Lecture of the day

12.00 Guru Puja
anschließend Prasadam

17.00 Bhajan
18.00 Katha
19.00 Arati, Parikrama, Kirtan

Wir möchten alle herzlich einladen, mit uns gemeinsam das Erscheinen unseres Gurudevas zu feiern.

yasya prasādād bhagavat-prasādo yasyāprasādān na gatiḥ kuto 'pi

Durch Gurudevas Barmherzigkeit erlangt man die Barmherzigkeit des Höchsten Herrn, ohne seine Barmherzigkeit ist es nicht möglich Fortschritt machen.

 

 

  • Wo in den Veden wird der Hare Krsna-maha-mantra erwähnt?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Haris Name ist Hari Selbst. Der mahā-mantra existierte bereits, bevor die Schriften erschienen. Die catuh-śloki-Verse des Bhagavatams, die mit „aham evāsam evāgre“ beginnen, bezeugen dies.

  • Ist ein Ort, an dem Hari verherrlicht wird, ein heiliger Ort?

    Ich kann in Plätzen, an denen die Devotees des Herrn ununterbrochen über hari-katha sprechen, nichts anderes als heilige Orte sehen. Solche Plätze sind Erweiterungen des ewigen Reiches. Auch sollten wir wissen, dass sich Lord Vishnu in den Herzen aller Lebewesen und in jedem Atom befindet. Deshalb ist jeder Ort heilig. Jemand, dem die Barmherzigkeit seines spirituellen Meisters zuteil wird, kann diese Tatsache verstehen.

  • Ist das Chanten von Krishnas heiligen Namen der einzige sādhana?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Die Menschen können nicht verstehen, dass sie keine andere Pflicht haben als Hari zu verehren. Ob wir Kinder sind oder alt oder jung, Mann oder Frau, reich oder arm, gebildet oder dumm, sündhaft oder fromm - es gibt keinen anderen sādhana als das Chanten der heiligen Namen Krishnas.
     

  • Der aufsteigende und der herabkommende Vorgang

    Om Visnupada Sri Srimad Bhakti Vaibhava Puri Gosvami

    Vrindavan 3/10/1992

    Wenn wir die Freuden dieser Welt genießen wollen, dann werden wir leiden, denn alle Arten von Krankheiten werden uns heimsuchen. Es ist die Aufgabe der Natur, dass man nicht genießen kann. Wer genießt, wird weinen müssen, denn dieser Genuss ist nicht wirklich. Jemand mag sagen: „Ich weiß, dass dieser Genuss oder diese Anhaftung und ihre Nebenwirkungen mir nur Leid bringen werden. Ich weiß es, aber trotzdem kann ich sie nicht aufgeben.“ Angenommen jemand ist es gewöhnt, eine bestimmte Art von Speisen zu sich nehmen, oder hat Anhaftung an seine Frau und Kinder. Er weiß, dass er gezwungen sein wird, diese Dinge aufzugeben. Er ist sich der Nachwirkungen dieser Anhaftungen bewusst, trotzdem kann er sie nicht loslassen. Er ist kein īsvara, er ist nur ein unbedeutender jīva, und deswegen kann er sich nicht beherrschen. Īsvara kann Seine Sinne beherrschen, aber jīva nicht.
    Trotzdem gibt der bhakta seinen bhajan nicht auf. Immer weint er nach Krishna: „Oh Krishna, ich weiß das sollte man nicht tun, aber ich mache das, weil ich gefallen bin. Bitte erhebe mich!“

  • Sind die Barmherzigkeit des spirituellen Meisters und die Barmherzigkeit des Höchsten Herrn ein- und dasselbe?

    Die Barmherzigkeit des spirituellen Meisters und die des Höchsten Herrn lassen sich nicht voneinander trennen. Der spirituelle Meister kennt keine andere Beschäftigung als die Verehrung Krishnas. Auch nimmt Krishna keinen Dienst als den Seiner vertrautesten Bhaktas an. Der spirituelle Meister und Krishna sind sich in Liebe zugetan - beide schätzen den jeweils anderen mehr als ihr eigenes Leben. Sie sind eins. Der spirituelle Meister ist die Verkörperung hingebungsvollen Dienstes zu Krishna, und Krishna ist die Verkörperung hingebungsvollen Dienstes zum Bhakta.

  • Ist alles, was der Herr tut, segensreich?
    Alles im Zusammenhang mit dem Herrn ist voller Gnade. In keiner Arrangierung des Herrn ist etwas Unheilvolles. Was immer Er tut – es ist zum Wohle aller Lebewesen.
  • Sollten wir alle Arrangierungen des Herrn fröhlich entgegennehmen?
    Alles passiert durch den Willen des Höchsten Herrn. Wenn wir also einmal unter Unannehmlichkeiten leiden, sollten wir einfach nur geduldig auf die Barmherzigkeit des Herrn warten.
  • Warum erscheinen Bhaktas für gewöhnlich in niedrigeren Familien?

    Bhaktas sind nie gezwungen, die Früchte ihres Karmas zu erleiden. All ihre Spiele wie Geburt usw. vollziehen sich nur durch den Willen des Herrn. Aber man sieht oft, dass Bhaktas in niedrigen Familien erscheinen und gewöhnlichen Augen wie Narren vorkommen oder von Krankheiten geplagt werden. 

  • Warum sind wir nicht in der Lage, den Höchsten Herrn zu erkennen?

    Wie sollten die Lebewesen, die Krishnas Diener sind, den Herrn erkennen, solange sie nicht ohne Unterlass dienen und mit Guru und den Vaishnavas Gemeinschaft pflegen? Wenn wir mit weltlichen oder familiären Angelegenheiten beschäftigt sind, wie sollten wir dann den Herrn des Universums erkennen? Im Banne sündhafter Wünsche besitzen wir gegenwärtig schlechte Angewohnheiten. Wir denken, wir hätten große Verpflichtungen in dieser Welt zu erfüllen. Der Grund dafür liegt in unserer Abwendung von der Urquelle.

  • Wen zieht der Höchste Herr an?

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Krishna, der Sohn Nanda Mahārājas, ist die Höchste Persönlichkeit Gottes. Dieser Krishna zieht alle drei Welten an. Der spirituelle Meister, der Krishna sehr lieb ist, verkörpert die anziehende Kraft Krishnas. Die Absolute Wahrheit ist allanziehend. Wen also zieht er an? Wie ein Magnet Eisen anzieht, nicht aber Holz, zieht der verehrungswürdige Herr jene an, die die Neigung haben, Ihm zu dienen. Durch Seine unbegreifliche Kraft der Zuneigung, Gnade und Lieblichkeit zieht der Herr gleichermaßen Seine eigenen Diener an und jene, die die Neigung verspüren, solche Diener werden zu wollen.

     

  • Srila Bhaktivinoda Thakura

    Srila Prabhupada Bhaktisiddhanta Sarasvati 

    Einer der spirituellen Meister, die von Sri Gaurangadeva zum Wohle der jivas in diese Welt gesandt wurden, ist Jagad-guru Srila Bhaktivinoda Thakura. Er ist jene große Persönlichkeit, die jedem die Möglichkeit eröffnet hat, etwas über reinen hingebungsvollen Dienst und die Schülernachfolge zu erfahren. Er ist Gauranga sehr lieb, und er ist unsere einzige Zuflucht.

  • Wie ergibt man sich dem Herrn?
    Sich Maya zu ergeben und sich dem Herrn ergeben ist nicht gleichwertig. Man kann nicht gleichzeitig bei beiden Zuflucht nehmen. Entweder befinden wir uns unter der Obhut Mayas oder unter der Obhut Krishnas.
  • Weshalb sieht es aus, als machten wir trotz Hörens von Hari-katha keinen Fortschritt?

    Wie können wir hören, wenn unsere Gehörgänge verstopft sind? Unaufmerksames Hören zeitigt keinen Erfolg. Aber abgesehen von Unaufmerksamkeit dürfen wir auch nicht nur mit dem Geist hören, denn der Geist ist rastlos. Hören bedeutet zu folgen. Was nützt alles Hören, wenn wir das Gehörte nicht befolgen? Deshalb müssen wir Hari-katha mit unserem Leben hören. Dann werden wir Glück erlangen.

     

  • Bestraft der Herr uns auch?

    Die transzendentale Persönlichkeit Gottes, Śrī Govinda, ist unser ewiger Meister. Das Wort prabhu bezieht sich auf jemanden, der in der Lage ist, sowohl zu bestrafen als auch Gnade zu erweisen.

  • Welcher Pfad führt zum Glück?

    Srila Prabhupad Bhaktisiddhanta Sarasvati

    Sich dem Höchsten Herrn in Glück und Leid zu ergeben ist der einzige glückverheißende Pfad. Krishna wird uns mit Sicherheit beschützen. Wenn wir diese Sicherheit aufgeben und versuchen, uns selbst zu beschützen, sind wir verloren. Unser Glück liegt darin, uns vollständig von Ihm abhängig zu machen. Sonst müssen wir Leben für Leben leiden. Der liebevolle Herr übernimmt alle Verantwortung für Seine hingegebenen Verehrer.

  • Wem sollten wir nachfolgen?
    Niemandem, der Hindernisse auf den Pfad Krishnas Sinnenbefriedigung legt, ist es erlaubt Krishnas Reich zu betreten. Deshalb sollten wir solchen Leuten nicht nachfolgen.
  • Ist es möglich Glück zu erlangen, ohne dem Pfad der Hingabe zu folgen?
    Ohne vollkommene Hingabe zu Krishna, erlangen die Lebewesen kein vollkommenes Glück. Wenn Krishna nicht bei jedem Schritt, in jedem Moment und während jeder Tätigkeit in unserer Erinnerung weilt, dann werden wir mit Sicherheit irregeführt werden.
  • Kann es möglich sein, eine Beziehung zu Krishna herzustellen?

    Wie kann es möglich sein, eine Beziehung zu Krishna herzustellen, wenn Dieser transzendental zu den drei Erscheinungsweisen der Natur ist?

  • Ist es einer hingegebenen Seele sicher, die Vollkommenheit zu erreichen?
    In dem Moment, wo wir uns dem Höchsten Herrn ergeben, kommt uns die Vollkommenheit des Lebens zum Greifen nahe. Indem wir uns vom Herrn, dem Eigentümer von allem was existiert, abhängig machen, können wir sehr leicht wahres Glück erlangen.
  • Ist transzendentale Klangschwingung ewig?

    Mit Sicherheit ist transzendentaler Klang ewig. In dieser Welt, in der Angst regiert, gibt es einen Unterschied zwischen dem Klang und dessen Quelle. Jeder Klang in dieser Welt ist zeitweilig. In Vaikuntha aber sind der Name und dessen Träger nicht verschieden voneinander. In der spirituellen Welt gibt es keinen Unterschied zwischen dem Klang und dessen Ursprung.

     

  • Mahāprabhu und transzendentaler Klang

    Om Vishnupad Sri Srimad BV Puri Gosvami

    Noch nie hat man von jemandem gehört, der Tiger umarmt. Gibt es irgendeine Aufzeichnung von einem Menschen, der all die wilden Tiere dieser Welt beherrschen kann? Mahāprabhu kann es. Er umarmt und tät­schelt sie. Er führt sie alle zusammen und sie folgen ihm. Er bespritzt die Elefanten mit Wasser und sie tanzen. Ihr könnt es euch nicht vorstellen. Niemand kann sich das vorstellen! Die jñānīs können es sich nicht vorstellen, von gewöhnlichen Leuten ganz zu schweigen. In der Philosophie des Westens gibt es keine Aufzeichnungen darüber, was Mahāprabhu tat. In der Tat, diese Tiere umrundeten Mahāprabhu, und sobald Er „Krishna!“ sagte, wiederholten sie alle „Krishna!“ Das war kein Zirkus mit gezähmten Tieren, Er trainierte sie nicht, Er gab ihnen einfach den heilgen Namen. Diese Kraft, diese Macht, diese Energie drang ein in ihre Herzen und sie verstanden das, denn sie sind ātmā.

  • Ist ein Weltverneiner von Weltlichkeit bedingt?

    Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ţhakura Prabhupāda

    Sowohl bhogīs (Sinnengenießer) wie auch tyāgīs (Asketen) sind bedingt. Nur die bhaktas (Gottesverehrer) sind ewig im Dienst Kŗşņas beschäftigt. Die bhaktas sind weder bhogīs noch tyāgīs. Sie haben keine persönlichen Wünsche nach Sinnengenuss. Vielmehr sind sie stets damit beschäftigt, den Höchsten Herrn zufrieden zu stellen. Aber sowohl bhogīs wie auch tyāgīs wünschen sich materiellen Genuss und erleiden deshalb materielles Elend. Bhaktas haben keine materiellen Wünsche, sie sind völlig frei von solchen Begierden und somit wirklich zufrieden.
    Die wesensgemäße Pflicht des Lebewesens ist es, dem Höchsten Herrn zu dienen. Sobald ein Lebewesen dem Dienst zum Herrn gegenüber gleichgültig wird, kommt in ihm der Wunsch hoch, die materielle Welt zu beherrschen. Wenn wir achtsam sind, werden sich uns weder in dieser Welt noch in der nächsten Schwierigkeiten entgegenstellen, weil wir uns in Kŗşņas Dienst betätigen.

  • Fragen und Antworten

    Srila BV Puri Gosvami

    Frage: Warum ist die menschliche Lebensform die wertvollste aller Lebensformen?
    Antwort: Die menschliche Lebensform ist die wertvollste Lebensform, weil man sie erlangt, nachdem man für viele Geburten die Ergebnisse frommer Aktivitäten angesammelt hat. Sie wird nach 84 lakhs (8,400.000) Geburten erlangt. Dies wird im Srimad Bhagavatam 11.2.29 bestätigt. Aufgrund ihrer geringen Intelligenz können Tiere und Vögel kein Wissen erlangen, um dem Herrn zu dienen. Sie besitzen nicht die Mentalität, sich hinzugeben. Doch diese menschliche Lebensform ist geeignet, um dem Herrn zu dienen, deshalb ist sie die wertvollste aller Lebensformen.

  • Wer wird aus der materiellen Welt befreit?
    Ergibt sich jemand zu hundert Prozent, wird der Herr ihn ganz sicher befreien. Solange jemand nicht mit Leib und Seele dem spirituellen Meister und den Vaishnavas dient, wird er nicht lernen, sich völlig hinzugeben.
  • Sri Vraja Vijay Mahotsava

    von Nitya-lila-pravista Om Vishnupada 108 Sri Srimad Bhakti Vaibhava Puri Gosvami Maharaja

    alt

    Die Finsternis des Kaliyuga ist noch ein wenig größer geworden. Ein großer strahlender Stern ist vom Gaudiya Himmel verschwunden. Am 3. März um 20:05 Ortszeit hat Srila Gurudeva in Vishakapatnam, Indien, sein irdisches Spiel beendet und ist während des Abend-Kirtans in das ewige Spiel Sri Sri Radha Govindas zurückgekehrt. Diese Nachricht hat sich in wenigen Augenblicken in der ganzen Vaishnava Welt verbreitet.

Regelmäßige Tempelprogramme

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam