Lecture of the day

Bhaktas sind nie gezwungen, die Früchte ihres Karmas zu erleiden. All ihre Spiele wie Geburt usw. vollziehen sich nur durch den Willen des Herrn. Aber man sieht oft, dass Bhaktas in niedrigen Familien erscheinen und gewöhnlichen Augen wie Narren vorkommen oder von Krankheiten geplagt werden. 

Dahinter steckt jedoch wohlbezweckte Absicht. Würden die Bhaktas des Herrn nur in angesehenen Familien zur Welt kommen und immer stark, gesund und hochgebildet, gemessen an materiellen Maßstäben, sein, dann würde das die Menschen völlig entmutigen. Um Seine grundlose Barmherzigkeit zu zeigen und allen Lebewesen einen Nutzen zu bringen, veranlasst der Herr, dass Seine Bhaktas in den verschiedensten Gesellschaftsschichten erscheinen. Das ist etwa so zu verstehen, als würde man eine abgerichtete Elefantenkuh in ein kheda (eine Koppel, um wilde Elefanten zu fangen) schicken. Es heißt im Sri Caitanya-bhagavata:

Der Herr lässt Seine Bhaktas, die Ihm gleichkommen, an irreligiösen Orten und in irreligiösen Familien erscheinen, um jeden zu erlösen.
An welchem Ort oder in welcher Familie auch immer ein Vaiṣṇava erscheint, alle Leute im Umkreis von hunderten oder tausenden Kilometern werden dadurch befreit.
Verstehe, welches Leid man bei einem Vaiṣṇava auch sehen mag, in Wahrheit ist es spirituelle Freude.
Leute, die geblendet sind vom Stolz über ihren materiellen Genuss, wissen gar nichts. Sie können einen Vaiṣṇava wegen dieses Stolzes, geboren aus Bildung und Reichtum, nicht erkennen.

Nur weil Bhaktas in niederen Gesellschaftsschichten erscheinen, bedeutet das nicht, dass sie sündhaft sind oder aufgrund ihres Karmas dort Geburt nahmen. Vielmehr sollte man verstehen, dass sie dort erschienen sind, um diese Familien zu reinigen. Jemand, der die Vollkommenheit durch das Praktizieren seines sadhana, wie er für das Kaliyuga vorgeschrieben ist, erreicht, ist der Beste von allen.

 

 Regelmäßige Tempelprogramme 

 

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam
 

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam
 

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam