Lecture of the day

  • Wann werden wir verstehen, dass Krishna von Seinem heiligen Namen nicht verschieden ist?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Die heiligen Namen des Herrn und der Herr Selbst sind nicht verschieden voneinander. Sobald unsere anarthas zerstört sind, werden wir das klar erkennen. Wenn wir Krishnas Namen ohne Vergehen chanten, werden wir zum Verständnis kommen, dass wir durch dieses Chanten der heiligen Namen die Vollkommenheit erlangen können.

     

  • Wer ist Guru?
    Wer mich vor dem Tod bzw. diesem materiellen Leben beschützen kann, ist Guru. Wer mich vor der Angst vor dem Tod beschützen kann, ist Guru.
  • Unabhängigkeit ist unser schlimmster Feind

    Sripad BS Muni Maharaja

    Alle Probleme sind gelöst, wenn wir verstehen, dass wir immer beschützt und rein sind, sobald wir alles in Verbindung mit Krishna sehen. Nichts kann uns Schaden zufügen oder eine Störung verursachen. Sobald ich denke, dass die Umwelt mir etwas schlechtes zufügt und ich ihr etwas schlechtes zufügen sollte, leide ich. Ich bin gestört, gefangen von den gunas – sattva, raja und tamas.

  • Argumente sind nutzlos

    Om Visnupada 108 Sri Srimad Bhakti Vaibhava Puri Gosvami Maharaja

    nāyam ātmā pravacanena labhyo
    na medhayā na bahunā śrutena
    yam evaisa vrnute tena labhyas

    tasyaisa ātmā vivrnute tanūm svām

    Der Höchste Herr kann weder durch wissenschaftliche Erklärungen noch durch große Intelligenz oder gar durch viel Hören erlangt werden. Nur jemand, den Er auserwählt, kann Ihn erlangen. Solch einer Person offenbart Er Sich. (Mundaka Upanisad 3.2.3)

  • Mit dem Herrn sprechen

    Om Vishnupāda Śrīla Bhakti Vaibhava Purī Gosvāmī

    Derzeit sehen wir den Herrn als Steinfigur, eine Gestalt aus Stein, dekoriert mit Kleidern. Wir können Seine Göttlichkeit nicht sehen, nicht, wie Er Sich bewegt, wie Er hört und alles annimmt, was wir Ihm darbringen.

    Die pūjārīs, die Priester, sollten mit dem Herrn sprechen und Anweisungen von Ihm entgegennehmen. Der Diener des Herrn, der sevaka, wird Anweisungen vom Herrn bekommen, und wenn er etwas braucht, wird er zum Herrn beten und der Herr wird ihm antworten: „Ja, tu dies. Nein, tu das nicht.“ Es gab Vorkommnisse in Südindien zur Zeit Rāmānujas und auch danach, da es für die Leute ganz normal war, zum Herrn zu sprechen.

  • Wer ist geeignet, die Gnade des Herrn zu empfangen?

    Der Höchste Herr erweist Seine Gnade nur jenen aufrichtigen Seelen, die sich Ihm völlig ergeben. Es ist nicht möglich, Ihn zu erlangen, solange man eingebildet ist durch die Vorstellung von „Ich“ und „Mein“.

  • Was ist Illusion?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhakura Prabhupāda

    Illusion bedeutet, etwas für etwas zu halten, was es nicht ist – z.B. ein Seil für eine Schlange. Śrī Caitanyadeva hat nie behauptet, dass wir unser Körper seien. Vielmehr hat er uns gelehrt, dass es Illusion sei, den Körper für das Selbst zu halten. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Körper und seinem Besitzer. Die Seele ist der Eigentümer und der Körper das Eigentum. Es gibt zwei Körper – den groben und den feinen – und die Seele besitzt beide. Der Geist ist die Spiegelung der Seele, und der Körper ist frei von allem Spirituellen. Wir denken in „Ich“ und „Mein“, was den Körper betrifft, aber das ist schlicht Illusion, es ist ein falsches Konzept.

  • Was sollte ein Devotee tun, der sich materieller Not gegenübersieht?
    Was immer geschieht, ist der höchste Wille des Herrn. Deshalb können wir nichts tun als geduldig auf die Barmherzigkeit des Herrn zu warten, wann immer wir uns elend fühlen.
  • Spekulieren bhaktas?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thakura Prabhupāda

    Als Diener unseres spirituellen Meisters sprechen wir nur von Dingen, die uns gelehrt worden sind, und verkünden keine neuen Ansichten. Gleichzeitig aber lassen wir keine Gelegenheit aus, zum Nutzen der Menschen über die Wahrheit zu sprechen. Das heißt, dass alles, was ich euch bisher erklärt habe, nicht mein Verdienst ist. Ich selbst besitze keine Qualifikation. Als Schüler wiederhole ich einfach nur die Worte meines Meisters. Ich predige die Absolute Wahrheit, wie sie von meinem spirituellen Meister über die Schülernachfolge zu mir herabgekommen ist. Ich rede nur von Dingen, die mir barmherziger Weise offenbart wurden oder mich zum Sprechen inspirieren. Darüber hinaus habe ich keinerlei Qualifikationen.

  • Öffne dein Herz für Sri Krishna

    Sripad BS Muni Maharaj

    Wir öffnen unser Herz nicht für den Räuber, Dämonen oder Sinnengenießer. Wir öffnen unser Herz nicht, damit maya eintreten kann. Wenn du Vertrauen in Krishna besitzt, dann kannst du Ihm dein Herz öffnen. Er wie auch Guru oder der reine Vaishnava werden dir niemals Schaden zufügen.

     

  • Materialisten & Transzendentalisten
    Spirituelle Themen mögen unangenehm klingen, während Gespräche über Sinnesbefriedigung immer angenehm zu hören sind.
  • Warum sind wir nicht in der Lage zu folgen, obwohl wir Hari-katha hören?

    Nur wer vom Glück begünstigt ist, nimmt einen Lebensstil an, der für hingebungsvollen Dienst geeignet ist. Wer dies nicht ist, gibt nur vor, Hari-katha zu hören, aber im Grunde wird er betrogen, weil er nicht mit Vertrauen hört. Wenn wir so gesegnet sind, dass wir ernsthaft wünschen, dem Herrn zu dienen, werden wir auch begierig nach Hari-katha sein. Nicht nur das, wir werden es auch verstehen.

  • Warum sind wir nicht in der Lage, den Höchsten Herrn zu erkennen?

    Wie sollten die Lebewesen, die Krishnas Diener sind, den Herrn erkennen, solange sie nicht ohne Unterlass dienen und mit Guru und den Vaishnavas Gemeinschaft pflegen? Wenn wir mit weltlichen oder familiären Angelegenheiten beschäftigt sind, wie sollten wir dann den Herrn des Universums erkennen? Im Banne sündhafter Wünsche besitzen wir gegenwärtig schlechte Angewohnheiten. Wir denken, wir hätten große Verpflichtungen in dieser Welt zu erfüllen. Der Grund dafür liegt in unserer Abwendung von der Urquelle.

  • Sādhu-sanga


    Srila Bhakti Vaibhava Puri Gosvami Maharaja

    Frage: Einige Leute sagen, man braucht bloß Prabhupādas [Śrīla A.C. Bhaktivedānta Swāmī] Bücher zu lesen und das ist der Weg, um seine Gemeinschaft zu haben. Aber auf der anderen Seite sagt er in vielen seiner Kommentare, dass die Gemeinschaft mit heiligen Personen wichtig ist. Wie können wir das vollkommen verstehen?
    Śrīla BV Purī Gosvāmī: Wenn keine sādhus vorhanden sind, dann gibt es śāstra, die heiligen Schriften und du musst sie lesen. Aber wenn sādhus vorhanden sind, nahe oder fern, dann musst du zu ihnen kommen und mit ihnen sprechen. Die Schriften mögen uns helfen, aber praktisch gesehen sollte man einen praktizierenden sādhu finden, ihn aufsuchen und Anweisungen direkt von ihm empfangen. Die Schriften können dich nicht segnen. Sie mögen unsere Zweifel beseitigen, aber die Segnungen kommen von den sādhus. Du musst zu einem lebenden sādhu kommen. Es gibt keine Alternative. Er muss uns segnen. Aber wenn du zu einem sādhu gehst, der kein echter sādhu ist, dann wird er dich betrügen.

  • Wer wird aus der materiellen Welt befreit?
    Ergibt sich jemand zu hundert Prozent, wird der Herr ihn ganz sicher befreien. Solange jemand nicht mit Leib und Seele dem spirituellen Meister und den Vaishnavas dient, wird er nicht lernen, sich völlig hinzugeben.
  • Geist, Hingabe und der Heilige Name

    Om Vishnupāda Śrīla Bhakti Vaibhava Purī Gosvāmī

    man-mana bhāva mad-bhakto mad-yājī mām namaskuru
    
mām evaishyasi satyam te pratijāne priyo ‘si me
    — BG 18.65

    Mad-bhakto – sei Mein Geweihter. Mad-yājī bhāva – verehre Mich. Mam namaskuru – diene Mir. Namaskuru bedeutet namaskāram und die wahre Bedeutung von namaskāram ist, sich hinzugeben. „Ich falle ausgestreckt vor Dir auf den Boden und ergebe mich Dir. Bitte segne mich. Ich gebe mein Ego auf und weihe diesen Körper Dir. Mein Geist gehört Dir, alles gehört Dir. Ich bin Dein. Alle Universen sind Dein. Du bist der Höchste Meister.“ Wenn wir das tun, dann wird unsere Ergebenheit vollkommen sein.
    Die Lehren der Bhagavad-gītā sagen, dass sich der Geist stets an den Herrn erinnern soll. Dass wir immer über Hingabe zum Herrn sprechen sollen, über Seine Namen, Seine Spiele und Seine Eigenschaften. Wir sollten immer wieder die Herrlichkeiten des Höchsten verkünden. Dann beginnt dein bhajan bzw. deine Verehrung. Dienst bedeutet nicht nur, etwas mit seinen Händen zu tun, sondern auch mit dem Geist. Der Geist muss Ihm hingegeben sein, muss Seinen Füßen dargebracht werden. Das ist Dienst, Dann wird Er uns segnen.

  • Fragen und Antworten (2)

    Om Vishnupada Srila BV Puri Gosvami Maharaja

    Frage: Was ist das Ergebnis von guter oder schlechter Gemeinschaft?

    Antwort: Ein Lebewesen erlangt Liebe zu Krishna durch die Gemeinschaft mit Heiligen, aber durch Gemeinschaft mit gottlosen Personen werden Menschen zu Tieren und verlieren die Fähigkeit, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Gemeinschaft mit gottlosen Personen lässt den Geist vom Dienst des Herrn, der wahren Pflicht der Lebewesen, abweichen.

  • Theorie & Praxis

    Sripad BS Muni Maharaj

     

    Spirituelles Leben sollte in Übereinstimmung mit den vorangegangenen acaryas praktiziert bzw. entwickelt werden. Wir sollten nicht nur über die Philosophie reden, sondern es ist weit wichtiger, daß wir auch dementsprechend praktizieren. 

  • Ist es unsere Aufgabe, eine matha zu errichten und dort zu leben?

    Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Prabhupad

    Intelligenter ist es, eine lebendige matha zu bilden, als ein Kloster für ein komfortables Leben. Eine lebendige matha zu bilden bedeutet, gewissenhafte Personen zu finden, die sich den Lotusfüßen des spirituellen Meisters hingeben. Die höchststehende Wohlfahrtstätigkeit ist es, Lebewesen zu inspirieren, den Lotusfüßen des spirituellen Meisters zu dienen, indem man ihnen die Herrlichkeiten des spirituellen Meisters und den Dienst zu ihm erläutert. Dafür geben wir unser spirituelles Blut literweise. Solche Art des Predigens erfreut sowohl Krishna als auch den spirituellen Meister. Deshalb ist es die Vollkommenheit des Lebens, seinen Körper, Geist und seine Sprache solchen philanthropischen Tätigkeiten zu weihen.

  • Echte Hingabe

    Sripad BS Muni Maharaja

    Srila Sridhara Maharaja ist ein erstklassiger bhakta, ein bhakta der höchsten Klasse. Von Prabhupada bekam er den Namen “Srila Bhakti Raksaka Sridhara“ mit der Anmerkung: „Nun bin ich mit meinem Leben zufrieden, denn ich weiß, dass ich einen Schüler habe, der bhakti beschützen wird, der verstanden hat, was bhakti ist.“ Nach Prabhupada war er in der ganzen Gaudiya Vaishnava Bewegung eine der wichtigsten Autoritäten, und alle kamen zu ihm – selbst Swami Maharaja sagte oft: „Er ist mein siksha-guru.“ Manchmal führten sie sehr vertrauliche Gespräche. Wir haben also keinen Zweifel, dass Srila Bhakti Raksaka Sridhara Maharaja ein nitya-siddha ist, ein ewiger Gefährte des Herrn. Wenn er über hochklassige Vaishnavas spricht, spricht er sehr vorsichtig – wenn er von solchen Vaishnavas spricht, bittet er Nityananda um Vergebung: „Bitte vergib mir, wenn ich einen Fehler begangen habe, vergib mir meine Kühnheit, über solche erstklassige Vaishnavas zu sprechen.“

  • Wer kann uns Krishna geben?

    Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakura Prabhupada

    Krishna ist kein Produkt dieser Welt, sondern der Höchste, persönliche Gott. Er ist der urerste Herr, die Absolute Wahrheit, der höchst verehrungswürdige Herr, der höchste Genießer und das endgültige Ziel jeglichen Dienstes. Niemand in dieser Welt kann uns Krishna geben, den Beherrscher von māyā. Und dennoch ist Krishna das Eigentum Seiner bhaktas, denn Krishna erscheint in ihren reinen, Seinem Dienst zugeneigten Herzen. Deshalb können uns diese bhaktas Krishna geben.

  • Worin besteht Sri Gaurangas Barmherzigkeit?

    Sri Gaurasundara sagte, sankirtana sei die einzige Pflicht der Menschheit. Das ist der Beweis für Sein großmütiges Wesen. Menschliche Wesen können erreichen, was es selbst für die Besten der Halbgötter nicht zu erreichen gibt.

  • Ich bin kein Geschäftsmann

    Om Vishnupada Srila BV Puri Gosvami Maharaj

     

    Unsere sāstra, die offenbarten Schriften, geben uns die Warnung, nur solche spirituellen Themen zu hören, die von großen verwirklichten Bhaktas erzählt, verfaßt oder anerkannt werden. Alt oder modern – kein Schriftwerk, auch wenn es von Gott handelt, das der Feder von weltlich gesinnten Menschen entspringt, wird uns das gewünschte Ergebnis bringen. 

  • Wie kann man die Barmherzigkeit des Herrn erlangen?

    Wenn wir uns nicht gegen die echten Diener Haris versündigen, die stets in Seinem Dienst beschäftigt sind, sondern ihren Fußspuren folgen, dann können wir die Barmherzigkeit des Herrn erlangen. Nur durch die Gnade der Vaishnavas kann man die Gnade Haris erlangen. Sind die Vaishnavas verärgert, kommt niemand zu Glück. Ganz besonders gilt das beim spirituellen Meister. Ohne den spirituellen Meister zu erfreuen, erlangt niemand die Barmherzigkeit des Herrn.

  • Mahāprabhu und transzendentaler Klang

    Om Vishnupad Sri Srimad BV Puri Gosvami

    Noch nie hat man von jemandem gehört, der Tiger umarmt. Gibt es irgendeine Aufzeichnung von einem Menschen, der all die wilden Tiere dieser Welt beherrschen kann? Mahāprabhu kann es. Er umarmt und tät­schelt sie. Er führt sie alle zusammen und sie folgen ihm. Er bespritzt die Elefanten mit Wasser und sie tanzen. Ihr könnt es euch nicht vorstellen. Niemand kann sich das vorstellen! Die jñānīs können es sich nicht vorstellen, von gewöhnlichen Leuten ganz zu schweigen. In der Philosophie des Westens gibt es keine Aufzeichnungen darüber, was Mahāprabhu tat. In der Tat, diese Tiere umrundeten Mahāprabhu, und sobald Er „Krishna!“ sagte, wiederholten sie alle „Krishna!“ Das war kein Zirkus mit gezähmten Tieren, Er trainierte sie nicht, Er gab ihnen einfach den heilgen Namen. Diese Kraft, diese Macht, diese Energie drang ein in ihre Herzen und sie verstanden das, denn sie sind ātmā.

Regelmäßige Tempelprogramme

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam