Lecture of the day

Frage: Warum benutzen die Gauḍiya Vaishnavas für ihren Dienst zu Krishna keine Yogatechniken wie yoga-āsanas, prānayama usw.?

 

Srila BR Sridhara Gosvami: Die Gaudiya Vaishnavas lehnen alles Künstliche ab. Gott hat mit dem Herzen zu tun und das ist wichtig. Wir müssen uns dem Herzen zuwenden und einen Austausch vom Herzen her pflegen, wir werden nicht versuchen, durch Manipulation der Naturkräfte mystische Kräfte zu erlangen und mit deren Hilfe Gott herauszufordern. Ist das etwa Verehrung? Wer ein Herz hat, für den ist ein herzlicher Austausch die natürlichste Sache. Und das nennt man Dienst.

Zufriedenheit ist für den Herrn bestimmt, was nützt es also, von irgendwoher Kräfte zu beziehen und Ihn mit diesen dann anzugreifen? Welches Ergebnis erreichen wir durch Yoga? Es verleiht vielleicht ein paar Kräfte, aber welche Wirkung können diese auf Ihn haben? Keine. Wir dürfen nicht versuchen, unsere Energie gegen Ihn einzusetzen, gerade das Gegenteil ist wichtig. Wir müssen einsehen, dass wir die Gefallensten sind und die Geringsten unter den Geringen. „Ich benötige Deine Gnade. Bitte nimm mich als Sklaven an, als Deinen niedrigsten Diener.“ Das ist der Weg, um sich der höheren Ebene zu nähern, nicht auf eine Weise, dass wir einige Kräfte ansammeln und dann versuchen, mit deren Hilfe auf diese überlegene Existenzebene hinaufspringen, denn dies ist nicht der Vorgang, um Ihn zu erreichen, um Seine Gunst zu erlangen.
Der Herr ist vollständig und vollkommen. Wenn wir Seine Gunst wollen, müssen wir uns Ihm nähern, indem wir immer auf der niedrigsten Stufe bleiben. Wir haben keine besondere Stellung. Wir sind niemand. Wir sind völlig von Ihm abhängig. Jede Bitte an Ihn muss daher in dieser Verfassung erfolgen: „Ich möchte Deine Gunst, Deine Gnade. Bitte nimm mich an. Ich bin so schamlos, so sündhaft, der Niedrigste der Niedrigen. Du bist mein bester Freund, aber ich habe Dich vernachlässigt und irgendeinen anderen Weg eingeschlagen, um mein Glück zu suchen. Ich war so niederträchtig. Ich bin nicht nur ein Sünder, ich bin ein Verräter.“ Auf solche Weise sollten wir unserem höchsten und innigsten Freund entgegentreten.
Wie soll mir eine yogische Fähigkeit helfen? Er lässt sich nicht verführen. Soll ich vielleicht denken, dass ich Ihn durch die Kraft von Yoga so beeindrucken kann, dass Er mir Seine Gunst erweist? Es ist nicht möglich, dass Er durch irgendwelche Yoga-Fähigkeiten kontrolliert werden kann. Yoga kann mir also nicht nützen. Was sollte Yoga schon für mich tun können? Er ist vollkommen unabhängig von allem, Er ist in Sich Selbst vollkommen. Der Versuch, Ihn irgendwie zu beeinflussen, wird keine Wirkung haben und Ihn höchstens erzürnen. Stattdessen sollten wir uns Ihm durch irgendeine Empfehlung oder mit einem Helfer nähern.
Guru und die Vaishnavas sind unsere Helfer. Wir sollten keine Naturkraft in Anspruch nehmen, sondern Seine Botschafter, und diese bitten, Fürsprache für uns zu halten. Durch Yoga können wir uns vielleicht subtile Kräfte aneignen, aber keine Kraft kann seinem süßen Willen etwas anhaben. Wer Vertrauen in seinen süßen Willen hat, ist Sein Geweihter. Durch ihn müssen wir uns Ihm nähern, und nicht mit Hilfe irgendeiner anderen Kraft, denn dadurch erreichen wir nur das Gegenteil. Wenn wir Ihn verstehen wollen, sind solche Dinge nutzlos. Aus eigener Anstrengung können wir Ihn nicht erkennen. Wenn wir aber eine solche Notwendigkeit erkennen, sollten wir beten, „Bitte gib Dich uns zu erkennen“, andernfalls ist es sinnlos, unsere Energie darauf zu verschwenden, Ihn zu bitten, Er möge sich uns offenbaren. Wenn wir diese Vorstellung fallen lassen können, dass wir Ihn verstehen müssen, dann wird diese Bitte überflüssig. Vielmehr sollte unsere Haltung sein: „Ich will Dich zufriedenstellen. Ich möchte etwas zu Deiner Zufriedenheit beitragen. Bitte nimm mich an. Du bist vollkommen. Du hast keine Bedürfnisse, aber bitte erfülle mein Bedürfnis, Dir irgendwie zu dienen.“ Dienst bedeutet hier Seine Zufriedenstellung, und in dieser Haltung sollten wir uns Ihm nähern. Um uns einem sehr lieben Freund zu nähern, braucht es nicht die Hilfe so vieler mystischer Personen.

 

यमादिभिर्योगपथैः कामलोभहतो मुहुः ।
मुकुन्दासेवया यद्वत्तथात्माद्धा न शम्यति ॥

yamādibhir yoga-pathaih kāma-lobha-hato muhuh

mukunda-sevayā yadvat tathātmāddhā na śāmyati

— Srimad-Bhagavatam 1.6.35

Es mag uns möglich sein, unsere Sinne durch Yoga für eine gewisse Zeit zu einem gewissen Ausmaß zu kontrollieren, aber Yoga kann uns den Absoluten nicht geben. Dass Er absolut ist, bedeutet, dass Er über allem steht. Absolut bedeutet, dass Er autark ist. Er ist von nichts abhängig. Yoga kann uns nur helfen, unsere mentalen und physischen Unzulänglichkeiten und exzentrischen Verhaltensweisen zu kontrollieren, und das auch nur eine Zeit lang, aber nicht für immer. Für eine gewisse Zeit mag man Lust, Zorn, Gier, Illusion usw. (kāma, krodha, lobha, moha, usw.) beherrschen können. Mukunda-sevaya – wenn wir uns aber im Dienst Mukundas betätigen, werden uns alle Störungen ein für alle Mal verlassen. Wenn wir den süßen Geschmack seines Dienstes und Seiner Gemeinschaft entdecken, werden alle so genannten bezaubernden Angebote für immer verschwinden. Die Anziehungskraft der Lust, des Zornes oder der Gier – all diese Dinge werden sich auflösen und nie mehr zurück kommen, wenn wir erst einmal den süßen Geschmack des Dienstes zu Mukunda gekostet haben.

नाहं वेदैर्न तपसा न दानेन न चेज्यया ।
शक्य एवंविधो द्रष्टुं दृष्टवानसि मां यथा ॥
भक्त्या त्वन्यया शक्य अहमेवंविधोऽर्जुन ।

ज्ञातुं द्रष्टुं च तत्त्वेन प्रवेष्टुं च परान्तप ॥

nāham vedair na tapasā na dānena na cejyayā

śakya evam-vidho drashtum drishtavān asi mām yathā
bhaktyā tv ananyayā śakya aham evam-vidho ’rjuna
j
ñātum drashtum ca tattvena praveshtum ca parantapa

— Srimad Bhagavad-gita 11.53–54

„Gib alles auf und richte deine Aufmerksamkeit völlig auf Mich, denn nur solche Hingabe zieht Mich zu Meinem Geweihten hin. Alles andere ist nutzlos und schändlich. Man kann nicht irgendjemanden anheuern, um Mich zu werben. Nein! Meine Botschafter sind eure besten Gönner. Sie versuchen, andere Personen an Meiner statt anzuwerben. Meine Vertreter sind da, aber nicht für geschäftliche Zwecke. Ihre Aufgabe ist es, anderen Gutes zu tun, und dafür sind da draußen so viele Meiner Vertreter tätig. Nehmt ihre Hilfe in Anspruch und sucht nicht andere Empfehlungen und Mittel, um Mich mit Gewalt günstig zu stimmen. Das ist nicht der geeignete Weg, kommt durch Meine Vertreter zu Mir. Sie haben keine Bedürfnisse für sich selbst. Sie sind völlig in meinem Dienst beschäftigt und versuchen, andere Leute zu rekrutieren, um ihnen einen Gefallen zu erweisen. Bedient euch also Meiner Vertreter, und keines anderen Weges. Was ist Yoga? Es gibt Luft und so viele andere Dinge, aber denkt ihr, indem ihr diese kontrolliert, könnt ihr Mich zwingen, zu euch zu kommen? Ich bin der Absolute Autokrat. Ich brauche mich um nichts zu kümmern. Es besteht für Mich keine Notwendigkeit, Mich um irgendetwas zu kümmern. Keine Kraft, keine Taktik, keine List, kein Stimmenfang – nichts hat einen Einfluss auf Mich. Ich bin der Autokrat. Versucht also zu Mir zu kommen, indem ihr euch den Regeln dieser Autokratie unterwerft. Es gibt viele Halbgötter. Sie handeln, aber Ich bin nie Gegenstand ihrer Geschäfte. Niemand kann Handel mit Mir treiben. Ich bin Absolut. Ich schaue nur nach der Hingabe, nach ausschließlicher, formloser, natürlicher Hingabe, herzlich und aufrichtig. Darauf schaue Ich. Ich schaue auf das Herz, auf nichts sonst – bhāva-grahi-janārdanah.“

पत्रं पुष्पं फलं तोयं यो मे भक्त्या प्रयच्छति ।
तदहं भक्त्युपहृतमश्नामि प्रयतात्मनः ॥

patram pushpam phalam toyam yo me bhaktyā prayacchati

tad aham bhakty-upahritam aśnāmi prayatātmanah

— Srimad Bhagavad-gītā 9.26

„Was immer Mein Geweihter Mir mit aufrichtiger Hingabe, mit aufrichtiger Zuneigung darbringt, nehme Ich an. Es spielt keine Rolle, ob dies ein Blatt, eine Blume, etwas Wasser oder irgendetwas anderes ist. Ich brauche keine üppigen Speisen, was Ich möchte, ist das Herz. Ich möchte Aufrichtigkeit und Vertrauen. Das ist Meine höchste Bedingung.“
Es gibt ein schönes Gedicht: „O Krishna, bis auf Dein Herz hast Du alles. Dein Herz haben die Gopis gestohlen. Du hast alles außer Deinem Herzen und Deinem Geist, diese sind in Dir nicht gegenwärtig, denn sie wurden bereits von den Gopis gestohlen. Deshalb musst Du mein Herz und meinen Geist annehmen. Das ist es, was Dir fehlt, deshalb bitte ich Dich, nimm mein Herz und meinen Geist für Dich. Dein Herz fehlt Dir und mein Herz fühlt sich zu Dir hingezogen, nimm es daher bitte an.“

  • Das Unkraut, das die bhakti-Pflanze erstickt

    Śrīla Bhakti Rakşak Śrīdhara Gosvāmī

    Frage: Warum geben so viele Personen, die Kŗşņa-Bewusstsein praktizieren, aus welchen Gründen auch immer die einmal erlangte Gemeinschaft mit bhaktas wieder auf?

    Śrīla Śrīdhara Gosvami: Im Allgemeinen ist das Leben der vollkommenen Hingabe keine leichte Sache. So viele Schwierigkeiten tauchen auf dem Weg auf: unsere früheren Neigungen und auch die Möglichkeit, aufgrund unseres freien Willens Vergehen durch die Wahl der Gedanken, Sprache und Taten zu begehen. Unser freier Wille ist fehlerhaft, nicht vollkommen. Er ist schwach und begrenzt. Sādhana bedeutet, etwas aufzugeben und etwas Neues anzunehmen und innerhalb dieses Vorganges können so viele Schwierigkeiten und Störungen aus unseren früheren Neigungen kommen, die es uns nicht erlauben ohne Probleme voranzuschreiten. Obwohl ich weiß, dass das eine höhere Form des Dienstes ist, erlauben mir meine frühere Neigungen nicht, das anzunehmen und die notwendigen Entsagungen und Prüfungen abzulegen. Es gibt so viele Probleme – wie Unkraut.

  • Vaişņava Sannyāsa

    Śrīla Bhakti Rakşaka Śrīdhara Gosvāmī

    Frage: Śrī Caitanya hat an alle Vaişņavas die Anordnung gegeben zu predigen, was ist dann der besondere Nutzen des Lebensstandes von sannyāsa in unserer sampradāya, wenn Mahāprabhu gesagt hat, dass es in diesem Zeitalter, kali-yuga, verboten ist?
    Śrīla Bhakti Rakşaka Śrīdhara Gosvāmī: Die Antwort wird im Śrī Caitanya-caritāmŗta gegeben. Diese Frage stellt sich nicht nur für die Gaudiya-sampradāya, sondern auch für Nachfolger von Rāmānuja, Madhvācārya und sogar Śaňkarācārya. Die Buddhisten kümmern sich nicht um die Anweisungen der Purāņas, aber die Śaňkara-Schule und die Vaişņava-Schulen akzeptieren sannyāsa. Śaňkarā war ein sannyāsī, ebenso die meisten seiner Nachfolger. Und das gilt auch für die Rāmānuja-, Madhvācārya- und Vişņusvāmī-sampradāya. Die Erklärung ist wie folgt:
    Im kali-yuga ist sannyāsa im Sinne von striktem karma-sannyāsa verboten. Karma-sannyāsa bedeutet, dass man alles aufgibt, und diese Art von sannyāsa ist im kali-yuga nicht möglich.

  • Göttliche Entfaltung

    Frage: Wenn jemand behauptet, dass der Guru selbst persönlich zurückkehrt [um den Schüler zu befreien], ist das dann ein materielles Verständnis, ein falsches Verständnis?

  • Śrī Nityānanda Prabhu

    Mahāprabhu hat nicht so viele heilige Orte besucht. Er hat hauptsächlich den Süden Indiens bereist, nicht so sehr den Norden, außer Vrindāvana und Prayāga.

    Dvārakā und Badrinārāyana wurden von Mahāprabhu ausgelassen, aber Nityānanda Prabhu hat alle Pilgerorte besucht, die es in Indien gibt. Nach Mādhavendra Purīs Verscheiden wanderte Er zu allen heiligen Orten. In der Zwischenzeit kehrte Mahāprabhu aus Gayā zurück und begann Sein sankīrtana-līlā in Navadvīpa.

    Nityānanda wanderte überall umher und zuletzt kam Er nach Vrindāvana. Er war auf der Suche nach etwas Bestimmten, denn im Inneren identifizierte Er sich mit Baladeva. Als Er mit Krishna hier war, fühlte Er eine bestimmte Anziehung für Ihn. Als Er schließlich am Ende Seiner Pilgerreise nach Vrindāvana kam, begann Er sehr genau danach zu suchen, aber Er konnte nichts finden. Dann wurde Er von innen inspiriert. „Wo kann ich Krishna finden? Er ist jetzt in Navadvīpa. Dort werde ich hin gehen.“ Mit dieser Inspiration im Herzen erreichte Er Navadvīpa Dhāma. Mahāprabhu hatte bereits Seine sankīrtana-Bewegung begonnen und in der Nacht im Traum sah Er, dass jemand mit einem Streitwagen kam, auf dessen Spitze die Fahne einer Palme war, und Er hat gefragt, „Wo ist Nimāi Panditas Haus? Wo ist Nimāi Panditas Haus?“ Jemand hat Ihm dann gesagt: „Hier ist Nimāi Panditas Haus.“

    Mahāprabhu hat Seinen Anhängern offenbart: „Eine große Persönlichkeit ist letzte Nacht nach Navadvīpa Dhāma gekommen. Ihr, (Śrīvāsa und andere) solltet versuchen, diese große Person ausfindig zu machen.“ Die Vaishnavas versuchten ihr bestes, sie suchten in allen Ecken und Winkeln, aber konnten Śrī Nityānanda Prabhu nirgendwo finden. Sie berichteten Mahāprabhu: „Wir haben alles versucht, aber wir konnten keine Spur einer noblen Person, eines Heiligen oder irgendeines großen Mannes entdecken.“

  • Der freie Fluss 
des Absoluten

    Ich muss das Gefühl haben, dass ich mit dieser Welt nicht zufrieden bin – Leben, Tod, Qualen, all diese Dinge, janma-mrityu-jarā-vyādhi.

  • Die wunderbare Natur der Seele

    Das Bhagavatam sagt: muhyanti yat sūrayah. Am Anfang gibt das Bhagavatam diese Warnung, diese Ermahnung an die Gelehrten: „Ihr werdet alle sprachlos sein, wenn ihr versucht, auf diese Ebene zu gelangen.

  • Jenseits des Yogis

    Frage: Warum benutzen die Gauḍiya Vaishnavas für ihren Dienst zu Krishna keine Yogatechniken wie yoga-āsanas, prānayama usw.?

  • Intensives Vertrauen

    Krishna ist die Ekstase in Person und Er fühlt, kostet und genießt sich selbst. Aber nur durch Vertrauen ist es möglich, diese Ekstase und Freude auf andere zu übertragen und zu verbreiten.

  • Das Erwachen aus dem Traum

    अविस्मृतिः कृष्णपदारविन्दयोः
क्षिणोत्यभद्राणि च शं तनोति ।

    सत्त्वस्य शुद्धिं परमात्मभक्तिं
ज्ञानं च विज्ञानविरागयुक्तम् ॥

  • Über jedem Gesetz

    Srila BR Sridhara Gosvami

    Alles ist dem Genuss des Herrn bestimmt. Wenn wir dieses Prinzip des Lebens verstehen können, dann ist es unsere Pflicht, nur das zu nehmen, was Er bereits genossen hat.

  • Die übermentale Ebene

    Frage: Was sollte die Haltung sein, während wir bhajan oder kīrtana ausführen?
    Srila Sridhara Maharaja: Meditation von formeller Natur hat hierbei keine große Wirkung.

  • Der Herr der Liebe

    Srila BR Sridhara Gosvami

    Bhagavan bedeutet bhajanīya-guna-viśishtha: Er besteht aus solcher Substanz. Dass wenn wir mit Ihm in Berührung kommen, wir uns Ihm ergeben, Ihn verehren und unser Interesse mit Seinem eins werden lassen wollen. Wir möchten springen und uns zu Seinen Füßen werfen. Wir werden denken: „Wonach ich gesucht habe, der Herr meines Herzens, ich hab Ihn hier! Ich möchte nichts anderes mehr.“

  • Wahre Bildung

    Srila BR Sridhara Gosvami

    Wie ist es möglich, dass jemand fähig ist, die universale Welle zu empfangen, wenn sein Geist völlig in alle Arten lokaler Interessen vertieft ist? Nur jemand, der alle Arten von lokalen Interessen aufgegeben hat und begierig ist, die universale Welle zu verstehen, kann die Dinge klar sehen. Arthesv abhijñah svarāt (SB 1.1.1): Was ist der Zweck von Bewegung in dieser Welt? Die Antwort ist klar: für Sich Selbst. Die Wirklichkeit ist für Sich Selbst, nicht um viele zufrieden zu stelle, sondern Einen.

  • Eine Marionette in den Händen des Unendlichen

    Srila BR Sridhara Gosvami

    Fehlerfinden ist keine sehr gute Eigenschaft. Wir sollten die guten Eigenschaften sehen, das Gute im Universum. Und wir sollten predigen, dass das höchste Gute im Krishna-Bewusstsein zu finden ist. Eine positive Sache muss uns völlig in ihren Bann ziehen. Es ist nicht unsere Position andere zu beschuldigen, sondern das Gute herab zureichen. Das sollte unser oberstes Ziel im Leben sein. Wenn du versuchst, in jedem Fehler zu finden, wenn du aufgrund deines eigenen Interesses andere kritisierst, dann werden genau diese Fehler zu dir kommen – besonders dann, wenn das in der Gesellschaft von Vaishnavas stattfindet. Wenn du dich mit dem Gift im Körper eines anderen verbindest, dann wird das Gift in dich eindringen.

  • Bin ich dieser Körper?

    Srila BR Sridhara Gosvami

    Ich bin nicht dieser physische Körper. Meine eigene physische Identifikation sollte hinterfragt werden, wenn ich mich zu sehr an die physische Schülernachfolge festklammere. Wer bin ich? Bin ich dieser physische Körper? Wenn ich spirituell bin, dann sollte ich auf der spirituellen Ebene meine spirituellen Augen benutzen und jedem nachfolgen, der tatsächlich Mahaprabhus Pfad folgt.

 Regelmäßige Tempelprogramme 

 

Sonntagsfest

 

17.00: Sankirtan
18.00: Vortrag
19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama
19.30: Prasadam
 

Morgenprogramm (täglich)

 

5.00: Mangala Arati
5.15: Tulasi Parikrama
5.30: Sankirtan anschl. Japa
7.45: Sringara Arati, anschl. Sankirtan
8.25: Lesung aus dem Srimad Bhagavatam
9.15: Guru Puja, anschl. Bhoga Arati
9.30: Prasadam
 

Abendprogramm (täglich außer Sonntag)

 

19.00: Sandhya Arati
19.15: Tulasi Parikrama, anschl. Sankirtan
19.45: Vortrag, anschl. Prasadam