Lecture of the day

Wie sollten die Lebewesen, die Krishnas Diener sind, den Herrn erkennen, solange sie nicht ohne Unterlass dienen und mit Guru und den Vaishnavas Gemeinschaft pflegen? Wenn wir mit weltlichen oder familiären Angelegenheiten beschäftigt sind, wie sollten wir dann den Herrn des Universums erkennen? Im Banne sündhafter Wünsche besitzen wir gegenwärtig schlechte Angewohnheiten. Wir denken, wir hätten große Verpflichtungen in dieser Welt zu erfüllen. Der Grund dafür liegt in unserer Abwendung von der Urquelle.

So wie bei einem Schritt in den Treibsand die Füße hinunter gezogen werden, so befinden wir uns im Treibsand der Abhängigkeiten von weltlichen Erscheinungen und werden so hinab gezogen. Anstatt uns zum Dienst Krishnas hingezogen zu fühlen, verbringen wir unsere Zeit unter dem Einfluss sündhafter Wünsche. Die illusionierende Kraft Vishnus hat uns dazu trainiert zu denken, wir seien die Genießer und fachkundige Arbeiter. Seid vorsichtig. Nehmt bei jedem Schritt eine Führung an. Ihr müsst wirklich aufpassen. Es ist von essentieller Bedeutung, dass wir uns bei jedem Schritt von unserem spirituellen Meister führen lassen.
Den Bhaktas zu dienen ist noch segensreicher für uns als dem Herrn zu dienen. Mehr Barmherzigkeit können die Lebewesen erlangen, wenn sie mit Vaishnavas Gemeinschaft pflegen, anstatt den Versuch zu unternehmen, direkt mit dem Herrn zusammen zu sein. Der Ort, an dem sich der spirituelle Meister oder die Bhaktas aufhalten, ist für reinen Dienst zu Hari geeigneter als der Aufenthaltsort des Höchsten Herrn selbst. „Wo immer die Vaishnavas sind, dort ist Vrindavana.“ Versucht die Bedeutung dieses Ausspruchs zu verstehen. Wenn wir stattdessen dem Dienst zum Guru gleichgültig gegenüber stehen, so bedeutet dies, das wir darin versagt haben, Diener zu werden. Es bedeutet, dass wir stolz sind und verstrickt in materielles Denken.
In der theistischen Welt gibt es kein Diskussionsthema, das erhabener ist als die Thematik, wie man den Lotusfüßen von Sri Radha-Govinda dient. Hört stets Hari-katha. Werdet nicht zu Materialisten, die des transzendentalen Dienstes zum Herrn beraubt sind. Richtet eure Aufmerksamkeit ganz der Verehrung Haris. Schon so viele Leben haben wir verstreichen lassen, in denen wir mit anderen Dingen beschäftigt waren. Dient stets sorgfältig dem spirituellen Meister und Krishna mit Liebe und Hingabe, und ihr werdet ganz sicher den Höchsten Herrn erkennen.

 Regelmäßige Tempelprogramme 

 

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam
 

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam
 

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam