Lecture of the day

Obwohl die Vaishnavas an der Spitze stehen, betrachten sie sich niedriger als das Stroh in der Gasse. Natürlich sind sie nicht gefallen oder von niedrigem Stand. Sie sind dem Herrn sehr lieb und sind selbst der Verehrung wert. Jeder sollte ihnen Respekt entgegenbringen.
Zu denken, „ich bin ein Staubteilchen bei den Lotusfüßen meines spirituellen Lehrers“ oder „ich bin ein Diener von Guru und Krishna“ ist genau das, was mit „niedriger als das Stroh in der Gasse werden“ gemeint ist.

Wir sollten allen Lebewesen gegenüber Mitgefühl entwickeln, einen Geschmack am Chanten der Namen des Herrn entwickeln und den Vaishnavas dienen. Das sind die drei grundlegenden Unterweisungen Mahaprabhus. Wenn wir uns für niedriger halten als das Stroh in der Gasse, werden wir uns fern halten von Doppelzüngigkeit und dem Vorgeben von Demut. Wir werden wahrhaftig demütig werden und dadurch die Qualifikation erlangen, den heiligen Namen zu chanten. Wirkliche Demut bedeutet also nichts anderes, als einen Geschmack für das Chanten zu entwickeln und ein Diener des heiligen Namens zu werden. Dienst zu Guru und den Vaishnavas ist das Tor, durch welches wir solchen Geschmack erlangen.
Dienst zu Guru und den Vaishnavas bedeutet gewiss, dass wir auf dem Weg sind, niedriger zu werden als das Stroh in der Gasse. Das heißt natürlich nicht, dass wir uns den Nichtgottgeweihten unterordnen sollten. Vielmehr ist damit gemeint, die Segnungen der Gottgeweihten zu erbitten und ihnen Respekt zu erweisen. Es entspricht nicht den Lehren der großen Weisen, jedem gegenüber unsere Demut zur Schau zu stellen. Unsere Demut Heuchlern und neidischen Atheisten wie Ravana gegenüber zu zeigen, ist nicht die Bedeutung von „sich niedriger als das Stroh in der Gasse zu dünken“. Missachten wir diese Anweisung, werden wir niemals die Eignung erlangen, den heiligen Namen zu chanten. Unser Handeln wird dann vielmehr dazu beitragen, Neid auf andere zu entwickeln. Hanuman hat für Rama Lanka niedergebrannt. Das ist ein Beispiel dafür, wie man niedriger wird als das Stroh in der Gasse.

 

 Regelmäßige Tempelprogramme 

 

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam
 

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam
 

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam