Lecture of the day

Ein wichtiger Grundstein der indischen Philosophie ist der Begriff der Seele. Sicherlich hat die Vorstellung der Seele ihren Platz in den meisten anderen großen religiösen Systemen der Welt, aber nirgendwo wurde dieses Thema so ausführlich behandelt wie in Indien. Dort haben die alten Seher in Erfahrung gebracht, dass sich Körper und Geist des Menschen im Laufe der Zeit verändern, während die innewohnende Person dieselbe bleibt. Sie kamen überein, das unveränderliche individuelle Teilchen von Bewusstsein als atma oder „Seele“ zu definieren.

Gemäß den spirituellen Traditionen Indiens besteht Realität letztendlich aus Bewusstsein. Unsere groben Sinne sind nicht in der Lage, sich dem anzunähern, was sich jenseits ihrer Reichweite befindet. Sinneswahrnehmung wird daher nur dann als gültig betrachtet, wenn sie durch Offenbarungen über die absolute Realität, wie sie in den heiligen Texten – wie der Bhagavatgita – gefunden werden und die Verwirklichung der alten Seher bestätigt und unterstützt wird.

 Regelmäßige Tempelprogramme 

 

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam
 

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam
 

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam