Was bedeutet das Wort namah in den Mantras?
 
 
 
 

Lecture of the day

Namah bedeutet, sich dem Herrn zu ergeben, indem wir unser falsches Ego oder unsere Unabhängigkeit aufgeben. "Oh mein spiritueller Meister! O Krishna! Von heute an bin ich Dein Diener und eine Dir völlig ergebene Seele. Bitte führe mich und beschäftige mich in Deinem Dienst. Von heute an gebe ich mein falsches Ich bzw. die Vorstellung, der Handelnde zu sein, auf. Mein einziges Gebet sei nunmehr, daß Deine Anweisungen der richtungsweisende Polarstern in meinem Leben sein mögen."
Materiellen Stolz aufzugeben, der auf der Annahme beruht, man sei der Genießer, der Ausführende, der Sehende oder der Erhalter, ist der Zweck der Darbringung von Ehrerbietungen. Wenn jemand durch Gurus Gnade diese Vorstellung, der Handelnde zu sein, aufgibt, kann er transzendentales Wissen erlangen und wirklich eingeweiht werden. Es ist ein Zeichen von Intelligenz, wenn jemand nach Vollkommenheit strebt, indem er vertrauensvoll seinem spirituellen Meister, der Krishna sehr lieb ist, dient, solange er in dieser Welt zugegen ist. Wenn wir aber solche Vollkommenheit nicht erlangen können, weil wir unserem ewigen spirituellen Meister gegenüber keinen Respekt zeigen, wenn wir nicht selbstlos dienen können, obwohl wir wissen, daß er der Herr unseres Herzens ist, dann werden wir betrogen werden. Dann werden wir zu unserem Unglück unseren besten Freund, Gönner, Beschützer und Befreier verloren haben, auch wenn wir seine Gemeinschaft hatten. Was bin ich für eine unglückselige Person! Kaum den Ganges erreicht, renne ich wieder in die Wüste, um Wasser zu sammeln! Nachdem ich eine Mine voller Juwelen gefunden hatte, fühle ich mich zu Glasstücken in irgendeinem Geschäft hingezogen! Wer intelligent ist, sollte aufrichtig materiellen Wünschen entsagen und sich entschlossen den Lotusfüßen des spirituellen Meisters hingeben. Andernfalls wird man enttäuscht werden.

 Regelmäßige Tempelprogramme 

 

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam
 

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam
 

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam