Lecture of the day

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  • Wo in den Veden wird der Hare Krsna-maha-mantra erwähnt?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Haris Name ist Hari Selbst. Der mahā-mantra existierte bereits, bevor die Schriften erschienen. Die catuh-śloki-Verse des Bhagavatams, die mit „aham evāsam evāgre“ beginnen, bezeugen dies.

  • Kann ein gewöhnlicher Mensch über die spirituelle Welt sprechen?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thākur Prabhupād

       Nur diejenigen, die herabgekommen sind aus der spirituellen Welt, können über die spirituelle Welt sprechen. Niemand aus dieser Welt kann über die spirituelle Welt sprechen. Wenn die Lebewesen genügend vom Glück begünstigt sind, um über die spirituelle Welt von denjenigen zu hören, die aus der spirituellen Welt kommen, dann erlangen sie die Gelegenheit, Vaikuntha kennenzulernen. Wir können transzendentale Themen nicht durch weltliche Überlegungen verstehen. Es ist nicht richtig, einen Kompromiss zwischen dem Transzendentalen und dem Phänomenalen zu machen. Wenn wir Glück haben, treffen wir einen Gesandten aus Vaikuntha. Deswegen sagt Sri Chaitanyadeva:


    kŗşņa yadi kŗpā kona bhāgyavāne
    guru-antaryāmi-rūpe śikhāye āpane


       „Krishna weilt im Herzen eines jeden als caitya-guru, als der spirituelle Meister im Inneren. Wenn Er gütig zu einer vom Glück begünstigten bedingten Seele ist, gibt Er ihr persönlich Unterweisungen, sodass sie im hingebungsvollem Dienst fortschreiten kann – als die Überseele von innen und als spiritueller Meister von außen.“ (Caitanya-caritāmŗta Madhya 22.47) 

  • Welcher Pfad führt zum Glück?

    Srila Prabhupad Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Sich dem Höchsten Herrn in Glück und Leid zu ergeben ist der einzige glückverheißende Pfad. Krishna wird uns mit Sicherheit beschützen. Wenn wir diese Sicherheit aufgeben und versuchen, uns selbst zu beschützen, sind wir verloren. Unser Glück liegt darin, uns vollständig von Ihm abhängig zu machen. Sonst müssen wir Leben für Leben leiden. Der liebevolle Herr übernimmt alle Verantwortung für Seine hingegebenen Verehrer.

  • Wer kann uns Krishna geben?

    Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakura Prabhupada

    Krishna ist kein Produkt dieser Welt, sondern der Höchste, persönliche Gott. Er ist der urerste Herr, die Absolute Wahrheit, der höchst verehrungswürdige Herr, der höchste Genießer und das endgültige Ziel jeglichen Dienstes. Niemand in dieser Welt kann uns Krishna geben, den Beherrscher von māyā. Und dennoch ist Krishna das Eigentum Seiner bhaktas, denn Krishna erscheint in ihren reinen, Seinem Dienst zugeneigten Herzen. Deshalb können uns diese bhaktas Krishna geben.

  • Argumente sind nutzlos

    Om Visnupada 108 Sri Srimad Bhakti Vaibhava Puri Gosvami Maharaja

    nāyam ātmā pravacanena labhyo
    na medhayā na bahunā śrutena
    yam evaisa vrnute tena labhyas

    tasyaisa ātmā vivrnute tanūm svām

    Der Höchste Herr kann weder durch wissenschaftliche Erklärungen noch durch große Intelligenz oder gar durch viel Hören erlangt werden. Nur jemand, den Er auserwählt, kann Ihn erlangen. Solch einer Person offenbart Er Sich. (Mundaka Upanisad 3.2.3)

  • Was bedeutet das Wort namah in den Mantras?
    Namah bedeutet, sich dem Herrn zu ergeben, indem wir unser falsches Ego oder unsere Unabhängigkeit aufgeben. "Oh mein spiritueller Meister! O Krishna! Von heute an bin ich Dein Diener und eine Dir völlig ergebene Seele.
  • Ist der Höchste Herr unbegreiflich?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Krishna ist wahrhaftig unbegreiflich; Er ist nicht nur unbegreiflich, sondern für die Seinem Dienst zugeneigten Herzen auch begreiflich. Er ist das Reservoir aller transzendentalen Eigenschaften und zur gleichen Zeit frei von allen Eigenschaften. Alle Eigenschaften können in Ihm gefunden werden. Er ist die Ursache des Universums. Die Welt ist nicht Seine Form, aber Er ist in jedem Universum gegenwärtig.
    Alles, was durch die materiellen Sinne erkannt werden kann, ist ein Gegenstand der Sinnesbefriedigung. Wenn ich mein falsches Ego nicht aufgebe, kann ich mich Ihm nicht annähern. Hari, der Herr, ist das Höchste Brahman, die Höchste Persönlichkeit Gottes. Er ist durch nichts begrenzt. Es ist nicht möglich, Ihn zu ermessen oder Ihn zu genießen.

  • Sind die Schriften nicht vom Herrn verschieden?

    Die offenbarten Schriften, śāstra, sind unmittelbar Krishna selbst. Sie sind Seine Inkarnation. Krishna hat sich in dieser Welt persönlich manifestiert in Form der śāstra, um uns mit dem, was wichtig ist, zu versorgen. Gaurāngadeva sagt:

    śāstra-guru-ātma‘-rūpe āpanāre jānāna
    krishna mora prabhu, trātā‘ jīvera haya jñāna

    Die vergessliche bedingte Seele wird von Krishna durch die vedische Literatur gelehrt, durch den verwirklichten spirituellen Meister und durch die Überseele. Durch diese kann sie die Höchste Persönlichkeit Gottes so verstehen, wie Sie ist, und sie kann erkennen, dass Krishna ihr ewiger Meister und ihr Retter aus den Klauen Mayas ist. Auf diese Weise kann man wirkliches Wissen vom bedingten Leben ansammeln und zu dem Verständnis kommen, wie man Befreiung erlangt. (CC Madhya 20.123)

  • Ist das Chanten von Krishnas heiligen Namen der einzige sādhana?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Die Menschen können nicht verstehen, dass sie keine andere Pflicht haben als Hari zu verehren. Ob wir Kinder sind oder alt oder jung, Mann oder Frau, reich oder arm, gebildet oder dumm, sündhaft oder fromm - es gibt keinen anderen sādhana als das Chanten der heiligen Namen Krishnas.
     

  • Bestraft der Herr uns auch?

    Die transzendentale Persönlichkeit Gottes, Śrī Govinda, ist unser ewiger Meister. Das Wort prabhu bezieht sich auf jemanden, der in der Lage ist, sowohl zu bestrafen als auch Gnade zu erweisen.

  • Sind die Barmherzigkeit des spirituellen Meisters und die Barmherzigkeit des Höchsten Herrn ein- und dasselbe?

    Die Barmherzigkeit des spirituellen Meisters und die des Höchsten Herrn lassen sich nicht voneinander trennen. Der spirituelle Meister kennt keine andere Beschäftigung als die Verehrung Krishnas. Auch nimmt Krishna keinen Dienst als den Seiner vertrautesten Bhaktas an. Der spirituelle Meister und Krishna sind sich in Liebe zugetan - beide schätzen den jeweils anderen mehr als ihr eigenes Leben. Sie sind eins. Der spirituelle Meister ist die Verkörperung hingebungsvollen Dienstes zu Krishna, und Krishna ist die Verkörperung hingebungsvollen Dienstes zum Bhakta.

  • Was wird uns von Nutzen sein?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Ich vertraue darauf, dass ihr einfach dadurch, dass ihr die Namen des Herrn mit voller Aufmerksamkeit ausruft, alle glücklichen Umstände erreichen werdet. Nur der Höchste Herr ist in der Lage, euch materiellen Fortschritt, Wohlstand oder Schicksalsschläge zuzuteilen. Wir sind dazu bestimmt, von Ihm erhalten zu werden. Es ist unsere Pflicht, Seine Vorkehrungen für uns ohne Vorbehalt anzunehmen.
     

  • Welches ist die wichtigste Tätigkeit für ein Lebewesen?

    Das Wünschenswerteste ist es, sich an Hari zu erinnern. Unsere Fähigkeit, uns an Hari zu erinnern, hängt von unserem Hören und unserem Chanten ab. Wenn wir hören, können wir chanten. Die Erinnerung wird von selbst kommen.

  • Was ist das Wesen von Liebe?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhakura Prabhupāda

    Liebe und Hass sind unterschiedlich. Es ist das Wesen der spirituellen Seele, Gott zu lieben, und es ist das Wesen eines mentalen Spekulanten, Ihn zu hassen. Auf der Ebene der Liebe – der Ebene des hingebungsvollen Dienens, der höchsten religiösen Grundsätze und des Dienstes zum Herrn, – gibt es keine Interessenskonflikte. Dort existiert nur vollkommene Harmonie. Sobald wir von der Ebene des Kultivierens von Liebe zu Gott herabfallen, beginnen wir, uns gegenseitig als Objekt des Genusses zu sehen. Die menschliche Rasse ist da, um Kŗşņa zu dienen. Sobald die Menschen das erkennen, haben sie keine Probleme mehr. Sie werden sich als Vaişņavas verstehen und es wird einen ganz natürlichen, liebevollen Austausch zwischen ihnen und anderen Vaişņavas geben. In der materiellen Welt gibt es keine Liebe, denn hier gibt es überall nur Interessenskonflikte.

  • Wie können wir das Glück erhalten, das wir empfangen haben?
    Trachte nicht nach der Befriedigung der Sinne. Verlange nicht, sündhafte Handlungen zu begehen. Besser ist es, deine Energie zu verwenden, um sie im Dienste Sri Haris zu einzusetzen, und dich von weltlichen Angelegenheiten fern zu halten.
  • Wie können wir Glück erlangen?

    Srila Prabhupad Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Krishna ist mein ewiger Herr, und ich bin Sein ewiger Diener. Wenn man nur irgendwie diese Überzeugung erlangt, dann ist alles Unglück zu Asche verbrannt und alles Glück erlangt worden.

  • Wenn wir sündhafte Handlungen begehen, kann man dies ebenfalls als eine Form der Barmherzigkeit des Herrn ansehen?

    Nein, das kann man nicht. Den Wunsch sündhaft zu handeln erfahren wir, weil wir geprüft werden. So wie die Eltern Reis, Geld und das Srimad Bhagavatam vor ein Kind legen, das gerade begonnen hat zu krabbeln, um dessen Neigungen zu prüfen, macht das der Höchste Herr, der ein Ozean von Barmherzigkeit ist, auch mit uns. 

  • Wer ist Guru?
    Wer mich vor dem Tod bzw. diesem materiellen Leben beschützen kann, ist Guru. Wer mich vor der Angst vor dem Tod beschützen kann, ist Guru.
  • Sind die Prüfungen, die der Herr den Lebewesen auferlegt, ein Zeichen Seiner Barmherzigkeit?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thākur Prabhupād

    Ein Lehrer bereitet Prüfungen für seine Schüler aus der gütigen Absicht heraus vor, sie auf eine höhere Stufe zu bringen. Deshalb sind Prüfungen für den aufmerksamen und intelligenten Studenten ein Anlaß zur Freude. Nur nachlässige Schüler fürchten sich vor Prüfungen oder haben Mißfallen daran.

    Wer materiellen Genuß verherrlicht und seiner Zuhörerschaft nach dem Mund spricht, sieht sich keiner Gefahr, keiner Ablehnung und keinen Hindernissen gegenüber, doch diejenigen, die über hingegebenes Dienen und ewige Neigungen der Seele sprechen, begegnen vielen Gefahren. Solche Unannehmlichkeiten kommen und versuchen einen zu entmutigen. Wer aber Zuflucht genommen hat beim hingebungsvollen Dienst, sollte ganz klar verstehen, daß diese Hindernisse nur kommen, um unsere Liebe und Entschlossenheit für den Dienst des Herrn zu prüfen. In Wirklichkeit helfen sie uns dabei, auf dem Pfad der Hingabe schnell voranzuschreiten.

  • Fragen und Antworten (2)

    Om Vishnupada Srila BV Puri Gosvami Maharaja

    Frage: Was ist das Ergebnis von guter oder schlechter Gemeinschaft?

    Antwort: Ein Lebewesen erlangt Liebe zu Krishna durch die Gemeinschaft mit Heiligen, aber durch Gemeinschaft mit gottlosen Personen werden Menschen zu Tieren und verlieren die Fähigkeit, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Gemeinschaft mit gottlosen Personen lässt den Geist vom Dienst des Herrn, der wahren Pflicht der Lebewesen, abweichen.

  • Wie werden wir aus dem materiellen Dasein befreit werden?

    Srila Prabhupad Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Ohne die Gnade des Höchsten Herrn, kann niemand aus dem materiellen Dasein befreit werden. In dem Moment, in dem wir vergessen, dass wir Seine ewigen Diener sind, beginnen wir der materiellen Illusion, māyā, zu dienen. Der einzige Weg, aus dieser schrecklichen materiellen Existenz befreit zu werden, ist es, den spirituellen Meister und die Vaishnavas aufzusuchen, demütig Fragen zu stellen und in einer dienenden Haltung hari-kathā von Ihnen zu hören. Durch das Hören von hari-kathā mit Hingabe werden die Neigungen, Materie zu genießen zerstört werden.

  • Ist unser Glück sichergestellt, wenn wir uns dem Höchsten Herrn völlig hingeben?
    Der spirituelle Meister weiß ganz genau, wie dumm, ahnungslos, schlecht und unstet wir sind. Deshalb richtet er es so ein, daß wir von all unseren materiellen Krankheiten geheilt werden.
  • Wann werden wir verstehen, dass Krishna von Seinem heiligen Namen nicht verschieden ist?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Die heiligen Namen des Herrn und der Herr Selbst sind nicht verschieden voneinander. Sobald unsere anarthas zerstört sind, werden wir das klar erkennen. Wenn wir Krishnas Namen ohne Vergehen chanten, werden wir zum Verständnis kommen, dass wir durch dieses Chanten der heiligen Namen die Vollkommenheit erlangen können.

     

  • Was bedeutet Hingabe?
    Krishnas Wille ist absolut in jeder Hinsicht. Sogar wenn ich denke, daß ich etwas bestimmtes tun werde, werde ich nicht die Macht haben, diese Sache auszuführen, wenn der Herr es nicht gewährt.
  • „Alles geschieht durch den Willen und die Gnade des Herrn.“ Würdest du dem zustimmen?

    Es heißt im Srimad Bhagavatam 10.14.8:

    tat te ‘nukampām su-samīkshamāno

    bhuñjāna evātma-kritam vipākam
    
hrid-vāg-vapurbhir vidadhan namas te
    
jīveta yo mukti-pade sa dāya-bhāk

    „Mein lieber Herr, jemand, der ernsthaft darauf wartet, bis Du ihm Deine grundlose Barmherzigkeit erweist, währenddessen er geduldig die Reaktionen auf seine früheren Untaten erleidet und Dir mit ganzem Herzen, mit Worten und seinem Körper achtungsvolle Ehrerbietungen darbringt, ist gewiß für Befreiung qualifiziert, denn diese ist zu seinem rechtmäßigen Anspruch geworden.“
    Diejenigen, die die Eignung haben, zu Gott zurückzugehen, schlussfolgern: Wenn ich dem allglückverheißenden Höchsten Herrn irgendeine Schuld zuweise, dann wird es mir aufgrund meines mangelnden Wunsches, Ihm zu dienen, niemals möglich sein, befreit zu werden. Wer dem Herrn zugeneigt ist, betrachtet jede Unannehmlichkeit als Seine Barmherzigkeit und fühlt sich deshalb noch mehr zu Ihm hingezogen. Sie sind wirklich für Befreiung qualifiziert.

     

Regelmäßige Tempelprogramme

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam