Lecture of the day

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  • Wem sollten wir nachfolgen?
    Niemandem, der Hindernisse auf den Pfad Krishnas Sinnenbefriedigung legt, ist es erlaubt Krishnas Reich zu betreten. Deshalb sollten wir solchen Leuten nicht nachfolgen.
  • Ist Religion eine Schöpfung des Menschen?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Im Srimad Bhagavatam (6.3.19) heißt es:

    dharmam tu sāksād bhagavat-pranītam

    na vai vidur rsayo nāpi devāh

    na siddha-mukhyā asurā manusyāh

    kuto nu vidyādhara-cāranādayah

    Wahrhaftige religiöse Grundsätze werden von der Höchsten Persönlichkeit Gottes etabliert. Nicht einmal die herausragendsten Weisen auf den höchsten Planeten, obwohl vollkommen in der Erscheinungsweise der Tugend verankert, können die wahren religiösen Prinzipien bestimmen, und auch nicht die Halbgötter oder die Anführer von Siddhaloka, ganz zu schweigen von den Dämonen, gewöhnlichen Menschen, Vidyadharas oder Caranas.
    Die höchsten Grundsätze der Religion, bhagavata-dharma, wurden nicht von Menschen geschaffen, auch wurden sie nicht erst nach dem Auftreten des Menschen geschaffen.

  • Was sollte ein Devotee tun, der sich materieller Not gegenübersieht?
    Was immer geschieht, ist der höchste Wille des Herrn. Deshalb können wir nichts tun als geduldig auf die Barmherzigkeit des Herrn zu warten, wann immer wir uns elend fühlen.
  • Wann werden wir verstehen, dass Krishna von Seinem heiligen Namen nicht verschieden ist?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Die heiligen Namen des Herrn und der Herr Selbst sind nicht verschieden voneinander. Sobald unsere anarthas zerstört sind, werden wir das klar erkennen. Wenn wir Krishnas Namen ohne Vergehen chanten, werden wir zum Verständnis kommen, dass wir durch dieses Chanten der heiligen Namen die Vollkommenheit erlangen können.

     

  • Warum wurden die mathas errichtet?

     

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thakura Prabhupāda

    Die mathas wurden nicht errichtet, um gewöhnlichen Menschen eine Gunst zu erweisen, sondern um reinen bhaktas ein spirituelles Leben zu ermöglichen. Wir dienen Gaurāṅga einfach, indem wir śrī-kṛṣṇa-sankīrtana ausführen. Der Bhāgavatam Vers yajñaih sankīrtana prāyair yajanti hi sumedhasaḥ unterstützt diese Idee. Das Beispiel, das Gaura Krishna durch Seine Spiele gegeben hat, ist der einzig glückverheißende Weg, der die jīvas zur Vollkommenheit führen kann.

  • Ist der Höchste Herr unbegreiflich?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Krishna ist wahrhaftig unbegreiflich; Er ist nicht nur unbegreiflich, sondern für die Seinem Dienst zugeneigten Herzen auch begreiflich. Er ist das Reservoir aller transzendentalen Eigenschaften und zur gleichen Zeit frei von allen Eigenschaften. Alle Eigenschaften können in Ihm gefunden werden. Er ist die Ursache des Universums. Die Welt ist nicht Seine Form, aber Er ist in jedem Universum gegenwärtig.
    Alles, was durch die materiellen Sinne erkannt werden kann, ist ein Gegenstand der Sinnesbefriedigung. Wenn ich mein falsches Ego nicht aufgebe, kann ich mich Ihm nicht annähern. Hari, der Herr, ist das Höchste Brahman, die Höchste Persönlichkeit Gottes. Er ist durch nichts begrenzt. Es ist nicht möglich, Ihn zu ermessen oder Ihn zu genießen.

  • Gibt es für das Lebewesen keine andere Pflicht als Krishna zu dienen?

    Die Lebewesen sind Krishnas ewige Diener. Sie haben keine andere Pflicht als Ihm zu dienen. Diese Wahrheit offenbart sich aber nur in den Herzen derjenigen, die unerschütterliches Vertrauen zur Höchsten Persönlichkeit Gottes und zum spirituellen Meister besitzen.

  • Die wahre Bedeutung von Hingabe

    Om Vishnupāda Śrīla Bhakti Vaibhava Purī Gosvāmī

    Wenn wir entsprechend dem Wunsch unseres Gurus handeln wollen, dann müssen wir unsere Unabhängigkeit aufgeben und uns vom Guru abhängig machen. Śaranāgati ist der wichtigste Aspekt der Hingabe. Wenn wir den Heiligen Namen ohne Ergebenheit chanten, werden wir nur dharma, ārtha, kāma und mokṣa erlangen. Entsprechend dem Ausmaß unserer Ergebenheit werden wir in der Lage sein, unseren Geist zu kontrollieren, aber gegenwärtig werden wir von unserem vergangenen Karma beherrscht. Ein jñānī ist dem Herrn nicht ergeben, während sich ein bhakta völlig dem Herrn ergeben hat. Wenn wir uns dem Herrn hingeben, dann werden wir nicht mehr unabhängig handeln. Wenn wir uns dem Geist ergeben, dann werden wir niemals eine erhabene Stufe erlangen. Wir müssen den Heiligen Namen wiederholen, aber wir müssen mit Ergebenheit chanten.

    Wie soll man demütiger als ein Grashalm werden?

  • Echte Hingabe

    Sripad BS Muni Maharaja

    Srila Sridhara Maharaja ist ein erstklassiger bhakta, ein bhakta der höchsten Klasse. Von Prabhupada bekam er den Namen “Srila Bhakti Raksaka Sridhara“ mit der Anmerkung: „Nun bin ich mit meinem Leben zufrieden, denn ich weiß, dass ich einen Schüler habe, der bhakti beschützen wird, der verstanden hat, was bhakti ist.“ Nach Prabhupada war er in der ganzen Gaudiya Vaishnava Bewegung eine der wichtigsten Autoritäten, und alle kamen zu ihm – selbst Swami Maharaja sagte oft: „Er ist mein siksha-guru.“ Manchmal führten sie sehr vertrauliche Gespräche. Wir haben also keinen Zweifel, dass Srila Bhakti Raksaka Sridhara Maharaja ein nitya-siddha ist, ein ewiger Gefährte des Herrn. Wenn er über hochklassige Vaishnavas spricht, spricht er sehr vorsichtig – wenn er von solchen Vaishnavas spricht, bittet er Nityananda um Vergebung: „Bitte vergib mir, wenn ich einen Fehler begangen habe, vergib mir meine Kühnheit, über solche erstklassige Vaishnavas zu sprechen.“

  • Mahāprabhu und transzendentaler Klang

    Om Vishnupad Sri Srimad BV Puri Gosvami

    Noch nie hat man von jemandem gehört, der Tiger umarmt. Gibt es irgendeine Aufzeichnung von einem Menschen, der all die wilden Tiere dieser Welt beherrschen kann? Mahāprabhu kann es. Er umarmt und tät­schelt sie. Er führt sie alle zusammen und sie folgen ihm. Er bespritzt die Elefanten mit Wasser und sie tanzen. Ihr könnt es euch nicht vorstellen. Niemand kann sich das vorstellen! Die jñānīs können es sich nicht vorstellen, von gewöhnlichen Leuten ganz zu schweigen. In der Philosophie des Westens gibt es keine Aufzeichnungen darüber, was Mahāprabhu tat. In der Tat, diese Tiere umrundeten Mahāprabhu, und sobald Er „Krishna!“ sagte, wiederholten sie alle „Krishna!“ Das war kein Zirkus mit gezähmten Tieren, Er trainierte sie nicht, Er gab ihnen einfach den heilgen Namen. Diese Kraft, diese Macht, diese Energie drang ein in ihre Herzen und sie verstanden das, denn sie sind ātmā.

  • Wie kann man sich hingeben, bevor man die Wahrheit verwirklicht hat?
    Solange wir uns nicht hingeben, können wir die Warheit nicht erkennen. Solange wir in dem Zustand der Nicht-Hingabe verweilen, werden wir weiter den Pfad des Untergangs beschreiten, voller Zweifel und Verwirrung über religiöse Prinzipien.
  • Warum machen wir auf dem Pfad der Verehrung des Herrn keinen Fortschritt?

    Wie sollten wir Fortschritt machen? Wir sind mit äußerlichen Dingen beschäftigt und vertieft in der materiellen Lebensauffassung. Wenn wir Fortschritt machen möchten, dann müssen wir äußerliche Auffassungen aufgeben und uns nach innen wenden.

  • Ist das Chanten von Krishnas heiligen Namen der einzige sādhana?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Die Menschen können nicht verstehen, dass sie keine andere Pflicht haben als Hari zu verehren. Ob wir Kinder sind oder alt oder jung, Mann oder Frau, reich oder arm, gebildet oder dumm, sündhaft oder fromm - es gibt keinen anderen sādhana als das Chanten der heiligen Namen Krishnas.
     

  • Was ist der Unterschied zwischen Seele, Geist und Körper?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhakura Prabhupāda

    Die Schriften haben den Unterschied zwischen Seele, Geist und Körper analysiert – zwischen dem spirituellen Funken, der Reflexion dieses Funkens und der Materie. Die spirituelle Seele ist der Besitzer sowohl des Körpers als auch des Geistes; Körper und Geist sind das Eigentum der Überseele.
    Die spirituelle Seele besitzt zwei Körper bzw. Bezeichnungen. Einmal in der subtilen Form des Geistes und einmal in der groben Form des Körpers. Der äußere Körper besteht aus den fünf groben materiellen Elementen, die ihrerseits aus Atomen zusammengesetzt sind, und der innere oder feinstoffliche Körper dirigiert den äußeren Körper. Im bedingten Zustand ist die Seele vertieft in ihr fremde Angelegenheiten durch ihre Identifikation mit dem Geist. Weil sich die spirituelle Seele zu dieser Zeit in einem Schlafzustand befindet, erinnert sie sich nicht daran, dass sie eigentlich dazu gedacht ist, der Überseele zu dienen. Wenn sie erkennen, dass ihr Meister schläft, suchen ihre untergeordneten Diener, nämlich Körper und Geist, nach ihren eigenen Interessen, anstatt sich um die Interessen ihres Meisters zu kümmern.
    Der Geist ist veränderbar, aber die Seele ist unveränderlich und ewig. Die Tätigkeiten des Geistes bestehen darin, Materie zu genießen oder ihr zu entsagen. Die Tätigkeit der Seele ist es, dem Höchsten Herrn zu dienen. Der Geist ist in der Lage, Dinge bis zur dritten Dimension zu verstehen, er hat aber keine Möglichkeit, Dinge der vierten Dimension (transzendentale Dinge) zu verstehen. Es ist unmöglich, die Absolute Wahrheit, die transzendente Persönlichkeit Gottes, zu begreifen – weder durch materielle Erfahrungen noch durch Wissen.

  • Ist Chanten der beste Zweig hingebungsvollen Dienstes?

    Von allen Zweigen des hingebungsvollen Dienstes ist sri-krishna-sankirtana der grundlegendste. Wenn wir sri-krishna-sankirtana ausführen, werden wir die Eignung erlangen, die notwendig ist, ein vollkommenes spirituelles Leben zu führen. Im Singen der Namen Krishnas liegt alle Kraft, Schönheit, Erfüllung sowie die Vollkommenheit all unserer sadhanas.

  • Ist es möglich Glück zu erlangen, ohne dem Pfad der Hingabe zu folgen?
    Ohne vollkommene Hingabe zu Krishna, erlangen die Lebewesen kein vollkommenes Glück. Wenn Krishna nicht bei jedem Schritt, in jedem Moment und während jeder Tätigkeit in unserer Erinnerung weilt, dann werden wir mit Sicherheit irregeführt werden.
  • Folgen die Vaishnavas dem aufsteigenden oder dem herabsteigenden Pfad?
    Obwohl es unzählige Arten philosophischer Ansichten gibt, kann man sie in zwei Kategorien einteilen. Die eine ist der Pfad der Schülernachfolge (der herabsteigende Pfad), und die andere ist der Pfad der mentalen Spekulation (mentale Erfahrung oder der aufsteigende Pfad).
  • Der Sinn des Lebens

    Om Vishnupada Srila BV Puri Gosvami Maharaj

    Nun sind wir als Menschen geboren worden. Nach der Geburt verbringen wir einige Zeit ohne jedes Wissen. Dann gehen wir zur Schule. Dort lernen wir etwas. Danach heiraten wir und vielleicht haben wir Kinder. Wir beschützen sie und geben ihnen zu Essen und Bildung. Dann werden wir alt und gehen weg. Der Tod wird zu uns kommen. Was ist der ewige Nutzen? Welchen spirituellen Nutzen konnten wir in diesem Leben erlangen – das ist die Frage. Wozu wird ein Mensch geboren, wächst heran, verdient Geld und gibt es wieder aus, baut so viele Häuser, Gebäude mit 15 oder 20 Stockwerken? Schließlich kommt das Alter und er verläßt diese Welt. Er versteht nicht, „Aus welchem Grund bin ich in diese Welt gekommen? Was habe ich getan in dieser Welt und was nehme ich mit mir?“ 

  • Ist materielles Leid ein Beispiel für die Barmherzigkeit des Herrn?
    Ist materielles Leid ein Beispiel für die Barmherzigkeit des Herrn?
    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thākur Prabhupād

    Der Höchste Herr ist voller Barmherzigkeit. Was immer Er tut, dient dem Wohle der Lebewesen. Es ist nur zu ihrem Besten. Die Menschen sollten glücklich leben, wo immer der gütige Herrn sie plaziert hat und mit Freude Seine Belohnung und Strafe entgegennehmen.

    Jede Belohnung und Bestrafung des Herrn dient dem Wohl des Lebewesens. Wir lieben die Belohnungen, die Maya uns gewährt, und hassen die Bestrafungen, weil sie uns leiden lassen. Doch Mayas Bestrafungen werden uns zuteil, um uns für die Barmherzigkeit des Herrn zu qualifizieren. Deswegen nehmen Bhaktas die Betrafungen Mayas mit einem freudigen Lächeln entgegen, da sie verstehen, daß alles Leid die Barmherzigkeit des Herrn ist.

    Diejenigen, die nicht verstehen können, daß weltliches Elend die Barmherzigkeit des Herrn ist, enden in Frustration, obwohl sie sich so sehr um materielles Glück und Wohlstand bemühen.
  • Ist alles, was der Herr tut, segensreich?
    Alles im Zusammenhang mit dem Herrn ist voller Gnade. In keiner Arrangierung des Herrn ist etwas Unheilvolles. Was immer Er tut – es ist zum Wohle aller Lebewesen.
  • Wie können wir einen Bhakta erkennen?
    Oft versuchen wir Bhaktas zu messen. Weil wir ihre hingebungsvollen Tätigkeiten nicht begreifen, lehnen wir sie ab, als ob wir ihre Prüfer wären. Mit welchem Meßgerät versuchen wir die Bhaktas zu untersuchen?
  • Was bedeutet „Niedriger als das Stroh in der Gasse“?

    Obwohl die Vaishnavas an der Spitze stehen, betrachten sie sich niedriger als das Stroh in der Gasse. Natürlich sind sie nicht gefallen oder von niedrigem Stand. Sie sind dem Herrn sehr lieb und sind selbst der Verehrung wert. Jeder sollte ihnen Respekt entgegenbringen.
    Zu denken, „ich bin ein Staubteilchen bei den Lotusfüßen meines spirituellen Lehrers“ oder „ich bin ein Diener von Guru und Krishna“ ist genau das, was mit „niedriger als das Stroh in der Gasse werden“ gemeint ist.

  • Was bedeutet ‚Rama‘ im Hare-Krishna-Mantra?

    Hinsichtlich aiśvārya-rasa bezieht sich Rama auf Ramacandra, den Sohn Dasarathas. Hinsichtlich madhurya-rasa bezieht sich Rama auf Krishna, der die Gemeinschaft Radharanis genießt.

  • Wie können wir die Absolute Wahrheit erkennen?
    Transzendentale Erkenntnis offenbart sich niemals Personen, die von materiellem Wissen erfüllt sind. Die tatsächliche Beschaffenheit der transzendentalen Absoluten Wahrheit wird einfach verwirklicht werden, indem man sich denjenigen ergibt, die volle Verwirklichung über die Absolute Wahrheit besitzen.
  • Warum sind wir nicht in der Lage, den Höchsten Herrn zu erkennen?

    Wie sollten die Lebewesen, die Krishnas Diener sind, den Herrn erkennen, solange sie nicht ohne Unterlass dienen und mit Guru und den Vaishnavas Gemeinschaft pflegen? Wenn wir mit weltlichen oder familiären Angelegenheiten beschäftigt sind, wie sollten wir dann den Herrn des Universums erkennen? Im Banne sündhafter Wünsche besitzen wir gegenwärtig schlechte Angewohnheiten. Wir denken, wir hätten große Verpflichtungen in dieser Welt zu erfüllen. Der Grund dafür liegt in unserer Abwendung von der Urquelle.

Regelmäßige Tempelprogramme

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam