Lecture of the day

Sonntag 9. Juni, Beginn 17.00

der tatsächliche Tag ist zwar Montag der 10. Juni, aber wir möchten alle recht herzlich am Sonntag 9. Juni einladen, mit uns das Erscheinen von Sri Sri Radha Govindaji in Wien zu feiern.

  • Ist materielles Leid ein Beispiel für die Barmherzigkeit des Herrn?
    Ist materielles Leid ein Beispiel für die Barmherzigkeit des Herrn?
    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thākur Prabhupād

    Der Höchste Herr ist voller Barmherzigkeit. Was immer Er tut, dient dem Wohle der Lebewesen. Es ist nur zu ihrem Besten. Die Menschen sollten glücklich leben, wo immer der gütige Herrn sie plaziert hat und mit Freude Seine Belohnung und Strafe entgegennehmen.

    Jede Belohnung und Bestrafung des Herrn dient dem Wohl des Lebewesens. Wir lieben die Belohnungen, die Maya uns gewährt, und hassen die Bestrafungen, weil sie uns leiden lassen. Doch Mayas Bestrafungen werden uns zuteil, um uns für die Barmherzigkeit des Herrn zu qualifizieren. Deswegen nehmen Bhaktas die Betrafungen Mayas mit einem freudigen Lächeln entgegen, da sie verstehen, daß alles Leid die Barmherzigkeit des Herrn ist.

    Diejenigen, die nicht verstehen können, daß weltliches Elend die Barmherzigkeit des Herrn ist, enden in Frustration, obwohl sie sich so sehr um materielles Glück und Wohlstand bemühen.
  • Spekulieren bhaktas?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thakura Prabhupāda

    Als Diener unseres spirituellen Meisters sprechen wir nur von Dingen, die uns gelehrt worden sind, und verkünden keine neuen Ansichten. Gleichzeitig aber lassen wir keine Gelegenheit aus, zum Nutzen der Menschen über die Wahrheit zu sprechen. Das heißt, dass alles, was ich euch bisher erklärt habe, nicht mein Verdienst ist. Ich selbst besitze keine Qualifikation. Als Schüler wiederhole ich einfach nur die Worte meines Meisters. Ich predige die Absolute Wahrheit, wie sie von meinem spirituellen Meister über die Schülernachfolge zu mir herabgekommen ist. Ich rede nur von Dingen, die mir barmherziger Weise offenbart wurden oder mich zum Sprechen inspirieren. Darüber hinaus habe ich keinerlei Qualifikationen.

  • Wahre Liebe

    Srila Bhakti Sadhaka Muni Maharaja

    Es ist immer das gleiche Prinzip: Wir können etwas nur von demjenigen bekommen, der es auch besitzt. Wenn wir Vertrauen in Sri Krishna haben möchten, dann sollten wir jemanden aufsuchen, der vollständiges Vertrauen in Ihn besitzt. Wenn wir prema, göttliche Liebe Haben möchten, dann sollten wir mit einem sadhu Gemeinschaft pflegen, der prema besitzt.

  • Wie ist die gegenwärtige Lage der Lebewesen?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhākura Prabhupāda

    Wir verbringen unsere wenigen Tage des Lebens geschäftig damit, uns um den Körper zu kümmern, aber nie denken wir daran, was nach dem Tod kommt oder was unsere Pflicht ist. Die verschiedenen Religionen, denen ein gewöhnlicher Mensch begegnet und die sein gegenwärtiges materielles Denken bestimmen, sind verführerische Religionen. Es heißt in den śāstra:

  • Wer ist geeignet, die Gnade des Herrn zu empfangen?

    Der Höchste Herr erweist Seine Gnade nur jenen aufrichtigen Seelen, die sich Ihm völlig ergeben. Es ist nicht möglich, Ihn zu erlangen, solange man eingebildet ist durch die Vorstellung von „Ich“ und „Mein“.

  • Wie können wir beschützt werden?
    Die Einzige Möglichkeit, beschützt zu sein, ist es, Zuflucht bei den Lotusfüßen jener großen Persönlichkeiten zu nehmen, die fortwährend über den Höchsten Herrn sprechen und die völlig von Ihm abhängig sind.
  • Kann ein gewöhnlicher Mensch über die spirituelle Welt sprechen?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thākur Prabhupād

       Nur diejenigen, die herabgekommen sind aus der spirituellen Welt, können über die spirituelle Welt sprechen. Niemand aus dieser Welt kann über die spirituelle Welt sprechen. Wenn die Lebewesen genügend vom Glück begünstigt sind, um über die spirituelle Welt von denjenigen zu hören, die aus der spirituellen Welt kommen, dann erlangen sie die Gelegenheit, Vaikuntha kennenzulernen. Wir können transzendentale Themen nicht durch weltliche Überlegungen verstehen. Es ist nicht richtig, einen Kompromiss zwischen dem Transzendentalen und dem Phänomenalen zu machen. Wenn wir Glück haben, treffen wir einen Gesandten aus Vaikuntha. Deswegen sagt Sri Chaitanyadeva:


    kŗşņa yadi kŗpā kona bhāgyavāne
    guru-antaryāmi-rūpe śikhāye āpane


       „Krishna weilt im Herzen eines jeden als caitya-guru, als der spirituelle Meister im Inneren. Wenn Er gütig zu einer vom Glück begünstigten bedingten Seele ist, gibt Er ihr persönlich Unterweisungen, sodass sie im hingebungsvollem Dienst fortschreiten kann – als die Überseele von innen und als spiritueller Meister von außen.“ (Caitanya-caritāmŗta Madhya 22.47) 

  • Was ist die Beschäftigung eines Gottesverehrers?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thākur Prabhupād

    Es ist die Beschäftigung eines Bhaktas mit der Absoluten Wahrheit 24 Stunden am Tag in Verbindung zu stehen. Wenn wir Gemeinschaft mit einer lebenden Quelle, einem Vaishnava, haben und von ihm hari-kathā hören, werden wir mit Sicherheit Vertrauen in den Höchsten Herrn entwickeln und unsere Neigung Ihm zu dienen erwecken. Wenn wir den Wunsch haben, ein Gottesverehrer zu werden, müssen wir Gemeinschaft mit Vaishnavas nehmen. Gemeinschaft mit und vollkommene Hingabe zu den Vaishnavas beseitigt unsere Hindernisse. Die Aufgabe eines Vaishnavas ist es, seine Gefährten und Untergebenen von Angst und Sorgen zu befreien und glücklich zu machen, und alle bedingten Seelen aus den Klauen der Illusion zu retten. Es ist die Aufgabe eines Vaishnavas, alle materialistischen Lebewesen dazu zu bewegen, Zuneigung zum Höchsten Herrn zu entwickeln. Das ist wahres Mitleid. Unser spiritueller Erfolg ist garantiert, wenn wir ehrlich im Umgang mit den Vaishnavas sind, aufmerksam von ihnen hören und unser Leben gemäß ihren Anweisungen führen. Nur dann kann man sagen, daß wir aus ihrer Gemeinschaft Nutzen ziehen.

  • Wie kann man die Barmherzigkeit des Herrn erlangen?

    Wenn wir uns nicht gegen die echten Diener Haris versündigen, die stets in Seinem Dienst beschäftigt sind, sondern ihren Fußspuren folgen, dann können wir die Barmherzigkeit des Herrn erlangen. Nur durch die Gnade der Vaishnavas kann man die Gnade Haris erlangen. Sind die Vaishnavas verärgert, kommt niemand zu Glück. Ganz besonders gilt das beim spirituellen Meister. Ohne den spirituellen Meister zu erfreuen, erlangt niemand die Barmherzigkeit des Herrn.

  • Kann es möglich sein, eine Beziehung zu Krishna herzustellen?

    Wie kann es möglich sein, eine Beziehung zu Krishna herzustellen, wenn Dieser transzendental zu den drei Erscheinungsweisen der Natur ist?

  • Worin besteht die Barmherzigkeit der Überseele?

    Die Überseele gewährt uns die Kraft, die Anweisungen sowohl des einweihenden als auch des anweisenden spirituellen Meisters anzunehmen. Ohne Ihre Gnade wäre es nicht möglich, deren Worte zu begreifen, denn ohne diese Gnade bleibt das Herz verunreinigt und die Lehren des spirituellen Meisters können nicht Fuß fassen.

  • Ist transzendentale Klangschwingung ewig?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur

    Ganz sicher ist transzendentale Klangschwingung ewig. In dieser Welt der Angst besteht ein Unterschied zwischen dem Klang und seiner Quelle. Jeder Klang in dieser Welt ist vergänglich. In Vaikuntha aber sind der Klang und sein Verursacher nicht verschieden voneinander. Es gibt dort keinen Unterschied zwischen einem Klang und seiner Quelle.
     

  • Hingabe zum spirituellen Meister

    Nitya-lila-pravista Om Vishnupad 108 Sri
    Srimad Bhakti Vaibhava
    Puri Gosvami Maharaj 

    alt

    aradhananam sarvesam visnor aradhanam param

    tasmat parataram devi tadiyanam samarcanam

    Mahadeva, Iswara, Siva, spricht dies zu Parvati: „Parvati, von allen Arten der Verehrung oder verehrenswerten Autoritäten ist Vishnu die Höchste. Narayana, Krishna ist der Höchste. Noch höher sind tadiya, Seine geliebten Verehrer.“

  • Wie können wir wahres Glück erlangen?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Thākur Prabhupād

       So lange wir an Familie oder an unser Haus angehaftet sind, leben wir in Schwierigkeiten, aber wenn wir dem spirituellen Meister, der ständig damit beschäftigt ist, Krishna zu dienen, nachfolgen und ihm dienen, werden wir frei von allen Problemen sein. Es gibt keinen anderen Weg, unser Leben glückverheißend zu gestalten, als den Verehrern des Herrn zu folgen. Dienst zum spirituellen Meister, der dem Herrn äußerst lieb ist, bringt mehr Nutzen als Dienst zum Höchsten Herrn selbst. Unser Fortschritt hängt vom Dienst zum spirituellen Meister ab, denn durch solchen Dienst werden die gefallenen Lebewesen befreit. Wer wirkliches Glück möchte, muss dem spirituellen Meister und den Vaishnavas mit Liebe und Hingabe dienen.


       Was bedeutet es, ihnen zu dienen? Der Guru und die Vaishnavas beschäftigen sich ausschließlich in Krishnas Dienst. Ihnen zu dienen bedeutet, wir sollten ihnen bei ihrem Dienst zum Höchsten Herrn assistieren und mit Freude und ohne Zurückhaltung ihre Anweisungen annehmen.

  • Das transzendentale Juwel

    Om Vishnupada Srila BV Puri Gosvami Maharaja

    Wir bewegen uns in dieser Welt:

    पुनरपि जननं पुनरपि मरणं पुनरपि जननी जथरे शयनम् ।

    इह संसारे बहु दुस्तारे क्रिपया अपरे पाहि मुरारे ॥

    punar api jananam punar api maranam

    punar api jananī jathare śayanam

    iha samsāre bahu dustāre
    kripayā apāre pāhi murāre

    Oh Murāri, ich bin gezwungen immer wieder geboren zu werden und immer wieder zu sterben. Auf diese Weise bin ich in den Schoß unzähliger Mütter eingegangen. Bitte richte Deinen barmherzigen Blick auf mich und befreie mich aus dem Ozean der Unwissenheit. — Śankarācārya 

  • Ist transzendentale Klangschwingung ewig?

    Mit Sicherheit ist transzendentaler Klang ewig. In dieser Welt, in der Angst regiert, gibt es einen Unterschied zwischen dem Klang und dessen Quelle. Jeder Klang in dieser Welt ist zeitweilig. In Vaikuntha aber sind der Name und dessen Träger nicht verschieden voneinander. In der spirituellen Welt gibt es keinen Unterschied zwischen dem Klang und dessen Ursprung.

     

  • Öffne dein Herz für Sri Krishna

    Sripad BS Muni Maharaj

    Wir öffnen unser Herz nicht für den Räuber, Dämonen oder Sinnengenießer. Wir öffnen unser Herz nicht, damit maya eintreten kann. Wenn du Vertrauen in Krishna besitzt, dann kannst du Ihm dein Herz öffnen. Er wie auch Guru oder der reine Vaishnava werden dir niemals Schaden zufügen.

     

  • Ist das Chanten der Namen des Herrn das Kronjuwel aller sādhanas?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Ganz gewiss ist das Chanten der heiligen Namen der höchste sādhana in diesem Zeitalter des Kali. Eigentlich ist es der einzige sādhana in diesem Zeitalter. Das Chanten der heiligen Namen gewährt jede Vollkommenheit. Das Sri Caitanya caritamrta Adi 17.21–25 sagt:

    harer nāma harer nāma harer nāmaiva kevalam
    kalau nāsty eva nāsty eva nāsty eva gatir anyathā

  • Ist das Chanten der heiligen Namen des Herrn die grundlegende Form von bhajana?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Gemäß den Schlussfolgerungen Sriman Mahaprabhus und der Gosvamis ist das gemeinsame Chanten der Namen des Herrn ganz gewiss die grundlegendste Form von bhajana. Von allen Zweigen des hingebungsvollen Dienstes ist das Chanten von Krishnas Namen der beste. Andere Vorgänge, wie etwa Hören und Chanten über die Spiele des Herrn, sind dem Chanten des heiligen Namens untergeordnet. Ohne die Gnade des heiligen Namens können wir die Spiele des Herrn nicht erfahren. Der Versuch, sich ohne Chanten an den Herrn zu erinnern, ist nur ein weiterer Versuch, weltlichen Ruhm zu erlangen.

  • Wenn wir sündhafte Handlungen begehen, kann man dies ebenfalls als eine Form der Barmherzigkeit des Herrn ansehen?

    Nein, das kann man nicht. Den Wunsch sündhaft zu handeln erfahren wir, weil wir geprüft werden. So wie die Eltern Reis, Geld und das Srimad Bhagavatam vor ein Kind legen, das gerade begonnen hat zu krabbeln, um dessen Neigungen zu prüfen, macht das der Höchste Herr, der ein Ozean von Barmherzigkeit ist, auch mit uns. 

  • Was ist Illusion?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhakura Prabhupāda

    Illusion bedeutet, etwas für etwas zu halten, was es nicht ist – z.B. ein Seil für eine Schlange. Śrī Caitanyadeva hat nie behauptet, dass wir unser Körper seien. Vielmehr hat er uns gelehrt, dass es Illusion sei, den Körper für das Selbst zu halten. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Körper und seinem Besitzer. Die Seele ist der Eigentümer und der Körper das Eigentum. Es gibt zwei Körper – den groben und den feinen – und die Seele besitzt beide. Der Geist ist die Spiegelung der Seele, und der Körper ist frei von allem Spirituellen. Wir denken in „Ich“ und „Mein“, was den Körper betrifft, aber das ist schlicht Illusion, es ist ein falsches Konzept.

  • Sind die Schriften nicht vom Herrn verschieden?

    Die offenbarten Schriften, śāstra, sind unmittelbar Krishna selbst. Sie sind Seine Inkarnation. Krishna hat sich in dieser Welt persönlich manifestiert in Form der śāstra, um uns mit dem, was wichtig ist, zu versorgen. Gaurāngadeva sagt:

    śāstra-guru-ātma‘-rūpe āpanāre jānāna
    krishna mora prabhu, trātā‘ jīvera haya jñāna

    Die vergessliche bedingte Seele wird von Krishna durch die vedische Literatur gelehrt, durch den verwirklichten spirituellen Meister und durch die Überseele. Durch diese kann sie die Höchste Persönlichkeit Gottes so verstehen, wie Sie ist, und sie kann erkennen, dass Krishna ihr ewiger Meister und ihr Retter aus den Klauen Mayas ist. Auf diese Weise kann man wirkliches Wissen vom bedingten Leben ansammeln und zu dem Verständnis kommen, wie man Befreiung erlangt. (CC Madhya 20.123)

  • Was ist der Unterschied zwischen Seele, Geist und Körper?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhakura Prabhupāda

    Die Schriften haben den Unterschied zwischen Seele, Geist und Körper analysiert – zwischen dem spirituellen Funken, der Reflexion dieses Funkens und der Materie. Die spirituelle Seele ist der Besitzer sowohl des Körpers als auch des Geistes; Körper und Geist sind das Eigentum der Überseele.
    Die spirituelle Seele besitzt zwei Körper bzw. Bezeichnungen. Einmal in der subtilen Form des Geistes und einmal in der groben Form des Körpers. Der äußere Körper besteht aus den fünf groben materiellen Elementen, die ihrerseits aus Atomen zusammengesetzt sind, und der innere oder feinstoffliche Körper dirigiert den äußeren Körper. Im bedingten Zustand ist die Seele vertieft in ihr fremde Angelegenheiten durch ihre Identifikation mit dem Geist. Weil sich die spirituelle Seele zu dieser Zeit in einem Schlafzustand befindet, erinnert sie sich nicht daran, dass sie eigentlich dazu gedacht ist, der Überseele zu dienen. Wenn sie erkennen, dass ihr Meister schläft, suchen ihre untergeordneten Diener, nämlich Körper und Geist, nach ihren eigenen Interessen, anstatt sich um die Interessen ihres Meisters zu kümmern.
    Der Geist ist veränderbar, aber die Seele ist unveränderlich und ewig. Die Tätigkeiten des Geistes bestehen darin, Materie zu genießen oder ihr zu entsagen. Die Tätigkeit der Seele ist es, dem Höchsten Herrn zu dienen. Der Geist ist in der Lage, Dinge bis zur dritten Dimension zu verstehen, er hat aber keine Möglichkeit, Dinge der vierten Dimension (transzendentale Dinge) zu verstehen. Es ist unmöglich, die Absolute Wahrheit, die transzendente Persönlichkeit Gottes, zu begreifen – weder durch materielle Erfahrungen noch durch Wissen.

  • Sind die Barmherzigkeit des spirituellen Meisters und die Barmherzigkeit des Höchsten Herrn ein- und dasselbe?

    Die Barmherzigkeit des spirituellen Meisters und die des Höchsten Herrn lassen sich nicht voneinander trennen. Der spirituelle Meister kennt keine andere Beschäftigung als die Verehrung Krishnas. Auch nimmt Krishna keinen Dienst als den Seiner vertrautesten Bhaktas an. Der spirituelle Meister und Krishna sind sich in Liebe zugetan - beide schätzen den jeweils anderen mehr als ihr eigenes Leben. Sie sind eins. Der spirituelle Meister ist die Verkörperung hingebungsvollen Dienstes zu Krishna, und Krishna ist die Verkörperung hingebungsvollen Dienstes zum Bhakta.

  • Unabhängigkeit ist unser schlimmster Feind

    Sripad BS Muni Maharaja

    Alle Probleme sind gelöst, wenn wir verstehen, dass wir immer beschützt und rein sind, sobald wir alles in Verbindung mit Krishna sehen. Nichts kann uns Schaden zufügen oder eine Störung verursachen. Sobald ich denke, dass die Umwelt mir etwas schlechtes zufügt und ich ihr etwas schlechtes zufügen sollte, leide ich. Ich bin gestört, gefangen von den gunas – sattva, raja und tamas.

Regelmäßige Tempelprogramme

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam