützt und rein sind, sobald wir alles in Verbindung mit Krishna sehen. Nichts kann uns Schaden zufügen oder eine Störung verursachen. Sobald ich denke, dass die Umwelt mir etwas schlechtes zufügt und ich ihr etwas schlechtes zufügen sollte, leide ich. Ich bin gestört, gefangen von den gunas – sattva, raja und tamas.

  • Was bedeutet Hingabe?
    Krishnas Wille ist absolut in jeder Hinsicht. Sogar wenn ich denke, daß ich etwas bestimmtes tun werde, werde ich nicht die Macht haben, diese Sache auszuführen, wenn der Herr es nicht gewährt.
  • Wer kann uns Krishna geben?

    Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakura Prabhupada

    Krishna ist kein Produkt dieser Welt, sondern der Höchste, persönliche Gott. Er ist der urerste Herr, die Absolute Wahrheit, der höchst verehrungswürdige Herr, der höchste Genießer und das endgültige Ziel jeglichen Dienstes. Niemand in dieser Welt kann uns Krishna geben, den Beherrscher von māyā. Und dennoch ist Krishna das Eigentum Seiner bhaktas, denn Krishna erscheint in ihren reinen, Seinem Dienst zugeneigten Herzen. Deshalb können uns diese bhaktas Krishna geben.

  • Wie kann man sich hingeben, bevor man die Wahrheit verwirklicht hat?
    Solange wir uns nicht hingeben, können wir die Warheit nicht erkennen. Solange wir in dem Zustand der Nicht-Hingabe verweilen, werden wir weiter den Pfad des Untergangs beschreiten, voller Zweifel und Verwirrung über religiöse Prinzipien.

Regelmäßige Tempelprogramme

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam