Lecture of the day

Reine Bhaktas chanten den Namen des Herrn nicht, um Reaktionen auf Sünden abzuwehren, fromme Verdienste zu sammeln, himmlische Freuden zu erlangen, Hunger zu lindern, Epidemien, soziale Unzufriedenheit oder innere Unruhen zu beseitigen oder Reichtum oder ein irdisches Königreich zu erhalten. Der Herr ist die Höchste Persönlichkeit Gottes, und Ihn um die Erfüllung unserer eigenen Anliegen zu bitten bedeutet, Ihn wie unseren Diener zu behandeln. Das ist ein Vergehen. Deshalb ist es nutzlos, den Namen des Herrn aus einem anderen Grund anzurufen als zur Erlangung Seines hingebungsvollen Dienstes. Schon Jesus Christus lehrte uns, den Namen des Herrn nicht zu missbrauchen. Das heißt aber nicht, dass wir den Namen des Herrn nicht zu jeder Zeit chanten sollten – während des Schlafens, Wachseins, Essens oder wenn wir glücklich sind. Den Namen des Herrn zu singen und damit um Seinen Dienst zu beten, ist keine nutzlose Tätigkeit. Es ist unsere einzige Pflicht.
Aber das Chanten für irgendeinen anderen Zweck zur Schau zu stellen – mit anderen Worten, um unsere eigenen Wünsche dadurch zu befriedigen – ist völlig nutzlos. Wenden wir uns dem Namen des Herrn also nicht für nutzlose Zwecke zu. Wir sollten nicht chanten, um Religiosität, wirtschaftliches Wachstum, Sinnesbefriedigung oder Befreiung zu erlangen. Nein, wir sollten ausschließlich chanten, um in den Dienst des Herrn eintreten zu dürfen.
 

 Regelmäßige Tempelprogramme 

 

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam
 

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam
 

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam